Aktionsmaterialien

Spiele und Materialien zum Ausleihen

Aktionsmaterialien für Erlebnispädagogik

Für Aktionen mit Männern, für Väter-Kinder-Aktivitäten, für Jungengruppen in der Katechese, für die Jungenarbeit oder die Jungenförderung (z.B. in Schulen), für Veranstaltungen mit männlichen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind erlebnispädagogische Materialien ein wunderbares Instrument: Das gemeinsame Tun ist Team bildend, vermittelt Selbsterfahrung, macht Themen erlebbar und schafft einen unkomplizierten Einstieg ins Gespräch. Oder man nutzt die Materialien, um Spaß miteinander zu haben.

 

Für alle Materialien gibt es ausführliche Trainer-Anleitungen und Anweisungen für die Teilnehmer. Helme für Kinder und Männer sowie Schutzmatten für den Fußboden sind ebenfalls ausleihbar. Die Abholung und Rückbringung müssen Sie leisten. Standort der Materialien ist das Generalvikariat, Marzellenstraße 32, Köln.


Nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Dr. Burkhard R. Knipping,
Tel.: 0221 1642 1268;
E-Mail: burkhard.knipping@erzbistum-koeln.de

 

"Die Leonardobrücke"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Aus 28 Stäben à 96 cm Länge ist eine Brücke zu bauen - ohne weitere Hilfsmittel. Die Brücke soll eine Spannweite von ca. 4 Metern erreichen und belastbar sein.

 

Für Überlegungen und Planungen gibt es zusätzlich 28 kurze Stäbchen, mit denen ein Modell angefertigt werden kann. (Oder zwei Gruppen gehen getrennt hin, um zu überlegen und zu planen.)

 

Für die Aktion wird sowohl Drinnen wie Draußen eine Grundfläche von 5 x 8 Metern benötigt.

 

Der Aufbau der Brücke erfordert Gespür für das Zusammenwirken von Kräften; denn das Mit- und Gegeneinander von Belastungen muss austariert werden.

Das Gespräch und der Mut, Zusammenbrüche zu verkraften und neu zu beginnen, sind notwendig bei dieser Aktion, die viel Spaß machen.

Dieser Brückenbau ist letztlich ein Symbol für die Lebensweisen der Männer.

 

"Die Pipeline"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Transportiert eine Kugel mithilfe einer Pipeline über eine Strecke von 15 Meter.“


Die Teilnehmer sollen die Kugel durch eine 'Pipeline' transportieren. Diese 'Pipeline' bilden sie, indem sie sechs Regenrinnen-Stücke von ein Meter Länge aneinander anschließen und dann die ‚Pipeline‘ fortlaufend verlängern: Ist die Kugel durch die erste Rinne gelaufen, wird diese Rinne wieder hinten als letzte angeschlossen. Das Rinnen-Anschließen, die Ausrichtung von Gefälle und Balance, die Regelung von Lauf- wie Ballgeschwindigkeit etc. müssen vom Team im Tun abgestimmt werden.


Hierzu ist es notwendig, sehr genau auf die anderen Teammitglieder zu achten. Man muss sich auf die Mitspieler einstellen: Wie schnell laufen die Kollegen, wie gut bekommen sie den Rinnen-Anschluss hin usw.? Auch muss sich jeder Mitspieler fragen: Wie kann ich mich so verhalten, dass es passender für die anderen Teilnehmer ist?

"Das flotte Rohr"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Transportiert einen Ball mit Hilfe des schwebenden Rohrs, das nur an den Zugseilen hängt, die Ihr in Eure Hände nehmt. Mittels der Zugseile steuert und bewegt Ihr das Rohr und sollt die Bälle in den auf dem Boden stehenden kleinen Packsack hineinbringen.“


Alle Teilnehmer halten ein Zugseil in der Hand, das mit dem Rohrstück verbunden ist. Durch gemeinsames Ziehen an den Seilen wird das Rohr bewegt: Die einen ziehen am Seil, die anderen lassen nach. Heben, Absenken, Vor- und Zurück- wie auch Links- und Rechts-Bewegungen und Neigen des Rohres sind nur durch das gemeinsame Steuern per Zugseil möglich.


Das Team muss die Vorgehensweise miteinander absprechen, die einzelnen Operationen müssen aufeinander abgestimmt und dann harmonisch vollzogen werden. Wachsamkeit, Beobachtungsgabe, Gefühl und Wahrnehmung der anderen Teilnehmer sind notwendig, um miteinander die Aufgabe zu lösen.

