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Postkartenaktion - Alt und Jung in Kontakt

<< Gut, dass es dich gibt - Für ein christliches Miteinander der Generationen >>

- Eine interaktive Postkartenaktion, die Alt und Jung zusammenbringt.

Die Idee zu den Karten ist zum Welttag der Großeltern und älteren Menschen entstanden, den Papst Franziskus 2021 erstmalig ins Leben rief. Die Postkarten mit ihren kurzen Textbotschaften sind für Großeltern, Enkel, Kinder gleichermaßen geeignet. Mit individuellen Texten, Zeichnungen, Kollagen versehen, können sie als Postkarte versandt oder auch persönlich überreicht werden. Egal ob in der Familie oder im Rahmen von Gruppentreffen, lassen Sie Ihren Ideen freien Raum, beispielweise in

  • Schulen, Seniorenheimen
  • in Messdienergruppen und in Verbänden
  • Klassen- und Ferienfahrten
  • in Beratungseinrichtungen und Jugendagenturen.
  • u.v.m.

Entdecken Sie die Postkarten

Motiv eins: Gut, dass es dich gibt.
Motiv eins: Gut, dass es dich gibt.
Motiv eins: Gut, dass es dich gibt.
Motiv eins: Gut, dass es dich gibt.
Motiv eins: Gut, dass es dich gibt.
Motiv zwei: Wir könnten ´mal wieder zusammen…
Motiv zwei: Wir könnten ´mal wieder zusammen…
Motiv zwei: Wir könnten ´mal wieder zusammen…
Motiv zwei: Wir könnten ´mal wieder zusammen…
Motiv zwei: Wir könnten ´mal wieder zusammen…
Motiv drei: Ich denke an dich.
Motiv drei: Ich denke an dich.
Motiv drei: Ich denke an dich.
Motiv drei: Ich denke an dich.
Motiv drei: Ich denke an dich.
Motiv vier: Ich hab` da was für dich.
Motiv vier: Ich hab` da was für dich.
Motiv vier: Ich hab` da was für dich.
Motiv vier: Ich hab` da was für dich.
Motiv vier: Ich hab` da was für dich.

Die Karten können kostenfrei und solange der Vorrat reicht bestellt werden.

Sehr gerne sammeln wir Ihre Anregungen zur kreativen Verwendung der Karten in Gruppen und der Familie auf unserer Website. Senden Sie uns gerne Ihre Impressionen zu: kontakt@leben-in-fuelle.info

Allgemeine Informationen zum Welttag der Großeltern 

Der Welttag wird jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen: Er nimmt Bezug auf die Gedenktage der Großeltern Jesu, der Heiligen Anna und Joachim. Mit diesem Tag fördert Papst Franziskus das christliche Miteinander der Generationen. Alte Menschen spielen für ihn eine wichtige Rolle bei der Verkündigung und der „Hinführung junger Menschen zum Glauben“. Gleichzeitig werden sie inspiriert durch die Begegnungen mit den Jüngeren, erleben mit ihnen „Altes“ neu und bleiben aktiv.

Aktuelles Thema 2026 „Ich aber werde dich niemals vergessen“ (Jes 49,15)

Pfarreien, Diözesen, Vereinigungen und kirchliche Gemeinschaften auf der ganzen Welt sind eingeladen, diesen Tag in ihrem eigenen pastoralen Kontext zu feiern.

Anregungen für die Gottesdienst-Feier in Ihrer Gemeinde

Im Vorfeld können Sie...

  • die Postkarten „Alt und Jung in Kontakt“ bestellen.
    Falls Sie die Möglichkeit finden, frankieren Sie einige der Karten. So lassen sie sich nach dem Gottesdienst direkt verschicken.
  • in Aushängen oder über Anschreiben zum Gottesdienst einladen. 
    Gerne können Sie das Plakat nutzen, dass wir in Kürze hier einstellen. Der untere Bereich bietet Platz für das Logo Ihrer Gemeinde sowie nähere Informationen zu Ort und Uhrzeit.
  • gemeinsam mit in Ihrer Gemeinde engagierten Menschen den Gottesdienst vorbereiten. 
  • alle Materialen zum Verteilen in Körben bereitlegen.
    Stifte und Postkarten in Körben bereitlegen, die Sie während des Gottesdienstes oder vor dem Gottesdienst können

Gottesdienst- Bausteine

Heilige Anna,

Gott schenkte dir ein langes Leben.
Du hast es voll Vertrauen und in Liebe angenommen.
Als Frau, Mutter und Großmutter Jesu warst du Segen für die Heilige Familie.
Du hast Brücken zwischen den Generationen gebaut.

