Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien, Kunibertskloster 11-13, 50668 Köln
Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz – rechtliche Grundlagen, ethische Reflexion und praktische Begleitung
Anfragen nach Suizidassistenz gehören zu den herausforderndsten ethischen Situationen im Gesundheitswesen. Sie berühren Fragen von Autonomie und Fürsorge, Vulnerabilität und Selbstbestimmung, Lebensschutz und Leidenslinderung sowie die Verantwortung von Einrichtungen und Mitarbeitenden.
Die Fortbildung richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Klinischen Ethik, die mit entsprechenden Anfragen und Wünschen nach Suizid, Todeswünschen oder Suizidassistenz konfrontiert sind. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden zentrale ethische Positionen und aktuelle Diskurse zur Suizidassistenz vertieft. Im Mittelpunkt steht die praktische ethische Begleitung konkreter Anfragen von Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie die fachliche Unterstützung von Mitarbeitenden. Welche Rolle und Verantwortung haben Ethikbeauftragte in diesem Prozess? Wie kann zwischen individueller Selbstbestimmung, institutioneller Verantwortung und der eigenen Haltung verantwortungsvoll vermittelt werden?
Fallarbeit, Gesprächsübungen und gemeinsame Reflexion schaffen Raum für die Entwicklung von Handlungssicherheit.
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen im ärztlichen, pflegerischen, therapeutischen und seelsorglichen Dienst.
Leitung: Lisa Schüttler, Michel Begerow-Fischer, Regina Bannert
Referent/innen: noch offen
Anmeldung: bis 05.09.2027 beim Fachbereich Seelsorge im Sozial- & Gesundheitswesen bei ethik@erzbistum-koeln.de
TN-Beitrag: 210€