Dokument zur Zukunft der Kirche ist "offen und ehrlich"

9. Mai 2022 pek220509-chm

Köln. Erz­bischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat zu­sammen mit dem Synoden­team die Rück­meldung aus dem Volk Gottes im Erz­bistum Köln frist­gerecht der Deut­schen Bischofs­konferenz (DBK) weiter­gegeben. „Wir freuen uns sehr über die große Fülle an Erfah­rungen, Mei­nungen, Anre­gungen und konstruk­tiver Kritik in diesem Doku­ment zur Zu­kunft der Kir­che. Der Hei­lige Vater möchte hören, was die Men­schen über die Kir­che denken – offen, ehr­lich und unge­schminkt! Diesem Auf­trag kommen wir sehr gerne nach“, bestä­tigt der Kar­dinal.

„Zusätz­lich über­setzen wir aktuell das Doku­ment ins Eng­lische und schi­cken es noch diese Woche an den Leiter des Synoden­sekretariats in Rom, Kar­dinal Mario Grech“, so Vera Krause vom Synoden­team. „So wie es aus­drücklich auf unserer Diözesan­synodalen Versamm­lung ge­wünscht und votiert worden ist.“

Dokument fasst Ergeb­nisse der Beteiligungs­plattform #SagsdemPapst zusammen

Das Dokument war auf der Diözesan­synodalen Versamm­lung zur Welt­synode, die am 30. April und 1. Mai mit mehr als 120 Teil­nehmenden im Erz­bischöflichen Berufs­kolleg stattge­funden hat, verab­schiedet worden. Es fußt auf der von einer ex­ternen Agen­tur erstell­ten, sozial­wissenschaft­lichen Ana­lyse von 5.432 Bei­trägen und 1.247 Kommen­taren, die inner­halb von andert­halb Mona­ten auf der eigens für die Welt­synode angeleg­ten Beteiligungs­platt­form #SagsdemPapst einge­gangen waren.

Die Deut­sche Bischofs­konferenz wird die Beratungs­ergebnisse aus dem Erz­bistum Köln zusammen mit den Rück­meldungen aller deut­schen Bis­tümer in einem Gesamt­papier bis zum 15. August nach Rom weiter­reichen.