Du kennst die Sorgen wie Freuden von Eltern, Kindern, Großeltern.
Begleite auch die heutigen Generationen bis in ihr hohes Alter hinein.
Mit deiner Fürbitte und deinem Segen sei für uns da.

Gott, sei ihre und unsere Zuversicht
all unsere Tage.
Amen.

Einheitsübersetzung

In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein.

Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker. 

Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

Als er eine besonders wertvolle Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie.

Wiederum ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das ins Meer ausgeworfen wurde und in dem sich Fische aller Art fingen.

Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, sammelten die guten Fische in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.

So wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten ihm: Ja.

Da sagte er zu ihnen: Deswegen gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

 

Evangelium in „Leichter Sprache"

Jesus erzählt Beispiele und Geschichten vom Himmel-Reich.
Jesus erzählte den Menschen von Gott.
Und vom Himmel-Reich.
Das Himmel-Reich ist schwer zu verstehen.
Darum erzählte Jesus Beispiele.
Und Geschichten.
Damit die Menschen das Himmel-Reich besser verstehen können.


Die Geschichte vom Schatz im Acker

Jesus sagte:
Mit dem Himmel-Reich ist es ähnlich wie mit einem Schatz.
Der Schatz war in der Erde von einem Feld vergraben.
Das wusste keiner.
Einmal arbeitete ein Mann auf dem Feld.
Beim Umgraben bemerkte der Mann den Schatz.
Der Mann freute sich.
Der Mann wollte den Schatz gerne haben.

Darum machte der Mann das so:
Zuerst deckte der Mann den Schatz wieder mit Erde zu.
Dann nahm der Mann sein ganzes Geld.
Mit dem Geld kaufte der Mann das Feld.
Jetzt gehörte das Feld dem Mann.
Und der kostbare Schatz gehörte auch dem Mann.

 

Die Geschichte von der kostbaren Perle

Jesus sagte:
Mit dem Himmel-Reich ist es so, wie wenn ihr schöne Perlen sucht.
Einmal gab es einen Kauf-Mann.
Der Kauf-Mann suchte schöne Perlen.
Eines Tages fand der Kauf-Mann eine schöne Perle.
Die Perle war wertvoll.
Der Kauf-Mann wollte die Perle unbedingt haben.
Aber der Kauf-Mann hatte zu wenig Geld.
Der Kauf-Mann konnte die Perle nicht bezahlen.
Darum verkaufte der Kauf-Mann alles, was er hatte.
Jetzt hatte der Kauf-Mann genug Geld.
Jetzt konnte der Kauf-Mann die wertvolle Perle kaufen.

 

Die Geschichte vom Fischer-Netz

Jesus sagte:
Das Himmel-Reich ist wie ein großes Netz.
Die Fischer brauchen große Netze zum Fische-Fangen.
Die Fischer werfen das Netz ins Meer.
Dann schwimmen die Fische in das Netz.
Wenn das Netz mit Fischen voll ist, ziehen die Fischer das Netz ans Land.
Am Land sehen die Fischer, was sie im Netz gefangen haben.
Die Fischer suchen alle guten Fische aus.
Die Fischer legen die guten Fische in einen Korb.
Alle schlechten Sachen werfen die Fischer weg.

Jesus sagte:
Am Ende von der Welt ist es so ähnlich.
Die Engel von Gott suchen die guten Menschen zusammen.
Die guten Menschen bleiben bei Gott.

Jesus fragte seine Freunde:
Habt ihr alles verstanden?
Die Freunde sagten: Ja.

Jesus sagte zu seinen Freunden:
Ihr sollt den Menschen auch vom Himmel-Reich erzählen.
Und wie das Himmel-Reich bei den Menschen auf der Erde ist.
Dafür könnt ihr meine Beispiele und Geschichten erzählen.
Oder ihr erzählt neue Beispiele und Geschichten.

