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Hiero Award

Große Bühne für die lokale Öffentlichkeitsarbeit

Die "Hieros" 2026 stehen fest. Über 50 Gemeinden und Einrichtungen haben sich um den Hiero Award 2026 beworben. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden am 30. September in Düsseldorf die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Aus insgesamt 175 Einreichungen hat die Jury ihre Favoriten ausgewählt und vier Projekte ausgezeichnet. Ein weiterer Beitrag erhielt den Sonderpreis der Jury. Die Bekanntgabe der Preise übernahmen Laudatorinnen und Laudatoren aus verschiedenen Bereichen des Erzbistums Köln.

Impressionen

Vorschaubild Video Impressionen Hiero Award 2026
1:32

30. September 2026, Maxhaus Düsseldorf
175 Einreichungen in vier Kategorien
Fünf Hiero Awards 2026: "Haltung & Mission", "Dialog & Beteiligung", "Innovation & Mut", "Klein & fein", "Sonderpreis der Jury"
In jeder Kategorie wählte die Jury vor der Preisauswahl jeweils fünf Favoriten aus ("Shortlist").

Die Preisträger und Preisträger im Überblick

Kategorie „Klein & fein“

Kirchenquartett zum Zusammenfinden im Pfarrbrief Pfingsten 2026

Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern (Abteigemeinden)
„Kirchen-Quartett“ im Pfarrbrief der Abteigemeinden, Pfingsten 2026

In der Kategorie "Klein & fein" gewann das im Pfarrbrief veröffentlichte Kirchen-Quartett der Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern. Um in immer größer werdenden Pastoralen Einheiten weiterhin Orte der Vertrautheit und Identifikation zu schaffen, entwickelten in der Öffentlichkeitsarbeit Engagierte ein Quartett mit allen Kirchen aus der Gemeinde. Astrid Kafsack, Fachbereichsleiterin für die katholischen öffentlichen Büchereien, Familienzentren & Verbände, gab den Preis bekannt.

Claudia Eisenreich, Helen Palm und Sascha Etzbach

Diese Kategorie feiert Kommunikation mit kleinen Mitteln und großer Resonanz. Hier geht es um die Liebe zur Idee, zum Detail – und darum, das Beste aus begrenzten Mitteln zu machen. 29 Einreichungen hat die Jury gesichtet. Und manchmal reicht ein Satz, um zu wissen: Das ist es. "Lernen Sie die Hauptkirchen unserer sieben Orte spielend kennen!"

Die Abteigemeinden in Pulheim haben ein Kirchen-Quartett entwickelt – veröffentlicht im Pfarrbrief zu Pfingsten 2026. Auf den Karten: die sieben Hauptkirchen mit Taufzahlen, Seelenzahl, Anzahl der Glocken, Gehzeit zum Kölner Dom – und auch mit "unnützem Wissen". Anders als beim klassischen Quartett geht es nicht darum, wer wen schlägt, sondern darum, die Vielfalt der eigenen Gemeinde spielend kennenzulernen.

Besonders überzeugt die Jury die Haltung hinter dieser Idee. Im Januar 2027 werden die Gemeinden im Pastoralraum Pulheim zur neuen Pfarrgemeinde St. Benedikt fusionieren. Das Quartett ist eine Einladung, über den Tellerrand zu schauen und Menschen, Gebäude und Gruppen in allen Gemeindeteilen kennenzulernen. Dass ein Kartenspiel einen Brückenschlag schaffen könnte, ist so charmant wie wirkungsvoll. Herzlichen Glückwunsch zum Hiero Award 2026 in der Kategorie „Klein & fein“!

Kath. Kirchengemeinde St. Josef und Martin, Langenfeld
WhatsApp-Kanal der Bücherei St. Josef

St. Gereon und Dionysius, Monheim am Rhein
Einladungskarten zum Allerseelengottesdienst

Katholischer Gemeindeverband Düsseldorf
Instagram-Reel „Einladung zum Stadtradeln“

Katholische Kirchengemeinde St. Martin (Bonner Münster) /
Katholisches Stadtdekanat Bonn
Postkarten zum Thema „Nacht der Träume“

Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern (Abteigemeinden)
Pfarrbrief-Beitrag „Kirchen-Quartett“

Shortlist ohne Platzierung, Sortierung nach Einreichungsdatum.

