Gertrud die Große
Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, lädt das Maxhaus Düsseldorf um 18:30 Uhr zu einem weiteren Abend der Veranstaltungsreihe „Mystiker:innen im Gespräch“ ein. Die Reihe widmet sich Persönlichkeiten, die durch sinnlich-spirituelle Gotteserfahrungen geprägt wurden und deren Lebenswege bis heute inspirieren.
Die Zisterzienserin Gertrud von Helfta, genannt "die Große" (1256–1301), zählt zu den bedeutendsten Frauen des Mittelalters. Mit hoher Sprachkunst entwarf sie eine mystisch geprägte Theologie, die Gott als "Amor deus" ("Gott-Liebe") in den Mittelpunkt stellt. Aus dieser Gott-Liebe entspringen das Universum und alle Geschöpfe, zu ihr kehren sie zurück. Gottes Menschwerdung dient daher nicht der Sühne der Sünde, sondern der Erneuerung des Liebesbundes zwischen Gott und Mensch. Bemerkenswert ist Getruds Gebrauch weiblich konnotierter Sprachbilder für Gott.
Der Abend bietet die Chance, Gertruds poetische und kraftvolle Theologie als Quelle tiefer Spiritualität zu entdecken.
Zur Reihe:
Mystiker*innen haben sinnlich-spirituelle Gotteserfahrungen erlebt, die ihr ganzes Leben in aller Konsequenz geprägt haben. Es sind Menschen, die heute noch faszinieren und uns einiges zu sagen haben.
Begleitung:
Irmgard Poestges, Pastoralreferentin, geistliche Begleiterin, systemischer Coach (NLP); beständig auf der Suche nach Mehr von Gott.
Der Eintritt beträgt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) pro Person.
Anmeldung: im Maxhaus-Foyer, telefonisch (0211 9010252) oder per E-Mail (eintrittskarten@maxhaus.de). Reservierung empfohlen.
Veranstaltungen im Erzbistum Köln
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