Wie gelingt Sprechen mit Gott?
Manche meinen: mit Gott sprechen – das braucht immer festgelegte Worte. Und eine Kirche. Und eine bestimmte äußere Haltung. So wie beispielsweise beim Vaterunser im Gottesdienst. Andere können mit festen Formen gar nichts anfangen und suchen eigene Worte. Die einen gehen dazu in die Kirche, die anderen in den Wald, die dritten haben zu Hause einen Ort, wo sie ruhig werden können. Auch Singen ist beten – wie auch in der Stille vor Gott da zu sein. Und dazwischen gibt es noch viel, viel mehr!
Für jede Form gibt es gute Gründe; viele Menschen beten sowohl in Gemeinschaft wie alleine. Die festen Gebete ermöglichen uns, als Gemeinschaft mit einer Stimme zu sprechen und sich darin aufgehoben zu fühlen. Wenn ich mit eigenen Worten bete, kommen besonders die individuellen, die persönlichen Fragen und Gedanken zum Ausdruck: wofür ich dankbar bin, was mich umtreibt, was mich traurig oder wütend macht und wie ich mit all dem im Geist des Evangeliums umgehen kann.
Beten ist eine Sache, die man lernt, Stück für Stück. Beten verändert sich über die Jahre, so wie wir uns als Menschen verändern. Mit Gott sprechen ist definitiv überall und jederzeit in vielen Formen möglich. Entscheidend ist, dass ich mit ganzem Herzen dabei bin, dass ich meine, was ich sage, dass das, was ich vor Gott bringe, keine Formeln abspult, sondern "meins" ist, also ehrlich und authentisch. Beten ist dann ein Ausdruck der Beziehung zwischen Gott und mir.


Ermutigung zum Bitten

Manche Menschen trauen sich einfach nicht, um Hilfe zu bitten. Sie fürchten, anderen damit zur Last zu fallen. Andere sind so penetrant mit ihren Wünschen, dass man ihnen schon lieber aus dem Weg geht.
Das Evangelium ermutigt mit der Geschichte des Freundes, der den anderen zu einer unmöglichen Zeit um Brot bittet, sehr deutlich dazu, Hilfe und Unterstützung anzufragen. Wenn mir etwas am Herzen liegt, ist es immer den Versuch wert! Und wenn nicht bei dem einen, dann gibt es bei dem anderen die hilfreiche Unterstützung. Das betrifft jedes Lebensalter: jede/r hat etwas zu bitten und jede/r etwas zu geben!
Wie das mit dem Bitten genau ausgeht, weiß man allerdings nie. Deshalb lohnt es sich auch, offen zu sein für eine andere Lösung als die zunächst gewünschte – nach dem Motto: "Ich habe zwar kein Brot für dich, aber wie wäre es mit Datteln und Feigen?"
So ist das auch beim Beten. Gott ist kein "Wünsche-Erfüller" im Sinne des Zauberns. Aber ich weiß: Gott hört mein Bitten, und wenn ich ernsthaft mit ihm im Gespräch bin, wird er mir entgegenkommen. Das kann auch bedeuten, dass ich erkenne, dass meine Bitte eigentlich jetzt gar nicht das Wichtigste ist, sondern etwas ganz anderes ansteht.


Andacht mit Senioren und Kindern, zB über die kath Kita, Grundschule

 

Material

  • ausreichend Kopien von „Weißt Du wie viel Sternlein stehen“
  • Musiker oder Instrument oder digitales Endgerät zum Begleiten des Liedes
  • GL, EGB, wenn vorhanden Liedbuch mit Volksliedern
  • Smartphone oder Laptop mit Internetverbindung 
  • Blue tooth box

Einfacher Ablauf

  • Eröffnung + Gebet 
  • Predigt in mehreren Abschnitten, unterbrochen von Liedern 
  • Vater Unser 
  • Schlussgebet + Segen 
  • Gruß der Gottesmutter

 

Predigt

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn – Sprechpause – Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her: ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. So spricht der Herr.

Dies ist ein Vers aus dem Alten Testament, der Prophet Jesaja gibt diese Zusage Gottes den Menschen mit, die immer wieder Gott vergessen haben aber nie von Gott vergessen werden.