Sonderpreis der Jury

Dokumentationsfilm 'LernVision' des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln

Die Jury vergibt einen Sonderpreis für die Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius in Köln für den "Digitalen Schaukasten an der
Liebfrauenkirche — Gemeindeinfo modern gedacht". Jurypräsident Andreas Menne, Leiter des Medienkompetenzzentrums im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Siegburg überreichte den Award. 

Silke Grimm und Zdenko Barbaric

Der Sonderpreis der Jury ist ein Preis, den es in keiner Ausschreibung gibt. Die Jury hat ihn sich vorbehalten – für einen Beitrag, der in keine Schublade passt, aber unbedingt gewürdigt werden muss.
An der Liebfrauenkirche in Köln hängt seit April 2026 ein digitaler Schaukasten – betrieben von einem Raspberry Pi, einem Mini-Computer kaum größer als ein Taschenbuch. Was die Jury fasziniert hat, ist nicht der Bildschirm, sondern das, was dahintersteht: Zwei Menschen haben sich hingesetzt und selbständig programmiert – ohne Budget, ohne Agentur, ohne IT-Abteilung. Gottesdienstzeiten, Veranstaltungen, Ankündigungen: immer aktuell, gepflegt vom Büro aus, per Browser. 

Dieser Beitrag verdient den Sonderpreis, weil er ein konkretes Problem löst, das jede Gemeinde kennt – und es so löst, dass andere es nachmachen können. Die Technik ist erschwinglich, die Idee übertragbar. Ein Netzwerk-Effekt weit über die Liebfrauenkirche hinaus. Und er steht für etwas, das im kirchlichen Kontext nicht selbstverständlich ist: Medienkompetenz nicht als Schlagwort, sondern als Praxis.
Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung mit dem Sonderpreis der Jury!

Der Sonderpreis der Jury wurde frei vergeben. Es gab keine Shortlist.

Kategorie „Dialog & Beteiligung“

Fotowettbewerb und Kalender 2026 zum Thema „Ruheorte“

St. Antonius & Benediktus in Düsseldorf
„Fotowettbewerb und Kalender zum Thema Ruheorte“

Der Preisträger in der Kategorie "Dialog & Beteiligung" ist die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus in Düsseldorf. Dort war die gesamte Gemeinde aufgerufen, ihre Ruheorte fotografisch festzuhalten. Aus den eingesendeten Fotos wurde dann ein Jahreskalender gestaltet, der an die Gemeinde verteilt wurde. Dr. Georg Henkel, Programmreferent und stellvertretender Leiter des Maxhauses, gab die Shortlist und den Preisträger bekannt. 

Christiane Hering, Martina Brentrup, Greta Herbermann, Silke Herbermann, Stefanie Königshausen, Rosemarie Krämer, Beatrix Reese und Martina Vossen

Kategorie „Haltung & Mission“

Dokumentationsfilm 'LernVision' des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln Dokumentationsfilm 'LernVision' des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln

Erzbischöfliches Berufskolleg in Köln
Dokumentationsfilm „LernVision“

Den Preis in der Kategorie "Haltung & Mission" gewinnt das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln. Mit einem zehnminütigen Film dokumentierten Lehrende und Lernende der Schule die Entstehung der gemeinsamen "LernVision". Den Preis überreichte Martina Züger vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) in Düsseldorf.

Carsten Arntz, Kathrin Wichmann, Annekatrin Rauen, Michael Obermaier, Suse Kunz, Nils Bröring, Christoph Lowis, Nadine Röthig-Heß, Julia Dahmen, Greger Hennecke, Magdalena Weitzel, Carmen Bisseling und Lea Oelkers

Die Kategorie „Haltung & Mission“ fragt: Wofür steht ihr? Und traut ihr euch, das auch zu sagen? Unter 60 Einreichungen hat die Jury einen Beitrag gefunden, der das in besonderer Weise zum Ausdruck bringt: Ein zehnminütiger Dokumentationsfilm, der einen tiefgreifenden Schulentwicklungsprozess sichtbar macht. Im Mittelpunkt der „LernVision“ steht nicht lediglich eine neue Unterrichtsmethode, sondern ein christlich begründetes Menschenbild, das Vertrauen, Eigenverantwortung und Persönlichkeitsentwicklung in den Vordergrund stellt. Die Bewerbung beschreibt nachvollziehbar, dass die „LernVision“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulleitung entwickelt wurde und ausdrücklich andere Schulen zum Nachahmen ermutigt.

