Pastoraler Zukunftsweg – Diözesanpastoralrat – Gespräche mit Kardinal Woelki

2. Februar 2021 (pek210202)

Erzbistum Köln. Die Entscheidung, die Beratungen zum Zielbild 2030 auf die zweite Jahreshälfte 2021 zu vertagen, um eine Entschleunigung des Pastoralen Zukunftsweges zu ermöglichen, war in den Augen von Weihbischof Ansgar Puff absolut richtig. Dies zeige auch die Erklärung des Diözesanrates vom vergangenen Freitag, so der Bischofsvikar. Es brauche mehr Zeit, um zuzuhören, um den Austausch mit Pfarrern, Pastoralen Diensten und Engagierten vor Ort zu vertiefen. Außerdem soll so vermieden werden, dass die Diskussionen um die unabhängige Untersuchung die Aktivitäten zur zukünftigen Struktur des Erzbistums Köln überlagern.

Kardinal Woelki und Generalvikar Hofmann haben bereits Mitte Januar entsprechende Konsequenzen aus der aktuellen Lage für den weiteren Verlauf des Pastoralen Zukunftsweges gezogen. Zudem habe Kardinal Woelki schon am 18. Januar alle Mitglieder des Diözesanpastoralrats zu persönlichen Gesprächen eingeladen, um den Austausch in den kommenden Wochen und Monaten zu vertiefen und zu erweitern.

„Kardinal Woelki, wir Weihbischöfe und Generalvikar Hofmann führen täglich Gespräche mit Pfarrern und Pastoralen Diensten, um auch hier den Austausch zu intensivieren, die Möglichkeit zu geben, Frustrationen Ausdruck zu verleihen und um ihre Sichtweisen in den weiteren Verlauf einzubeziehen,“ sagt Weihbischof Puff. Auch die Vorschläge zur zukünftigen Pfarreistruktur, die so viele Fragen aufgeworfen haben, werden aktuell auf den Prüfstand gestellt und mit einem Alternativmodell abgeglichen. 

Die ursprünglich für den 23. Januar geplante Sitzung des Diözesanpastoralrates, dem zentralen Beratungsgremium des Kölner Erzbischofs, fand nicht statt. Im Juni werden die Beratungen zum Pastoralen Zukunftsweg wiederaufgenommen. 

Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln als Vertretung der Laiengremien tagte am vergangenen Donnerstag. Er entsendet zehn Vertreter in den Diözesanpastoralrat.