Wenn Sie mal zurückdenken, ob weit zurück in Ihre Kindheit oder kurz, in die letzten Tage, sicher haben Sie – wie wir alle- manchmal diese vernichtende Furcht erlebt: ich wurde vergessen. Man hat mich vergessen. Ich bin allein, alle sind weg. Wir haben es als Kind erlebt, irgendwann passiert es der besten Mutter, dem sorgsamsten Vater: Eltern und Kind verlieren sich aus den Augen. Diese alles überflutende Angst: ich wurde vergessen. Ein Kind in solcher Situation wird von Panik überflutet – es ist allein auf der Welt, zurückgelassen, verlassen. Aber auch für die Eltern ist es ein furchtbarer Augenblick: wo ist mein Kind, ist ihm etwas passiert, wo finde ich es wieder ? 

Aber wir kennen diese kurzen Momente des Alltags, vielleicht im Heim oder auf einem Weg, wenn plötzlich die nicht mehr zu sehen sind, mit denen Sie auf dem Weg waren, und dieser Stich im Herz kommt: hat man mich vergessen, bin ich allein, wer holt mich und bringt mich nach Hause? Vergessen werden – eine vernichtende Erfahrung. Eine Urangst. 

Und darauf antwortet Gott: ich vergesse dich nicht. Ja, selbst wenn es in diesem Leben, unter Menschen, geschieht. Selbst wenn wir die Erfahrung machen, dass wir einmal vergessen wurden, es gibt einen, der uns niemals vergisst. Und damit wir daran niemals zweifeln, gibt Gott durch den Propheten ein Bild mit, das wir uns merken können: er sagt: stell dir vor, ich schreibe deinen Namen in meine Hand. Selbst wenn ich dich vergessen könnte, schaue ich in meine Hand und erinnere mich an dich. Nicht, dass Gott eine Erinnerung bräuchte. Aber uns tröstet dieses Bild: wir sind eingeschrieben in Gottes Hand. Er kann uns gar nicht vergessen. 

Schauen Sie einmal in Ihre eigenen Hände. Stellen Sie sich vor, da stünden die Namen Ihrer Kinder oder Geschwister oder eines lieben Menschen, den Sie nicht vergessen möchten.              

-- Zeit lassen für den Blick auf die Hände --

So stehen Sie in Gottes Hand, so stehen wir in Gottes Hand eingeschrieben.

Nun gibt es noch andere Arten des vergessen-werdens. Freunde, deren Weg auseinander geht und mit der Zeit vergisst man einander. Man hat sich noch fest vorgenommen: ja, wir telefonieren jede Woche. Und dann werden die Pausen länger und schließlich vergisst man einander. 

Ein Kreis, dem man angehörte, ein Chor, ein Verein, eine Pfarrgemeinde. Man zieht weg oder ist zunehmend ans Haus gebunden und kann nicht mehr zu den Treffen gehen. Natürlich, alle versprechen: wir kommen dich besuchen, wir melden uns, wir vergessen dich nicht. Und dann werden die Abstände größer und die Anrufe seltener. Aus den Augen, aus dem Sinn. Man sieht sich nicht mehr, dann hört man sich kaum noch. Und dann vergisst man.  

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn – Sprechpause – Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her: ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. So spricht der Herr.

Gott vergisst nicht. Wo Menschen vergessen, sogar Freunde, sogar Familien, da vergisst Gott nicht. Wenn Sie auf Ihre Hände sehen, denken Sie an Gottes Hände, in denen Ihr Name eingeschrieben ist. Wenn auch alle vergessen können, Gott vergisst Sie nicht.

Nun werden Sie denken: das hilft mir nicht. Gott kann mir nicht den Ehepartner ersetzen, nicht die Kinder oder Enkel, die ich selten sehe, nicht die Freunde, mit denen ich Erinnerungen geteilt habe, mit denen ich jetzt allein bin.

Sie werden denken: wenn ich einsam bin, dann brauche ich einen Menschen, nicht den unsichtbaren Gott. Einen Menschen, mit dem ich reden kann, der mich in den Arm nimmt, einer, der spürbar da ist.

