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Wahl des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates

Vom 12.- 15. November 2026 sind alle Kirchenvorstände im Erzbistum Köln zur Wahl des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates für die Amtsperiode 2027-2032 aufgerufen! Erfahren Sie hier jetzt mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten!

Der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat ist das zentrale Gremium für alle wirtschaftlichen und finanziellen Fragen im Erzbistum Köln. Die Wahl bietet die Möglichkeit, aktiv an der finanziellen Zukunft der Kirche im Erzbistum Köln mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Das in der Wahlordnung zum Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat  festgelegte Verfahren stärkt die Transparenz und sichert die Teilhabe von Getauften und Gefirmten aus allen Regionen an Entscheidungen über Finanzfragen des Erzbistums. 

Lernen Sie die Kandidierenden kennen

Martin Blasig, 66, Dipl.-Kaufmann, Köln

Ich habe in der aktuellen Wahlperiode den konstruktiven Austausch  und die angenehme Arbeit im KiWi schätzen gelernt und stehe deshalb für eine weitere  Wahlperiode zur Verfügung. Ich habe in meinem Berufsleben große freigemeinnützige und kommunale Einrichtungen des Gesundheitswesens erfolgreich leiten dürfen und bin seit nunmehr fast 30 Jahren im Kirchenvorstand von St. Dionysius in Köln-Longerich. Ich sehe die größer werdenden finanziellen und wirtschaftlichen Herausforderungen für unser Erzbistum und möchte dabei mitarbeiten, diese auch für die Zukunft positiv zu bewältigen.

Michael Evert, 69, Rechtsanwalt, Köln

Ich trete zum fünften Mal für eine Mitarbeit im KiWi an. In allen Wahlperioden konnte ich feststellen, dass unsere Kirche bei Bauvorhaben immer wieder in den Blick von Betrügern gerät, die dem Kirchensteuerzahler in den letzten 25 Jahren einen furchtbaren Schaden zugefügt haben. Ich habe an der Bauregel mitgewirkt, verschiedene Betrugsfälle selbst untersucht und immer für die ausreichende Ausstattung der Vergabekontrollstelle gekämpft. Das werde ich auch gerne weiter tun und halte dies in Zeiten großer Umbrüche für besonders wichtig.

Mark Kahlenberg, 53, Portfolio Manager, Köln

Als langjähriges Kirchenvorstandsmitglied in Sülz-Klettenberg wurde ich bereits für die Amtsperiode 2022-2027 in den KiWi gewählt. Ebenfalls bin ich seitdem Mitglied im Wirtschaftsplanausschuss. Diese Arbeit möchte ich gerne fortsetzen. Es stehen wichtige Aufgaben im Erzbistum in den kommenden Jahren an, an deren Bearbeitung ich gerne weiter teilnehmen würde.

Horst-Heinrich Kempnich, 69, Betriebswirt, Köln

Praktizierende Christen sollten ihren Glauben auch für andere sichtbar und erfahrbar machen. Das ist mein wichtigstes Motiv für das Engagement in der Kirche. Für die Mitarbeit im KiWi könnte ich zudem meine langjährige Berufserfahrung als Betriebswirt im Innendienst (Rechnungswesen, Personal und Revision) eines großen deutschen Finanzdienstleisters einbringen.

Dr. Oliver Kiegl, 58, Kaufm. Leiter, Köln

Als langjähriges Mitglied des Kirchenvorstands St. Stephan Köln-Lindenthal sowie des Verbandsausschusses katholischer Kirchengemeinden Kölns bin ich bereit, meine bisherigen Erfahrungen in Finanzen, Wirtschaft und Transformation zukünftig auch in den KiWi einzubringen. Im Zuge aktueller und künftiger Strukturreformen will ich dazu beitragen, das Erzbistum nachhaltig und generationengerecht aufzustellen – als Grundlage für gelebten Glauben und eine wirksame Verkündigung.

Dr. Stephan Rohn, 69, Jurist & Unternehmensberater, Köln

In unserem Erzbistum ist in den kommenden Jahren mit deutlich und stetig sinkenden Einnahmen aus der wichtigsten Finanzquelle, der Kirchensteuer, zu rechnen. Wichtig ist, dass dies voraussichtlich proportional zum Mitgliederschwund erfolgen wird. Damit ist klar: Wir stehen nicht vor einem Finanzproblem, sondern vor einem Organisations- problem. Mit meinen umfänglichen Erfahrungen als Unternehmensberater bei der Organisation von Bundes-, Landes- und Kirchenbehörden möchte ich den herausfordernden Transformationsprozess bei der Anpassung unserer kirchlichen Strukturen im KiWi ab 2027 unterstützen.

