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"Gemeinsam stark für Kinder und Familien"

Katholische Familienzentren im Erzbistum Köln
Datum:
31. Okt. 2014
Von:
(PEK141031 - KL)
Köln - Katholische Familienzentren im Erzbistum Köln - Positionspapier

„Gemeinsam stark für Kinder und Familien“ - das ist der Titel des Positionspapiers, das am Mittwoch auf dem neunten „Studientag der Katholischen Familienzentren im Erzbistum Köln“ präsentiert worden ist. Mit dem Papier wendet sich das Erzbistum an Verantwortliche in Politik und Kirche sowie an die Akteure in den Familienzentren und Seelsorgebereichen. Unter dem Motto „„Netzwerke Katholische Familienzentren, Türöffner – Lebens- und Gestaltungsräume für Kinder“ nutzten etwa 300 Teilnehmer die Gelegenheit, sich in Workshops und Foren über die Kunst der Netzwerkarbeit zu informieren und auszutauschen.

 

„Ich freue mich, dass wir das Positionspapier zu den Katholischen Familienzentren heute druckfrisch verteilen können“, sagte Thomas Blum aus der Fachstelle für Kindertageseinrichtungen und Familienzentren in seinem Grußwort. „Es ist das Produkt der gelungenen Zusammenarbeit der Kooperationspartner auf Bistumsebene und passt somit hervorragend zum Thema des heutigen Tages“, so Blum weiter. Unter den Familienzentren hat sich eine bunte Vielfalt mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Akzentsetzungen entwickelt. Ihnen ist gemein, dass sie die Interessen der Familien und die Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft ins Zentrum ihres Engagements stellen. Dafür bündeln die Familienzentren das kirchliche Engagement aus den Bereichen Betreuung, Bildung, Beratung und Pastoral und entwickeln es weiter.

 

„Mit großer Wertschätzung gegenüber den Akteuren in den Katholischen Familienzentren, die – zum Teil unter schwierigen Bedingungen – Großes geleistet haben, wird im Positionspapier zunächst Bilanz gezogen“, erklärte Sonja Tannebaum aus der Fachstelle Kindertageseinrichtungen und Familienzentren. „Darauf folgt eine klare Positionierung seitens des Bistums, in der es betont, dass die Katholischen Familienzentren bereits jetzt in Kirche und Gesellschaft unverzichtbar geworden sind und daher auch in Zukunft die erforderliche Unterstützung erhalten werden“, so Tannebaum weiter. Zugleich wird das Profil der Katholischen Familienzentren weiter geschärft, aktuelle Herausforderungen benannt und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt. An die Politik geht die Aufforderung zur Nachbesserung konkret benannter Rahmenbedingungen. 

 

Vor acht Jahren rief der Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner dazu auf, in jedem Seelsorgebereich ein Netzwerk für Familien aufzubauen. Seit 2006 sind im Erzbistum Köln auf diese Weise 160 Familienzentren errichtet und anerkannt worden. Im kommenden Jahr werden in nahezu allen 180 Seelsorgebereichen Familienzentren realisiert sein.

 

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es unter www.katholische-familienzentren.de oder unter thomas.blum@erzbistum-koeln.de. Das Positionspapier kann eingesehen werden unter: http://thema.erzbistum-koeln.de/kath-familienzentren/_galerien/positionspapier-flip/.

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