Ich glaube, dass Beides stimmt: 

Ja, es stimmt: Gott kann uns nicht geliebte Menschen ersetzen, oder Freunde oder die spürbare Gegenwart. Wir brauchen einander. Wir sind darauf angelegt, in Beziehungen zu leben. Alleinsein kann sehr schwer sein, vor allem: allein sein weil die Menschen nicht mehr da sind, mit denen wir Leben geteilt haben, die Ehefrau, der Ehemann. Die Eltern. Geschwister, Freunde, Nachbarn. Das ist das allein zurück bleiben. Und das lässt sich nicht einfach auffüllen mit anderen Menschen oder mit dem unsichtbaren Gott. 

Und dennoch stimmt auch: es verändert Alleinseins, ob ich mich von Gott gesehen weiß oder vergessen fühle. Es verändert die Art und Weise, wie ich mich selbst sehe. Es kann den Unterschied machen zwischen allein sein und einsam sein. Und es verändert die Weise, wie Sie auf andere zugehen. 

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn – Sprechpause – Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her: ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. So spricht der Herr.

Stellen Sie sich vor, Sie wachen Morgens auf. Sie haben unruhig geschlafen, ein schwerer Traum geht Ihnen nach oder Sie sind nicht ausgeruht. Wird jemand Zeit haben, Ihnen zuzuhören, dass Sie erzählen können von der schweren Nacht oder Sie werfen einen Blick auf Ihre Hand und erinnern sich: Gott hat Sie in seine Hand eingezeichnet. Er weiß um Sie. Er hört sie, wenn Sie erst einmal Ihr Herz vor ihm ausschütten, ihm sagen wie die Nacht war und um Hilfe bitten. Sie sind noch allein im Raum und mit dem Erlebten aber nicht mehr einsam, einer weiß um Sie. Er ist nicht im Raum, Sie können ihn nicht sehen, hören und anfassen aber etwas in Ihnen verändert sich. Denn Einsamkeit ist nicht das Alleinsein an sich. Es ist ein Gefühl, das sich mit dem Alleinsein verbindet. Ein schreckliches. Bestimmt gibt es oder gab es Situationen, in denen Sie sich danach gesehnt haben, mal allein zu sein. Endlich Zeit für sich zu haben. Ruhe, nicht für andere da sein müssen. Daran sehen wir, dass es nicht das Alleinsein an sich ist, was quält, sondern die Einsamkeit. 

Einsamkeit, diese schreckliche Form des Alleinseins, hat verschiedene Ursachen und nicht alle können Sie beeinflussen. 

Einsamkeit hat zu tun mit einem zu viel an Alleinsein. Wenn zu wenig Kontakte überhaupt zu anderen Menschen da sind. Vielleicht können Sie das eine oder andere Mal selbst einen Schritt auf andere zu machen, auf Nachbarn oder in der Pfarrgemeinde, in eine Gruppe hinein oder zu einer Freundin. 

Einsamkeit hat zu tun mit der Sehnsucht nach Kontakt zu bestimmten Menschen: der Familie, den engsten Freunden. Das ist sehr oft so. Gerade der Mensch, mit dem Sie gern mehr Zeit verbringen möchten, 

Einsamkeit kann auch mitten unter Menschen bestehen: wenn man sich mit denen nicht verbinden kann, mit denen man zusammen ist, wenn man nicht über das sprechen kann, was einen im Innersten beschäftigt. Und Einsamkeit kann aus Vergessenwerden herrühren, daraus, verlassen oder vergesse worden zu sein. Diese letzte Einsamkeit kann Ihnen der Glaube nehmen: Sie sind nicht vergessen, nie. Gott verlässt und vergisst Sie nicht. Auch wenn Sie ihn nicht sehen und nicht hören können, Sie können ihn doch spüren: im Herzen, in den Gedanken können Sie den Trost spüren, das Aufgehobensein bei Gott. Vielleicht gibt es ein Gebet oder Lied aus Kindertagen oder dem Erwachsenenleben, das Ihnen hilft, sich aufgehoben zu wissen. Für mich ist es: Weißt Du wie viel Sternlein stehen. 

Lied wird von Kirchenmusiker*in oder über Smartphon + blue tooth box vorgespielt

Aufgehoben sein, aufgehoben bei Gott, das hebt die Einsamkeit auf. Nicht das Alleinsein aber die Verlorenheit, das Gefühl, verlassen und vergessen zu sein.

Lied gemeinsam singen

An die Predigt schließt sich nach Vater Unser und Segen ein Zusammensein am selben Ort (Kapelle) oder möglichst nahe bei an.