"Das blinde Dreieck"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Bildet mit verbundenen Augen – mithilfe des 12 m langen Seils – ein rechtwinkliges Dreieck (ein Winkel des Dreiecks muss ein 90° Winkel sein). Ihr habt als Hilfsmittel weitere zwei Seile.“


Mit verbunden Augen müssen die ‚blinden‘ Teilnehmer im Gespräch auf die Idee kommen, die Längen der drei Seile zu vergleichen und die unterschiedlich langen Hilfs-Seile zum Messen und Winkeln des 12m-Seiles zu nutzen.


Eine mathematische Formel (die hier nicht verraten wird) ist der Schlüssel zur Lösung der Aufgabe. Da die mathematische Formel erst Schulstoff ab der Klasse 8 ist, brauchen jüngere Kinder die Rechenhilfe und Formelkenntnis der Väter.

"The Tower of Power"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Türmt die Holzbauteile senkrecht aufeinander und verwendet dabei möglichst alle Klötze. Ihr habt einen Haken zum Heben, den Ihr an Zugseilen, die ihr in Eure Hände nehmt, bewegen könnt.“


Alle Teilnehmer halten ein Zugseil in der Hand, das mit dem Hebehaken verbunden ist. Durch gemeinsames Ziehen an den Seilen wird der Haken bewegt: Die einen ziehen am Seil, die anderen lassen nach. Absenken, Vor- und Zurück- wie auch Links- und Rechts-Bewegungen und Neigen des Rohres sind nur durch das gemeinsame Steuern per Zugseil möglich.


Das Team muss die Vorgehensweise miteinander absprechen, die einzelnen Operationen müssen aufeinander abgestimmt werden. Danach müssen sie harmonisch durchgeführt werden. Geschicklichkeit, Beobachtungsgabe, Gespür für die geschehende Handlung und insbesondere die Wahrnehmung der anderen Teilnehmer sind notwendig, um miteinander die Aufgabe zu lösen.

"Easy Spider"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Ihr stellt Euch bitte alle auf eine Seite des Netzes/Spinnennetzes. Nun soll die gesamte Gruppe durch das Netz auf die andere Seite des Netzes gelangen. Jedes Loch des Spinnennetzes darf nur ein Mal genutzt werden!“ (Ein Spinnennetz-Loch darf mehrfach genutzt werden, wenn sehr viele Teilnehmer dabei sind.)


Die Gruppe muss miteinander abstimmen, in welcher Reihenfolge und jeweils durch welches Netzloch die einzelnen Teilnehmer auf die andere Seite gelangen können. Hilfestellungen – Heben, Durchreichen – von beiden Seiten sind erlaubt.


Es kann mit drei Schwierigkeitsgraden gearbeitet werden: 1) Berührt irgendein Teilnehmer das Spinnennetz, scheidet er aus. 2) Berührt ein Teilnehmer, der mithilft, einen anderen Teilnehmer durch das Spinnennetz zu heben, das Spinnennetzt, so scheidet der Berührende aus. 3) Berührt ein Teilnehmer das Spinnennetz, während er durch das Spinnennetz gehen will oder gehoben wird, so scheidet er aus. So zählt auch, wie viele Teammitglieder die andere Seite des Netzes erreicht haben.


Nur das Team hat eine Chance, dass ausführlich überlegt und eine Strategie entwickelt. ‚Easy Spider‘ kann in Innenräumen genutzt werden, sollte aber bevorzugt Draußen zum Einsatz kommen.

 

Hilfreich: Zu ‚Easy Spider‘ kann ein separates Holzgestell mitgeliefert werden, an dem das Netz aufgehängt werden kann.

"Der Zauberstab"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Jeder von Euch hat einen Finger unter dem Zauberstab (Zollstock, Holzstab, Hula-Hopp-Reifen …). Gemeinsam tragt Ihr den Zauberstab. Nun senkt Ihr ihn nieder und hebt ihn wieder in die Höhe. Wichtig: Niemand darf dabei seinen Finger vom Zauberstab lassen. Immer in Berührung bleiben!“


Die Aufgabe klingt einfach, ist sie aber für viele nicht. Es ist nämlich für viele Personen schwer, die Senk- oder Hebe-Bewegung mit einem ganzen Team gleichmäßig durchzuführen.


