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Erinnern - Gedenken

Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und ein Geschöpf, in welchem gläubige Menschen ein Ebenbild Gottes sehen. Weil jeder Mensch nicht nur einen bürgerlichen Namen, sondern auch einen Namen bei Gott hat und damit kein anonymes Wesen ist, bleiben mit dem Namen auch die Erinnerung an den Menschen und seine Geschichte. Das gemeinsame Gedenken ehrt die Verstorbenen und stärkt die Verbindung zu ihnen über den Tod hinaus.

Für die Tragödie der Shoa und die millionenfache Vernichtung jüdischen Lebens während der nationalsozialistischen Diktatur trägt Deutschland eine bleibende moralische Verantwortung. Holocaustgedenkstätten in aller Welt halten die Erinnerung an die Gräuel fest.  

Darüber hinaus verfolgt ein anderes Konzept das Ziel, die Geschichte, Kultur und Religion des Judentums zu veranschaulichen, um die Lebendigkeit jüdischen Erbes zu dokumentieren. In Epochenbildern von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg bietet beispielsweise die virtuelle Ausstellung "Shared History Project" des renommierten Leo-Baeck-Instituts lehrreiche Einblicke in jüdisches Leben nördlich der Alpen. 

Die Vereinten Nationen widmen den Weltflüchtlingstag am 20. Juni allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Terror oder Naturkatastrophen fliehen. 37.000 Menschen flüchten pro Tag. Flucht und Vertreibung sind wiederkehrende Themen in der Trauerarbeit.

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Heilsame Erinnerung und Versöhnung

Flucht, Vertreibung und Migration gehören zu den existentiellen Menschheitserfahrungen. Im Jahr 2015 fand aus Anlass des Kriegsendes vor 70 Jahren (1945) im Erzbistum Köln die Veranstaltungsreihe "Der lange Schatten des Krieges" tatt, die zum einen den Blick zurück richtete, aber auch auf die damalige große Anzahl von Flüchtlingen, die über den Balkan bzw. das Mittelmeer Zuflucht in Europa suchten. 

Impulse für eine Pastoral der heilenden Erinnerung und Versöhnung", Köln 2016 (84 Seiten, mit farbigen Abbildungen) können Sie hier als pdf-Datei downloaden.

IMPULS

Kerzengebet

Guter Gott, diese Kerze, die ich jetzt entzünde, soll uns an Dein Licht erinnern.

Zeige mir meinen Weg durch mein Leben. Zeige uns allen Wege zum frohen, zum freien, zum guten Leben mit Dir und miteinander.

Stärke uns alle die wir hier und heute versammelt sind - die Kinder, die Großen, die Kleinen.

Lass das Licht der Kerze Zeichen Deiner Liebe sein. So leuchte dieses Licht für Dich, für mich, für uns.

Hilf mir, guter Gott, Du Freund des Lebens, Deinem Licht in Jesus durch den Heiligen Geist ganz nahe zu kommen und in der Spur Deines Lichtes zu gehen heute an diesem Tag und auf allen Wegen meines Lebens.

Markus Roentgen

FAQ - Häufige Fragen

Bild von Frau Dr. Eva-Maria Will

Dr. Eva-Maria Will

Referentin für Trauerpastoral

Sandra Behrendt

Sandra Behrendt

Sachbearbeitung

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