Dieser Film berichtet nicht nur über Veränderung, er ist Veränderung. Der Aufbruch des Erzbischöflichen Berufskollegs erwächst aus einer tiefen Überzeugung: Jeder Mensch ist mehr als seine Leistung, seine Noten, sein Abschluss.

Die besondere Stärke des Films liegt darin, Veränderung nicht nur zu dokumentieren, sondern als Ausdruck christlicher Verantwortung verständlich zu machen. Er verbindet hohe kommunikative Qualität mit einem klaren missionarischen Anspruch.

Was die Jury besonders überzeugt hat: In diesem Film kommen alle zu Wort – und jede und jeder hat etwas zu sagen. Nichts wirkt inszeniert, nichts aufgesetzt. Die Umsetzung ist professionell und zugleich überraschend abwechslungsreich – innovativ, authentisch und mutig. Herzlichen Glückwunsch zum Hiero Award 2026 in der Kategorie „Haltung & Mission“!

Pfarrei St. Marien und St. Johannes d. T., Wachtberg und Meckenheim
Aktion "Haltestelle zu verschiedenen Gelegenheiten im Jahr in unserer Gemeinde"

Gemeinde Herz Jesu, Köln
Social Media-Beitrag "Aschenkreuz to go"

Katholischer Gemeindeverband Düsseldorf
Podcast "Amen, aber... Zwei Stimmen, ein Glaube, viele Fragen"

Katholische Hochschulgemeinde Düsseldorf
Instagram-Reihe "#funfactfriday"

Erzbischöfliches Berufskolleg Köln
Dokumentationsfilm "LernVision"

Shortlist ohne Platzierung, Sortierung nach Einreichungsdatum.

Kategorie „Innovation & Mut“

Reel-Serie 'Wir gründen eine Gemeinde' St. Rochus Düsseldorf Reel-Serie 'Wir gründen eine Gemeinde' St. Rochus Düsseldorf

Church Planting-Gemeinde St. Rochus, Düsseldorf
Social Vlogreihe "Wir gründen eine Gemeinde"

Der Preis für "Innovation & Mut" ging an die Gemeinde in der Kirche St. Rochus. Die Gemeinde, die im Rahmen der "Church Planting"-Initiative des Erzbistums im letzten Jahr neu gegründet wurde, überzeugte mit ihrer auf Instagram und TikTok veröffentlichten Reel-Serie "Wir gründen eine Gemeinde". Den Preis überreichte Dr. Christian Weingarten, Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln.

Sebastian Ziaja, Eva-Maria Bier, Imanuel Renz

Diese Kategorie sucht Kommunikation, die neue Formate nutzt und unbekannte Wege geht. Hier zählen Ideen, Mut und Lernbereitschaft. Bei einem Beitrag war die Diskussion in der Jury besonders lebendig – weil er genau das tut, was die Kategorie verspricht: Er traut sich etwas.

Die Vlogreihe der jungen Church Planting-Gemeinde St. Rochus in Düsseldorf verbindet einen klaren missionarischen Anspruch mit einer konsequent niedrigschwelligen Kommunikationsform. Die Gemeinde begleitet ihren eigenen Aufbau auf Instagram und TikTok und gewährt dabei bewusst ungefilterte Einblicke in ihren Alltag. Besonders überzeugend ist, dass die Reihe nicht versucht, Kirche zunächst über fertige Strukturen oder professionelle Selbstdarstellung zu erklären. Stattdessen wird sichtbar gemacht, wie eine Gemeinde überhaupt entsteht – mit echten Situationen, persönlichen Einblicken und einem Priester, der beispielsweise beim Kochen vor der Kamera steht.

Hier ist Social Media kein Zusatzkanal, den man auch noch bespielt, Social Media ist das Zentrum der Gemeindekommunikation. Das ist für kirchliche Verhältnisse ein radikaler Ansatz – und genau deshalb steht er in dieser Kategorie.