Ansage am Ende des Gottesdienstes

Nach dem Gottesdienst sammeln wir Lieder und Gebete, die Ihnen den Glauben vermitteln, bei Gott aufgehoben zu sein. Wir hören die Lieder und Gebete und wir hören Ihre Geschichte dazu, Ihre Erfahrung wie Sie durch dieses Gebet, dieses Lied gespürt haben, dass Gott Sie sieht, dass Gott Sie in seine Hand gezeichnet hat und nicht vergisst. Vielleicht hat Ihre Mutter ein Lied mit Ihnen als Kind gesungen und Sie fühlten sich bei Ihrer Mutter geborgen und daraus erfuhren Sie Geborgenheit bei Gott. Vielleicht hat ein Gebet Ihnen in einem schweren oder einsamen Moment so geholfen, dass Sie spürten: Gott war bei mir. Wenn Sie es ausdrücken mögen, erzählen Sie es uns. Wenn Sie einfach das Gebet, das Lied nennen, dann hören wir es, vielleicht können wir es gleich mitbeten oder mitsingen. 

Wir teilen diese Erfahrungen und wir durchbrechen die Einsamkeit. Wenn wir über etwas so Persönliches sprechen können, dann sind wir nicht mehr einsam. Dann sind wir tief verbunden miteinander. Wir sammeln diese Gebete und Lieder auch für ein Zusammensein mit unserer Kita [Schule, Kindergottesdienstteam …]. Dort werden wir Ihre Lieder und Gebete den Kindern bekannt machen und die Kinder werden uns ihre Gebete und Lieder vorsingen. Auch das stiftet Gemeinschaft. So geben Sie Ihre wichtigste Erfahrung, die mit Gott, weiter an die Generation der Enkelkinder. So wie Hanna und Simeon ihren Glauben weitergaben als sie im Tempel den neugeborenen Jesus im Arm seiner Mutter begegneten. So wie Anna und Joachim, die Eltern Marias, ihrer Tochter Maria einen so starken Glauben vermittelten, dass Maria fähig war, allein vor Gabriel zu stehen und sich doch geborgen und aufgehoben bei Gott zu fühlen, zu ihrer sehr einsamen Aufgabe Ja sagen zu können. 

So werden wir Ihren Glauben und den der Kinder zusammenbringen. 

Der*die Seelsorger*in, wo dabei gerne auch Pflegekräfte oder Ehrenamtliche, sprechen gezielt die Teilnehmenden an, wenn nicht gleich etwas erzählt wird, gehen sie erstmal ins Gespräch. Werden Lieder genannt, schaut man, ob sie im Gotteslob, dem Evangelischen Gesangbuch oder einem anderen Liederbuch zu finden ist. Über Smartphone/ Laptop werden Lieder eingespielt, ggf auch Gebete aufgerufen, die nicht im GL und EGB zu finden sind.


Aktion: Senioren und Kinder lernen Gebete und Lieder voneinander

An einem anderen Tag treffen sich Senioren und Kinder.

Vor dem Treffen mit den Kindern wird eine Auswahl aus den im Seniorengottesdienst genannten Liedern und Gebeten getroffen. Die Kinder bringen ihrerseits einige Lieder mit, zB Gottes Liebe ist so wunderbar, die sie vorsingen können.

Das Treffen ist kein liturgischer Gottesdienst sondern hat den Charakter eines gemeinsamen Singens und Betens. Kinder und Senioren sprechen Gebete vor oder miteinander, ein gemeinsames Schlusslied kann sein Weißt Du wie viel Sternlein stehen.

Wo möglich bekommen Senioren und Kinder am Ende ein kleines Heft oder Faltblatt mit Gebeten und Liedern mit. 

Manchmal tut es gut, das Beten mit Gesten zu unterstützen. Die unkomplizierteste Variante ist, das alle Teilnehmenden eingeladen werden, sich die Hände zu reichen. Das verstärkt den Gemeinschaftscharakter und macht "handgreiflich" deutlich, dass wir zusammen unterwegs sind vor und mit Gott.

Eine andere einfache Haltung ist, die Hände wie eine Schale ineinanderzulegen oder sie zum Gebet auszubreiten.