Alle müssen gut auf die anderen achten, und alle benötigen viel Gespür füreinander und einiges Geschick. Es darf keiner den Eindruck haben, zu schnell oder zu langsam zu sein oder keinen Kontakt mit dem Zauberstab mehr zu haben. Denn dann reagiert er heftiger oder schneller, und schon ist das Bewegungsgleichmaß verloren.

"Team-Navigator"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Malt gemeinsam ein Haus.“ Oder: „Schreibt einen Begriff auf.“

 

Aber: Die Teilnehmer malen oder schreiben, indem sie mit Zugfäden in der Hand einen Stift über die Malfläche bewegen. Die einen ziehen am Seil, die anderen lassen nach. Vor- und Zurück- wie auch Links- und Rechts-Bewegungen müssen durch Faden-Zug mit gleicher Geschwindigkeit und Stärke erfolgen.


Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade ergeben sich aufgrund der zu zeichnenden Objekte (Buchstaben, Worte, Tiere oder Gegenstände …): Je kleinstrichiger das Zeichenobjekt ist, umso schwieriger wird die Zusammenarbeit. Aufmerksamkeit und Konzentration, Abstimmung und Gespür sind hier gefordert.

 

Wichtig: Für einen Outdoor-Einsatz ist trockenes Wetter unverzichtbar!

"Das Gummiband"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Stellt Euch in das Gummiband hinein. Eure Blickrichtung geht zu den Teilnehmern (auch Erwachsene!!) gegenüber. Nun lehnt Ihr Euch mit dem Rücken in das Band hinein. Das Band muss etwas spannen. Und jetzt setzen wir uns gemeinsam hin – das Band in unserem Rücken bleibt gespannt.“


Weitere Aufgaben sind gemeinsames Aufstehen oder Seitenwechsel von ausgerufenen Personen. Man(n) kann auch im Gummiband gemeinsam stehen oder sitzen – die Rückenlehne ist sehr bequem, da dehnbar.


Da alle durch das Band verbunden sind, wird jede Bewegung als gemeinsame Bewegung erfahren. Das Miteinander wird sofort spürbar und wie harmonisch es geschehen kann. Aber eben auch das Gegenteil wird bemerkbar: Wer sich nicht in die miteinander begonnene Bewegung einfügt, blockiert die gemeinsame Bewegung.


Wichtig: Für den Indoor-Einsatz sollte ein großer Raum / ein Saal zur Verfügung stehen.

"Der fliegende Teppich"

Einsatz: In- und Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Stellt Euch um die kreisrunde Folie, genannt ‚Fliegender Teppich‘. Nehmt die Folie in Eure Hände, hebt die Folie an, richtet Euch auf und spannt die Folie. Jetzt bitte so stehenbleiben. Nun lasst den Ball rundum kreisen. Auf keinen Fall darf er durch die Löcher, die in ‚fliegenden Teppich‘ sind, auf den Boden fallen.“


Das Spiel kann unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bekommen: a) Der Ball kreist nicht nur, sondern quert auch den ‚Fliegenden Teppich‘. b) Der Ball wird von einem Mitspieler auf Ansage hin zum genannten Mitspieler gerollt. c) Es werden eine Mannschaft 1 und eine Mannschaft 2 gebildet. Die Mannschaftsmitglieder stehen so verteilt an der Folie: 1-2-1-2-1-2-… Nun muss Mannschaft 1 den Ball kreisen lassen, während Mannschaft 2 versucht, den Ball in eines der Löcher zu lenken. d) Wie bei a, aber mit zwei Mannschaften. e) Wie bei b, aber mit zwei Mannschaften.


Das Spiel verlangt die Abstimmung der eigenen Bewegung mit den Handlungen aller anderen, die am Tuch stehen. Besonders gefordert ist die Empathie, wenn eine Gegnermannschaft mit am Tuch steht: Was werden sie vorhaben? Wie werden sie reagieren und wie reagieren wir? Insofern ist immer viel Gespür für die anderen Mitspielenden notwendig und ein gute Fähigkeit, die eigenen Bewegungen zu koordinieren.

"Emotion-Cards"

Einsatz: In- und Outdoor

 


Die Karten geben den Teilnehmern eine visuelle Anregung zu einem Thema oder sie sind für sie eine bildliche Unterstützung, um auf eine ihnen gestellte Frage zu antworten. Mit den Bild-Karten können u.a. Stimmungslagen dargestellt werden.

 

 

Aus dem Karten-Set kann eine motivlich passende Fotozahl ausgewählt werden.

 
Weitere Karten-Möglichkeiten finden sich auf auf http://www.gemsfotos.de/glaube-am-montag/ Der Fotograf und Webseiten-Besitzer ist entsprechend schriftlich anzufragen.