Die Umsetzung hat die Jury besonders überzeugt: Alltagssituationen, die Kamera mittendrin, der Ton persönlich und direkt. Was den Beitrag aber wirklich mutig macht: St. Rochus macht sich angreifbar. In den Kommentarspalten findet echter Dialog statt – auch mit Skeptikern. Anstatt auszuweichen, geht das Team in den offenen Austausch. Hier passiert etwas Neues. Etwas, das nicht allen sofort gefällt. Etwas, das Fragen aufwirft.

Ein Team hat gezeigt, dass Kirche neue Wege gehen kann – wenn sie den Mut hat, sich dort zu zeigen, wo die Menschen sind. Herzlichen Glückwunsch zum Hiero Award 2026 in der Kategorie „Innovation & Mut“!

Dokumentationsfilm 'LernVision' des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln

Kategorie „Klein & Fein“

In der Kategorie „Klein & fein“ überzeugte das im Pfarrbrief veröffentlichte Kirchen-Quartett der Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern. Um in immer größer werdenden Pastoralen Einheiten weiterhin Orte der Vertrautheit und Identifikation zu schaffen, entwickelten in der Öffentlichkeitsarbeit Engagierte ein Quartett mit allen Kirchen aus der Gemeinde.

Diese Kategorie feiert Kommunikation mit kleinen Mitteln und großer Resonanz. Hier geht es um die Liebe zur Idee, zum Detail – und darum, das Beste aus begrenzten Mitteln zu machen. 29 Einreichungen hat die Jury gesichtet. Und manchmal reicht ein Satz, um zu wissen: Das ist es. „Lernen Sie die Hauptkirchen unserer sieben Orte spielend kennen!“

Die Abteigemeinden in Pulheim haben ein Kirchen-Quartett entwickelt – veröffentlicht im Pfarrbrief zu Pfingsten 2026. Auf den Karten: die sieben Hauptkirchen mit Taufzahlen, Seelenzahl, Anzahl der Glocken, Gehzeit zum Kölner Dom – und auch mit „unnützem Wissen“. Anders als beim klassischen Quartett geht es nicht darum, wer wen schlägt, sondern darum, die Vielfalt der eigenen Gemeinde spielend kennenzulernen.

Besonders überzeugt die Jury die Haltung hinter dieser Idee. Im Januar 2027 werden die Gemeinden im Pastoralraum Pulheim zur neuen Pfarrgemeinde St. Benedikt fusionieren. Das Quartett ist eine Einladung, über den Tellerrand zu schauen und Menschen, Gebäude und Gruppen in allen Gemeindeteilen kennenzulernen. Dass ein Kartenspiel einen Brückenschlag schaffen könnte, ist so charmant wie wirkungsvoll. Herzlichen Glückwunsch zum Hiero Award 2026 in der Kategorie „Klein & fein“!

Kath. Kirchengemeinde St. Josef und Martin, Langenfeld
WhatsApp-Kanal der Bücherei St. Josef

St. Gereon und Dionysius, Monheim am Rhein
Einladungskarten zum Allerseelengottesdienst

Katholischer Gemeindeverband Düsseldorf
Instagram-Reel „Einladung zum Stadtradeln“

Katholische Kirchengemeinde St. Martin (Bonner Münster) / Katholisches Stadtdekanat Bonn
Postkarten zum Thema „Nacht der Träume“

Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern (Abteigemeinden) Pfarrbrief-Beitrag „Kirchen-Quartett“

Shortlist ohne Platzierung, Sortierung nach Einreichungsdatum.

St. Maximin, Wülfrath
Instagram-Reihe "#St. Maximin Fragenhagel"

St. Barbara, Erftstadt
WIR-Podcast "Der Fußballgott ist unparteiisch"

Church Planting-Gemeinde St. Rochus, Düsseldorf
Social-Vlogreihe "Wir gründen eine Gemeinde"

Gemeindeverband der katholischen Kirchengemeinden Bonn
mit ihren Partnern
Magazinbeitrag "KiS: Katholisch in der Stadt"

AGAPE Düsseldorf – Kath. Kirchengemeinde St. Martin, Düsseldorf
Homepage AGAPE Düsseldorf

Shortlist ohne Platzierung, Sortierung nach Einreichungsdatum.

