Reparatur, die etwas bewegt:Soziale Radwerkstatt in Köln: Reparatur mit Mehrwert

Realitätscheck: Wunsch und Wirklichkeit

Mit einer Zahnbürste bearbeitet Elias akribisch die Speichenenden eines Hinterrads. Ein kritischer Blick. Dann greift der 18-Jährige zum Poliertuch und wienert über das Schutzblech. Die Fahrräder, die die Radwerkstatt Bahnhof Süd des katholischen Sozialverbands "IN VIA Köln" an der Luxemburger Straße in Köln verlassen, sind nicht nur technisch einwandfrei. Sie sind auch blitzblank.
Dafür steht Werkstattleiter Frank Schnurbusch mit seiner langjährigen Erfahrung als Zweiradmechatroniker. Jahrzehntelang hat er ein großes eigenes Geschäft geführt. Seit Jahresbeginn leitet er die Radwerkstatt – und damit ein etwas anderes Unternehmen. Auch wenn man das nicht sieht. Wer den modernen Geschäftsraum und die anschließende Werkstatt betritt, stellt keinen Unterschied zu einem herkömmlichen Fahrradgeschäft fest.