Wolfgang Schuster, 73, Sparkassenbetriebswirt & Geschäftsfüher i.R., Köln

Lange leitend im Bankgeschäft tätig (Spk KölnBonn). Direktor Produkt-, Prozess- management, Vertreter des Vorstandes im Verhinderungsfalle. Geschäftsführer der Immobilienholding der Spk KölnBonn. Mitautor Fachliteratur, Dozent für Bilanzanalyse, Beiräte. 40 Jahre im KV St. Mauritius & Herz Jesu, stv. Vors. 2021 Stev. Vors. Gemeindeverband Köln Mitte. 2021 Mitglied im KiWi. Privat fit, vielseitig, viele Bücher, weltweit gereist. Hobby: ehrenamtlich im kirchl. Bereich.

Dr. Stefan Eckert, 62, Geschäftsführer, Hilden

Wohin steuern wir unser Erzbistum? Welche pastoralen Schwerpunkte verfolgen wir in unseren Kirchengemeinden? Wie können wir diese Schwerpunkte und Zielsetzungen mit den richtigen finanziellen Rahmenbedingungen in einer Zeit sinkender Einnahmen unterstützen? Ich bringe meine beruflichen Erfahrungen in der Leitung und Steuerung von großen (Dienstleistungs-)Unternehmen ein. Zudem habe ich in meiner Kirchengemeinde St. Jacobus Hilden 20 Jahre im Kirchenvorstand (meist als stell. Vorsitzender) mitgewirkt und hatte die Möglichkeit mich in diverse Gremien des Erzbistums einzubringen.

Michael Fischer, 66, Rechtsanwalt, Düsseldorf

Verheiratet, 4 Kinder, 3 (bald 4) Enkel, seit 1990 Rechtsanwalt in Düsseldorf (Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Erbrecht). Seit über 25 Jahren im KV Hl. Familie, jetzt nach (dritter) Fusion St. Suitbertus, dort 2. stv. Vorsitzender, Vorsitzender des Finanzausschusses. Weitere Ehrenämter und Mitgliedschaften im kirchlichen und weltlichen Bereich. Mitglied im KiWi seit der letzten Amtsperiode, dort Mitglied im Wirtschaftsplanausschuß. Motivation für meine erneute Kandidatur: Fortsetzung der bisherigen Tätigkeit, Arbeit für die Zukunft unseres Bistums und die Zukunft unserer Kinder und Enkel sowie aller Kinder und Enkel in unserem Bistum.

Ludger Kill, 65, Dipl.-Kaufmann, Ratingen

Die Motorrad-Exerzitien im Mai 2026 mit Pfr. Bernard und Sr. Therese im Kloster Ehrenstein waren ein wichtiger Impuls für meine Bewerbung. Kirchlich engagiere ich mich im Kirchenvorstand, Gemeindeverband und EGV-Qualitätszirkel, insbesondere in den Bereichen Finanzen und IT. Meine beruflichen Erfahrungen aus SAP-Einführungen, dem Aufbau von Data-Warehouse-Lösungen und der Integration von KI im Finanzbereich möchte ich gerne bei KiWi einbringen.

Benjamin Kirmas, 44, Dipl.-Wirtschaftsjurist, Ratingen

Kirche ist für mich seit meiner Jugend ein Teil meines Lebens – vom Messdiener über die Pfarrjugend und den Pfarrgemeinderat bis zu meiner langjährigen Arbeit im Kirchenvorstand und der Verantwortung für die Erstkommunionvorbereitung. Seit der letzten Wahlperiode engagiere ich mich auch im KiWi. Die Verbindung meiner beruflichen Erfahrung in Strategie, Finanzen und Führung mit meinem langjährigen kirchlichen Engagement (Pastoral+Verwaltung) möchte ich nutzen, um unsere Gemeinden vor Ort zu stärken und unser Erzbistum gerade in dieser Zeit mutig und verantwortungsvoll für die Zukunft zu entwickeln.

Marianne Reck, 64, Wirtschaftsprüferin, Ratingen

Ich engagiere mich seit einigen Jahren im Kirchenvorstand von Peter und Paul in Ratingen und dort aufgrund meiner beruflichen Ausrichtung als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater für finanzielle Themen (Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss). Die anstehenden wirtschaftlichen Veränderungen in der Gemeinde und im Erzbistum möchte ich aktiv mitgestalten und bewerbe mich daher für den KiWi.

Ulrich Richter, 68, Bankdirekter i.R., Düsseldorf

Ich bin seit 12 Jahren im KiWi und leite dort aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen den Prüfungsausschuß und vertrete den KiWi im Vermögensrat. Bis zum Ruhestand war ich als Bereichsleiter verantwortlich für das Risikocontrolling und Risikomanagement in einer Bank. Ich stelle mich erneut als Kandidat für den KiWi zur Verfügung, weil ich die fachliche Unterstützung des KiWi und des Vermögensrats als wichtig ansehe und durch die Mitarbeit in diesen beiden Gremien Mit-Verantwortung für die wirtschaftlichen Belange des Erzbistums übernehmen möchte.

