Projekt „Prävention PE kompakt“
Mit dem Projekt „Prävention PE kompakt“ unterstützt das Erzbistum Köln die Weiterentwicklung von Prävention und Schutzkonzepten in den neu entstehenden Pastoralen Einheiten (PE).
Ausgangssituation
Das Erzbistum Köln steht vor der Aufgabe, bis 2030 Institutionelle Schutzkonzepte (ISK) in den neu entstehenden Pastoralen Einheiten (PE) sicherzustellen und umzusetzen. Gleichzeitig sollen dort tätige Präventionsfachkräfte (PrävFK) auf die neuen Anforderungen hin weiter qualifiziert werden. Dieser Prozess gilt als anspruchsvoll, da Personalwechsel, uneinheitliche bestehende Konzepte und diverse veränderte Anforderungen die Umsetzung erschweren. Eine bedarfsorientierte Begleitung ist daher wichtig.
Ziele des Projekts
Das Projekt verfolgt zwei zentrale Anliegen:
- es unterstützt die Entwicklung adaptionsfähiger Mantelschutzkonzepte und
- qualifiziert die Präventionsfachkräfte in den neuen Pastoralen Einheiten des Erzbistums Köln fachlich weiter
Projektplan
Die Stabsstelle Prävention hat das Projekt initiiert und gemeinsam mit dem Projektteam Friede&Frische einen Umsetzungsplan erstellt. In einem fortlaufenden Prozess werden durch gezielte Unterstützungsangebote Mantelschutzkonzepte entwickelt. Zudem wird eine Qualifizierung für PrävFK konzipiert, damit diese die PE in den Aufgaben der Prävention gut beraten und koordinieren können.
Umsetzung und Zeitplan
Das Projekt ist im Januar 2026 gestartet. Bis Herbst 2026 sollen erste Ergebnisse aus Pilotprojekten vorliegen. Das Team wird mit mindestens zwei Pastoralen Einheiten exemplarisch ein Mantelschutzkonzept erarbeiten, die Erfahrungen dokumentieren und auswerten. Auf dieser Basis entsteht eine Toolbox mit:
- Materialien
- Erfahrungsberichten
- Praktischen Werkzeugen für die Arbeit an den ISK
Diese Toolbox wird kontinuierlich erweitert und um Erkenntnisse aus der PrävFK-Qualifizierung ergänzt.
In Kürze kann bereits bekannt gegeben werden, in welchen PE die Piloten durchgeführt werden.
Ausblick
Alle Verantwortlichen für die Prävention in den PE werden von der Stabsstelle Prävention regelmäßig über den Fortschritt per newsletter informiert.
Zusätzlich können sich alle Verantwortlichen für die Prävention, die bereits begonnen haben ihre Schutzkonzepte und Maßnahmen der Prävention auf die neue Situation als PE auszurichten, gerne in der Stabsstelle Prävention melden.
Projektleitung:
Katja Birkner, Präventionsbeauftragte
Beraterteam:
Simon Friede: https://simon-friede.de/ & Ruth Frische: https://www.ruth-frische.de/
Steuerungsgruppe:
Katja Birkner, Beratungsteam Friede & Frische, Petra Tschunitsch, Jesaja Schinz und Kristin Mehnert
Für Fragen zum Projekt stehen wir gerne zur Verfügung.