Diese Kategorie sucht Kommunikation, die Menschen nicht nur erreicht, sondern einbindet. 45 Einreichungen hat die Jury gesichtet – und eine Frage zog sich wie ein roter Faden durch viele Beiträge: Wie bleiben wir nah an den Menschen, wenn die Gemeinden immer größer werden?

St. Antonius und Benediktus in Düsseldorf hat darauf eine einfache wie überzeugende Antwort gefunden: Die Gemeinde lud zu einem Fotowettbewerb ein – „Ruheorte im linksrheinischen Düsseldorf“. Aus dreizehn ausgewählten Motiven entstand ein Tischkalender für 2026, ergänzt durch Bibelzitate, verschenkt am ersten Adventswochenende nach allen Heiligen Messen. Ein Geschenk aus der Mitte der Gemeinde an die Gemeinde.

Beteiligung wird hier nicht behauptet, sondern gelebt: Die Teilnehmenden wurden zu Mitgestalterinnen und Mitgestaltern. Print und Digital sind klug verknüpft – QR-Codes führen auf die Webseite, die Motive leben auf Instagram weiter. Und der Kontext macht es noch bemerkenswerter: St. Antonius und Benediktus ist eine Fusionsgemeinde. Die Frage „Wie bleiben wir mir den Menschen in Kontakt?“ ist hier existenziell – und die Antwort lautet: gemeinsam, mit dem Blick auf den Lebensraum der Menschen, die hier leben. Herzlichen Glückwunsch zum Hiero Award 2026 in der Kategorie „Dialog & Beteiligung“!

St. Antonius und Benediktus, Düsseldorf
Fotowettbewerb und Kalender 2026 zum Thema „Ruheorte“

Gemeindeteam St. Maximin, Wülfrath
Informationskanal für das Dorf Düssel

Kath. Kirchengemeinde St. Jacobus, Hilden
Beitrag „Mit Jugendlichen unterwegs“ im Pfarrmagazin JA!cobus

St. Gereon und Dionysius, Monheim am Rhein
Postkarte zur Umfrage „Innovative Gemeinde“

Katholischer Kirchengemeindeverband Hürth
Homepage und Pfarrbrief-Beitrag „Wir sind hilfsbereit“

Shortlist ohne Platzierung, Sortierung nach Einreichungsdatum.

Sonderpreis der Jury

Digitaler Schaukasten an der Liebfrauenkirche - Gemeindeinfo modern gedacht

Katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius, Köln
"Digitaler Schaukasten an der Liebfrauenkirche — Gemeindeinfo
modern gedacht"

Mit einem Sonderpreis würdigte die Jury die Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius. An der Liebfrauenkirche entwickelte ein Team einen digitalen Schaukasten, der mit Informationen bespielt wird.

Silke Grimm und Zdenko Barbaric

Der Sonderpreis der Jury ist ein Preis, den es in keiner Ausschreibung gibt. Die Jury hat ihn sich vorbehalten – für einen Beitrag, der in keine Schublade passt, aber unbedingt gewürdigt werden muss.
An der Liebfrauenkirche in Köln hängt seit April 2026 ein digitaler Schaukasten – betrieben von einem Raspberry Pi, einem Mini-Computer kaum größer als ein Taschenbuch. Was die Jury fasziniert hat, ist nicht der Bildschirm, sondern das, was dahintersteht: Zwei Menschen haben sich hingesetzt und selbständig programmiert – ohne Budget, ohne Agentur, ohne IT-Abteilung. Gottesdienstzeiten, Veranstaltungen, Ankündigungen: immer aktuell, gepflegt vom Büro aus, per Browser.

Dieser Beitrag verdient den Sonderpreis, weil er ein konkretes Problem löst, das jede Gemeinde kennt – und es so löst, dass andere es nachmachen können. Die Technik ist erschwinglich, die Idee übertragbar. Ein Netzwerk-Effekt weit über die Liebfrauenkirche hinaus. Und er steht für etwas, das im kirchlichen Kontext nicht selbstverständlich ist: Medienkompetenz nicht als Schlagwort, sondern als Praxis.
Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung mit dem Sonderpreis der Jury!

Impressionen der Preisverleihung

Herzlichen Dank an alle, die eingereicht haben, und einen herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger.

Der Award: Begegnung, Beziehung, Offenheit

Ansicht Hiero Award

Der Heilige Hieronymus, Namensgeber des Hiero Awards, hat vor weit mehr als 1.500 Jahren damit begonnen, die Bibel für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen, indem er sie übersetzte.