"Die Nebel von Avalon"

Einsatz: Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Stellt Euch vor, dieser ca. 20 qm große Bereich ist ein unbetretbares Sumpf-Areal. Aus diesem riesigen Sumpf müsst Ihr den Schatz bergen, der in der Mitte des Sumpfes liegt. Euch stehen dieses Trageseil und weitere Seile und Hilfsmittel (Karabinerhaken, Beckengut) zur Verfügung.“


Für die Teilnehmer ist ein horizontales Trageseil von einem Baum zu einem anderen, etwas entfernten Baum gespannt. Die Spannung und das Gefälle des Seiles werden durch den kräftigen Zug des Teams erzeugt, die das Trageseil festhalten. An dieses Trageseil hängt sich ein Teilnehmer vermittels eines Beckengurtes und eines Karabinerhakens. So hängend und gesichert hangelt er sich zum Schatz in der Mitte des Sumpfgebietes, rettet daraus den Schatz (vorher festgelegte Dinge) und hangelt sich zurück auf trockenes Terrain. Seine Füße dürfen während dieser Aktion nicht den Boden berühren.


Es kann den Teilnehmern mitgeteilt werden, welche Seil-Konstruktion (s.o.) sie für die Rettungsaktion bauen müssen. Man kann die Aufgabe aber erheblich erschweren, indem die Teilnehmer nur den Hinweis bekommen, den Schatz zu retten, ihnen das unbetretbare Sumpf-Areal gezeigt wird und ihnen die Seil- und Hilfsmaterialien überlassen werden. Welche Seil-Konstruktion sie zur Schatz-Rettung aufbauen, müssen sie selbst herausfinden.


Gemeinsames Überlegen und Entwickeln einer Strategie für die Seil-Konstruktion, entsprechend ausführliche Planung und Absprache sowie verlässliche Zusammenarbeit sind hier gefordert. Für die erschwerte Variante in erhöhter Weise! Mut und Vertrauen auf die anderen benötigt derjenige, der sich über das Sumpfgebiet begibt: Er ist abhängig von der guten Arbeit der anderen.

"Das laufende A"

Einsatz: Outdoor

 

Die Aufgabe für die Teilnehmer: „Befördert eine Person aus Eurem Team mit Hilfe einer A-förmigen Stelze aus Holz (ca. 2 m hoch; 1,40 m breit) über eine Strecke von 8 Metern. Um die Stelze, genannt ‚Laufendes A‘, zu steuern habt Ihr Halte- und Zugseile.“

 


Die zu befördernde Person, die sich auf die horizontale Strebe des A’s stellt, muss die Arbeit ihres Teams maßgeblich unterstützen und erleichtern, indem sie durch Verlagerung ihres Körpergewichtes wechselweise eine Stelze entlastet. Diese wird dann von einem Team-Teil bewegt, während der andere Team-Teil die Stelze stabilisiert. Bewegung und Stabilisierung geschehen nur vermittels Zugseilen.


Es ist Aufmerksamkeit notwendig und Gespür für den richtigen Moment, der sich nur aus der Zusammenarbeit aller ergibt. Die mit dem A zu befördernde Person muss ihrem Team sehr vertrauen: Das A steht selten still, sondern neigt sich vor, zurück oder seitlich.

 

Nachtrag zum "Laufenden A": 

 

Für "Das laufende A" benötigen Sie für den Zusammen- und Abbau die Werkzeuge Hammer, Wasserrohrzange, Maulschlüssel.

"Die Liane im Moor"

Einsatz: Outdoor

 

Die Aufgabe für die Teilnehmer: „Stellt Euch vor, hier unter diesem Baum ist ein kleines Moorgebiet. Aus diesem Moorgebiet müsst Ihr einen Gegenstand bergen. Euch stehen u.a. Seile zur Verfügung.“


Die Teilnehmer finden für die Bergungsaktion verschiedene Materialien vor, so dass sie einen Wurfstein mit dünnem Seil hoch in einem Baum über einen Ast werfen werfen können, am dünnen Seil das dicke Seil (die „Liane“) hochziehen können. Ein Seil-Ende wird am Baum befestigt; eines schwingt frei über dem Moor. Schwingend und hängend am freien Ende des dicken Seils, der „Liane“ können sie den Gegenstand vom Moorboden retten.


