Diakonenweihe 2022 feierlich im Kölner Dom begangen

13. Juni 2022 Newsdesk/raspels

Köln. Zum Die­nen und zum Be­ten habe Gott vier Männer aus ihren frü­heren Tätig­keiten in den Dienst des Diako­nats geru­fen. Das hob Weih­bischof Ansgar Puff bei der Spen­dung des Sakra­ments der Diakonen­weihe im Kölner Dom her­vor.

Die Weihe em­pfin­gen:

  • Sebastian Appolt aus St. Marien Kür­ten
  • Luis Alberto Aquino Mercedes aus St. Monika in Santo Domin­go/­Domini­kanische Repu­blik
  • Daniel Florentino Barbosa aus St. Pe­trus Apos­tel in Brasi­lia/­Brasi­lien
  • Christoph Schmitz aus St. Johannes Bap­tist in Berg­heim-­Nieder­außem

Zunächst gehe es um den Dienst, der sich für einen Dia­kon aus der Fuß­waschung Jesu ablei­ten lasse. „Ich bin der, der dient“ sage Je­sus damit ohne Worte denen, die ihm nach­folgen. „Dieser Dienst ist der ein­zige Weg, um die Kir­che aus der selbst­verschul­deten Ver­strickung zu führen“ sagte Puff. Der die­nende Lebens­stil der Kir­che und ihrer Ver­treter zeige sich darin, dass sie „ die Liebe weiter­geben, die Chris­tus in die Welt ge­bracht hat“. Es gehe nicht darum „euren Willen aufzu­drängen“ . Der beste Dienst sei der, der nicht auf­fällt.

Mir der grö­ßeren Möglich­keit Gottes rech­nen

Den Gedan­ken des Betens ent­faltete der Weih­bischof als das Rech­nen „mit der grö­ßeren Möglich­keit Gottes“. Puff sagte den jun­gen Dia­konen voraus, dass sie auch in „Bedräng­nis“ kommen wer­den. Dieses Wort be­deute bi­blisch zu­gleich aber auch, in der „Erwar­tung von Gottes Anwesen­heit und Nähe zu le­ben“. Der Weih­bischof ist gewiss: „Gott wird euch nicht alle Bedräng­nisse aus dem Weg räu­men, aber er wird da sein.“

Ab­schließend dank­te Puff Gott, dass er die Vier heraus­gerufen hat, ihnen ver­traut und bei ihnen ist. Der Ruf habe jeden in ganz unter­schied­lichen Lebens­phasen er­eilt: Luis Aquino habe den Ruf Gottes als Bank­mitar­beiter in der Korruptions­bekämpfung, Christoph Schmitz als Lehrer im Klassen­raum, Daniel Florentino bei der Arbeit in einem physi­kalischen Institut und Sebastian Appolt beim Stu­dium in einem Institut für Kirchen­geschichte in Mün­chen ver­nommen. Je zwei neue Dia­kone wurden im Erz­bischöf­lichen Priester­seminar und im missio­narischen Priester­seminar Redemp­toris Mater des neo­katechu­menalen Wegs ausge­bildet. Vor der Weihe führ­te der Spiri­tual des Priester­seminars, Ralf Neu­kirchen, die Teil­nehmer des Gottes­dienstes in die Geist­lichen Dimen­sionen der Weihe­liturgie ein.

Diakonenweihe am 12. Juni 2022 im Kölner Dom