An der Wichtigkeit dieser Idee hat sich seit Hieronymus nichts verändert: Kommunikation ist Informationsaustausch. Kommunikation ist Beziehungsarbeit. Und sie kann nur funktionieren, wenn sich Menschen auf einer für alle Seiten verständlichen Ebene begegnen und einander ernst nehmen.

Der aus Eiche gefertigte Award soll genau das symbolisieren: Kommunikation als Begegnung, Austausch und Beziehung – stilisiert durch vier auf die Mitte ausgerichteten Holzleisten. Alle vier sind einzigartig in ihrer Maserung und stehen durchlässig nebeneinander. Offen für neue Perspektiven, neue Einblicke. Offen für die gemeinsame Mitte: „Denn wo zwei oder drei (oder vier) in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (nach Mt 18,20)

Zugleich bilden die Holzstücke in ihrer Zusammenstellung die abstrakte Form eines Stifts. Der Stift ist ein verständliches Zeichen für Kommunikation und Ideenreichtum – und weist so in besonderer Weise auf das große Engagement der vielen Menschen hin, die sich in den Gemeinden und Organisationen des Erzbistums Köln haupt- und ehrenamtlich für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. 

In der Draufsicht erinnert die Form der Statuette an die markante Mitte des Wappens des Erzbistums Köln.

Die Jury

Jury des Hiero Award 2026

Über die Auszeichnungen entscheidet eine Jury, die aus Kommunikationsexpertinnen und -experten und aus Preisträgerinnen und Preisträgern des Vorjahres besteht. Die Jurypräsidentschaft für den Hiero Award 2026 hatte Andreas Menne, der Leiter des Medienkompetenzzentrum des Erzbistums Köln im Katholisch-Sozialen Institut in Siegburg inne.

Für die Preisträger des Vorjahres bereichern Nina van Bracht (Redaktion WIR in Düsseldorf) und Sabine Polster (Redaktion Wir am Rhein in Monheim). Ulrich Nitsche und Sascha van den Broek, Fachbereichsleiter im Bereich Medien & Kommunikation im erzbischöflichen Generalvikariat, komplettieren die Jury für den Hiero Award 2026. 

Über den Hiero Award

Plakatwand Hiero Award 2026 Plakatwand Hiero Award 2026

Der Hiero Award zeichnet jährlich herausragende Veröffentlichungen von Gemeinden und Einrichtungen des Erzbistums Köln aus. Prämiert wird exzellente Kommunikation in all ihren Formen – von klassischen Beiträgen in Publikationen über digitale Veröffentlichungen bis hin zu Kampagnen oder dialogischen Projekten.

Ziel des Hiero Awards ist es, die Vielfalt und Qualität kirchlicher Kommunikation sichtbar zu machen und das Engagement der Menschen hinter den Kommunikationsprojekten zu würdigen. 

Die Kategorien

Preisverleihung zum Hiero Award 2026 am 30. September 2026 im Maxhaus in Düsseldorf

Der Hiero Award wird in vier Kategorien vergeben: 

  • Haltung & Mission
    Kommunikation, die zeigt, wofür Ihre Gemeinde oder Einrichtung steht.
  • Dialog & Beteiligung
    Kommunikation, die Menschen nicht nur erreicht, sondern einbindet.
  • Innovation & Mut
    Kommunikation, die neue Formate nutzt und unbekannte Wege geht.
  • Klein & fein
    Kommunikation mit kleinen Mittel und großer Resonanz.

In allen Kategorien können verschiedene Formen von Gemeinde- oder Einrichtungskommunikation eingereicht werden, z. B. gelungene redaktionelle Beiträge in Pfarrnachrichten, Pfarrbriefen, Newslettern oder auf der Website, besonders gestaltete Social-Media-Beiträge, Videos, Podcasts, Außenwerbung oder Kampagnen. Die Jury hat die Möglichkeit, einen Sonderpreis zu vergeben, daher die Nr. 5 hier im Bild.