Es kann den Teilnehmern mitgeteilt werden, welche Seil-Konstruktion sie für die Rettungsaktion bauen müssen. Man kann die Aufgabe aber erheblich erschweren, indem den Teilnehmern nur ihr Auftrag genannt wird und ihnen weiteren Hinweis die Seil-Materialien überlassen werden. Welche Seil-Konstruktion sie für die Rettungsaktion schaffen müssen, haben sie dann selbst herauszufinden.


Gemeinsames Überlegen und Entwickeln einer Strategie für die Seil-Konstruktion, entsprechend ausführliche Planung und Absprache sowie verlässliche Zusammenarbeit sind hier gefordert. Für die erschwerte Variante in erhöhter Weise.

"Das undichte Rohr"

Einsatz: Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Ergattert die kleine Dose, die sich auf dem Boden des Rohrs befindet. Das Rohr muss aufrecht stehenbleiben! Ihr dürft nicht in das Rohr hineingreifen! Wie stopft Ihr die Löcher des Rohres?“


Die Teilnehmer müssen die Löcher des Rohres mit Fingern und vorliegenden Gegenständen verschließen. Dann sollten sie Wasser in das Rohr füllen und so die Dose zur obigen Rohröffnung hochschwimmen lassen.


Dieses Spiel kann zweifach erschwert werden: a) Es wird außer der Aufforderung, aus dem aufrecht stehenden Rohr die kleine Dose herauszuholen, nichts mitgeteilt. Allerdings liegen die Materialien / Hilfsmittel (auch unsinnige Hilfsmittel können dazugelegt werden) bereit. b) Die Wassermenge wird auf zwei Liter beschränkt! Das Wasser wird aber schon eingefüllt, während die Teilnehmer die ersten Löcher stopfen.


Die Teilnehmer müssen eine Strategie entwickeln, welches Loch sie wie abgedichtet bekommen. Wer ist für das Abdichten welchen Loches zuständig? Wer kann welches Loch mit seinen Fingern schließen? Bei welchem Loch hilft zum Stopfen welches Hilfsmittel? Dafür sind Absprachen und Verständigungen notwendig.

"Slackline"

Einsatz: Outdoor

 

Aufgabe und Prinzip der Slackline, die ein horizontal gespanntes Balancierseil ist, ist sicherlich bekannt.


Gleichgewichtssinn und Körper-beherrschung sind hier gefordert und können eingeübt werden.

"Der Mohawk-Walk"

Einsatz: Outdoor

 

Die Aufgabe der Teilnehmer: „Stellt Euch mit Eurem kompletten Team auf das horizontal gespannte Seil und bringt alle Team-Leute zum Seil-Ende. Ohne den Untergrund zu berühren, ohne vom Seil zu stürzen.“

 

Es ist eine Übung wie mit der Slackline (siehe weiter oben), jedoch muss nun die ganze Gruppe über das Seil gehen.

Schutzmaterialien: Helme und Matten

Für Erwachsene wie für Kinder können jeweils fünf Helme ausgeliehen werden.

 

Leichte Matratzen zum Auflegen auf harte Untergründe sind ebenfalls ausleihbar.

 

"Erleben, was trägt, was hält, was führt und wohin"

 

Eine Einführung in das Arbeiten mit erlebnispädagogischem Material

 

Mehrere Kollegen, die zum Pastoralen Dienst gehören und mit Männern seelsorglich arbeiten, sind bereit, Kollegen des Pastoralen Dienstes in die Erlebnispädagogik einzuführen.

 

Auf Anfrage und bei Bedarf gestalten wir dafür einen entsprechenden Einführungstag.

Tipps für Aktionen, zum Thema 'Erlebnispädagogik' . . .

Buch-Tipp

Erich Ziegler, Das australische Schwebholz und 199 andere Spiele für Trainer und Seminarleiter, Verlag Gabal, Offenbach 4. überarbeitete Neuauflage 2012, 189 Seiten, ISBN 978-3-86936-347-9
Die kleinen Aktionen sind nach Gruppenphasen bzw. auf zu erzielende Effekte hin sortiert und klar wie kurz beschrieben.

Film-Tipp

"Balance", ein Kurztrickfilm von Christoph und Wolfgang Lauenstein

Fünf Figuren auf einer schwebenden Plattform müssen miteinander die Balance halten.

Einsetzbar für Themen wie Abhängigkeit, zwischenmenschliche Beziehung, Kommunikation, Teamarbeit

Mehr Infos beim Katholisches Filmwerk GmbH, Frankfurt

 

 

Kontakt

Nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Dr. Burkhard R. Knipping