Ebenso können die einzelnen Bitten mit Gesten begleitet werden, die den Inhalt nicht nur für Kinder leichter verstehbar machen. Im Folgenden finden Sie zwei gute Quellen.
https://seelsorge-regensburg.de/wp-content/uploads/2022/07/Vaterunser-Gesten.pdf 
https://www.youtube.com/watch?v=8lNpVsM6JXA 

"Lesezeichen" - Die Altenpastoral des Erzbistums Köln hat zum Vaterunser ein Meditationskartenset in Lesezeichenform veröffentlicht. Hier können Sie es bestellen.

„Ich denke an dich.“
„Wir könnten mal wieder zusammen …“
„Gut, dass es dich gibt!“
„Ich hab' da was für dich …“

Die Postkarten mit den gerade genannten Texten können das Miteinander der Generationen anregen und dazu beitragen, in Kontakt zu bleiben. Im Gottesdienst könnten sie die Grundlage für ein kurzes Gespräch der Mitfeiernden untereinander sein.
Dafür werden sie vor oder im Gottesdienst verteilt und sind Grundlage für ein kurzes Gespräch (etwa 3-4 Minuten) in „Murmelgruppen“ an einer passenden Stelle.

  • jeweils 2-4 Menschen, die nebeneinandersitzen, erzählen sich anhand ihrer Postkarte,
    - wieso ihre Botschaft guttun kann.
    - wem sie sie gerne weitergeben möchten,
    - warum sie sich diesen Satz gerne selber schenken.
  • Je nach Möglichkeit kann die Karte an einen bekannten Menschen adressiert geschrieben werden. Sollte es bereits frankierte Karten geben, können diese nach dem Gottesdienst verschickt werden.

GL 365 | Meine Hoffnung und meine Freude

Herr, wir hoffen auf deine Gegenwart in unserem Leben:
- für alle Entscheidungen, die anstehen,
- für den liebevollen Umgang mit den Menschen um uns,
- für das furchtlose Eintreten für Gerechtigkeit und 
Liedruf: Meine Hoffnung und meine Freude

Herr, wir hoffen auf Frieden:
- für die aktuellen Krisenherde in der ganzen Welt,
- für die Familien, die zerstritten und unglücklich sind,
- für alle, die unter den Folgen von Gewalt leiden.
Liedruf: Meine Hoffnung und meine Freude

Herr, wir hoffen auf Trost:
- für die Menschen, die an Leib oder Seele erkrankt sind
- für die Sterbenden
- für die Menschen, die alleine mit ihrem Leben klarkommen müssen
Liedruf: Meine Hoffnung und meine Freude

Gott segne und behüte euch.
Er begleite euch Tag für Tag auf euren Wegen.
Er lege euch seinen Glanz in die Augen
und seine Hoffnung ins Herz.
Das schenke euch der gute und immer treue Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.


Möge Gott heute
unser Miteinander in der Gemeinde segnen.
Möge er uns froh, zuversichtlich und offen stimmen.
Mögen wir uns gegenseitig
stützen, helfen, verstehen und so voneinander lernen.
So segne uns der gütige Drei-Eine-Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

GL 365 | Meine Hoffnung und meine Freude

GL 450 | Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

GL 451 | Komm, Herr, segne uns

GL 456 | Herr, du bist mein Leben

GL 457 | Suchen und fragen

GL 825 | Wo Menschen sich vergessen (Eigenteil Erzbistum Köln)

Tischgottesdienste

"Du Gott, hör mal ...!"

Einladung zum Tischgottesdienst: "(Gute) Worte" | Zum Tischgottesdienst

"Du Gott, hör mal ...!"

Einladung zum Tischgottesdienst: "Großmutter/Großeltern" | Zum Tischgottesdienst

Wir für Sie, das sind...

Ute Aldenhoff


„Ihr Engagement erfüllt unsere Arbeit mit Leben.

Leben in Fülle. Ich bin für Sie da!“

Ute Aldenhoff

Ute Aldenhoff

Referentin Altenpastoral, Geistliche Begleiterin

Marzellenstraße 32
50668 Köln

Anne Wixforth


„Gerne bin ich in Ihren Anliegen rund um die Veranstaltungsorganisation und bei allgemeinen Fragen für Sie da."

Anne Wixforth

Anne Wixforth

Sekretariat
montags und freitags

Marzellenstraße 32
50668 Köln

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