Der Namenspatron

Der Heilige Hieronymus (†420) war einer der großen Gelehrten der Kirche und vor allem als Übersetzer der Bibel ins Lateinische prägend. Mit der sogenannten Vulgata machte er die Heilige Schrift in der Sprache seiner Zeit zugänglich und setzte Maßstäbe für Genauigkeit, Verständlichkeit und theologische Sorgfalt. Er arbeitete an der Schnittstelle von Kulturen und Sprachen und verstand Kommunikation als Dienst an der Wahrheit. Dabei scheute er weder Debatte noch Klartext, wenn es um die Substanz des Glaubens ging. Hieronymus steht damit exemplarisch für die anspruchsvolle Aufgabe, das Evangelium immer neu und zugleich unverfälscht zu vermitteln. Als Namenspatron des Hiero Awards erinnert er daran, dass Worte Verantwortung tragen und Sprache Brücken baut.

Häufig gestellte Fragen

Der Hiero Award zeichnet jährlich herausragende Veröffentlichungen von Gemeinden und Einrichtungen des Erzbistums Köln aus. Ziel des Hiero Awards ist es, die Vielfalt und Qualität kirchlicher Konmmunikation sichtbar zu machen und das Engagement der Menschen hinter den Kommunikationprojekten zu würdigen.

In den oben genannten Kategorien können verschiedene Formen der Gemeinde- oder Einrichtungskommunikation eingereicht werden, unabhängig vom Kommunikationskanal und von der journalistischen Darstellungsform. Sie können gelungene redaktionelle Beiträge in Pfarrnachrichten, Pfarrbriefen, Newslettern oder auf der Website einreichen, genau wie besonders gestaltete Social-Media-Beiträge, Videos, Podcasts oder erfolgreiche Außenwerbung, Kampagnen etc.

Die Kategorien sind bewusst kanal- und formatübergreifend gewählt, so dass der Award die vielfältige Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit widerspiegelt und das hohe Engagement im Haupt- und Ehrenamt wertschätzt.

Alle lokalen, katholischen Gemeinden und Einrichtungen des Erzbistums Köln können ihre Veröffentlichungen für den Hiero Award einreichen. Dazu gehören alle territorialen und kategorialen Gemeinden in der Diözese. Nicht einreichen können wirtschaftlich agierende Unternehmen und regionale oder überregionale (Dach-)Verbände.

Jurysitzung zum Hiero Award 2026 im Maternushaus in Köln, große Freude über die Einreichungen

Über die Auszeichnungen entscheidet eine Jury, die aus Kommunikationsexpert/innen und aus Preisträger/innen des Vorjahres besteht.

Die Jurypräsidentschaft für den Hiero Award 2026 hat Andreas Menne inne. Andreas Menne studierte Katholische Theologie in Bonn und Politische Theorie in Frankfurt. Seit 2023 leitet er das Medienkompetenzzentrum des Erzbistums Köln im Katholisch-Sozialen Institut in Siegburg. Der Medienpädagoge arbeitete zuvor unter anderem als freier Journalist sowie Assistent für Filmproduktionen und forschte an der Universität Mainz zur Bedeutung von Medienöffentlichkeiten im schulischen Religionsunterricht. Als Jurypräsident freut er sich besonders darauf zu sehen, wie verständlich, lebendig und aktuell die christliche Botschaft und kirchliches Engagement in ganz unterschiedlichen Medien zu Wort kommen und ins Bild gefasst werden. 

Für die Preisträger/innen des Vorjahres bereichern Nina van Bracht (Redaktion WIR in Düsseldorf) und Sabine Polster (Redaktion Wir am Rhein in Monheim). Ulrich Nitsche und Sascha van den Broek, Fachbereichsleiter im Bereich Medien & Kommunikation im erzbischöflichen Generalvikariat, komplettieren die Jury für den Hiero Award 2026. 

Kontakt

Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie Fragen oder Anregungen zum Hiero Award haben. Dies ist der erste Durchgang des Wettbewerbs, und wir möchten an jedem Punkt Erfahrungen sammeln und dazulernen. Daher freuen wir uns über Ihre Rückmeldung!

Nicht nur hier, auch in der Intranetgruppe Öffentlichkeitsarbeit für Kirchengemeinden  finden Sie regelmäßig Informationen rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit und zum neuen Award.

Andrea Beckers

Andrea Beckers

Kommunikationsberaterin

Sascha van den Broek

Sascha van den Broek

Fachbereichsleiter