Dr. Jürgen Streng, 56, Jurist & Dipl.-Kaufmann, Düsseldorf

Ich bin in der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit in Düsseldorf gewähltes Gemeinderatsmitglied und als solches entsandtes Mitglied im Kirchenvorstand und dort im Finanzausschuss tätig. Außerdem bin ich in der Gemeinde im AK Feste und Feiern aktiv und organisiere als Mitglied des Literatenteams unseren Pfarrkarneval. Beruflich habe ich Jura und BWL studiert. Promoviert habe ich im Steuerrecht und bin als wirtschaftsberatender Anwalt in einer internationalen Großkanzlei in Düsseldorf tätig. Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass mir die Themen im KiWi nicht völlig fremd sein werden und hoffe, hier einen Beitrag leisten zu können.

Dr. Ansgar Völker, 57, Dipl.-Kaufmann, Düsseldorf

Mein Glaube hat mir Halt und Zuversicht gegeben. Unterstützt wurde meine katholische Sozialisation auch durch Institutionen wie Pfarrheime, Studentenwohnheime etc. Deren Erhalt und Nutzung möchte ich durch das Einbringen meines Wissens und meiner Fähigkeiten unterstützen und gestalten.

Klaudia Frankenberger, 60, Kaufm. Angestellte, Leichlingen

Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, 67, Selbstständiger Berater, Solingen

Gerne möchte ich daran mitwirken, die Finanzlage im Erzbistum in eine positive Perspektive zu verwandeln, Prozesse zu verbessern und Investitionen dorthin zu lenken, wo gut gelebter Glaube anziehend wirkt und katholische Kirche attraktiv ist oder werden kann. Erfahrungen zu erfolgreichen Innovationen und Transformationen bringe ich aus drei Jahrzehnten als Führungskraft in der Wirtschaft sowie als Aufsichtsrat, Gesellschafter und Investor mit. Die Arbeit des KiWi unterstütze ich gerne mit einem frischen Blick eines neuen Mitglieds.

Thomas Schmitz, 58, Dipl. Volkswirt & leitender Angestellter, Wuppertal

Neben meiner Arbeit im Kirchenvorstand, dem ich zwei Wahlperioden angehörte, bin ich seit nunmehr mehr als 10 Jahren Mitglied im KiWi, sowie im Vermögensrat. Die beiden letzten Wahlperioden waren sehr anspruchsvoll und haben immer wieder neue Herausforderungen hervorgebracht. Die Arbeit in den Gremien ist immer sehr interessant, deshalb möchte ich das gerne fortführen. Ich bewerbe mich, weil ich gerne weiterhin mitgestalten möchte. Meine Erfahrung in den Gremien ist sicher von Vorteil, wenn es darum geht, Kontinuität in einzelnen Gremien zu wahren. Zeitlich bin ich nicht eingeschränkt und kann mich daher auch bei intensiveren Aufgaben einbringen.

Dr. Frank Suder, 64, Geschäftsführer Stiftungsvorstand, Wuppertal

Ich bin geschäftsführender Alleinvorstand einer großen gemeinnützigen deutschen Stiftung und trage in dieser Funktion die Verantwortung für ein Stiftungsvermögen in Höhe von rund 750 Millionen Euro. Die damit verbundenen Aufgaben erfordern ein verantwortungsvolles Vorgehen bei der Kapitalanlage, langfristige strategische Finanzplanung sowie Transparenz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. In den KiWi würde ich gern meine Berufserfahrung, meine unabhängige fachliche Einschätzung und meine Bereitschaft zum konstruktiven Dialog einbringen wollen, um die nachhaltige Entwicklung und zukunftsorientierte Finanzführung des Erzbistums mitzugestalten.

Dr. Hermann-Josef Tebroke, 62, Bundestagsabgeordneter a.D., Lindlar

In der aktuellen Phase des Umbruchs in Kirche und Gesellschaft erlebe ich, wie wichtig die Frohe Botschaft für die Menschen sein kann. Gern würde ich an ihrer Verbreitung zumal unter schwierigen finanziellen und politischen Rahmenbedingen mitwirken. Ich war schon früh in der kirchlichen Jugendarbeit tätig, habe BWL (Diplom) und katholische Theologie (Vordiplom) studiert, promoviert und war als Professor für Finanzen tätig. Später Bürgermeister, Landrat und Bundestagsabgeordneter bis 2025. Seither engagiere ich mich verstärkt ehrenamtlich in der Kirche und örtlichen Vereinen. Ich bin seit 1988 verheiratet. Wir haben 4 erwachsene Kinder und 2 Enkelkinder.

Michael von Brauchitsch, 60, Bankkaufmann & Forstwirt, Rheinbach

Seit 33 Jahren bin ich verheiratet und habe vier erwachsene Töchter. Aufgewachsen bin ich in einer bodenständig-katholischen Familie auf einem Hof in der Nähe von Rheinbach. Dort lebe ich mit meiner Frau heute noch und bin als Waldbauer aktiv. Nach der Beendigung meiner aktiven beruflichen Tätigkeit in der Verwaltung von Groß- und Größtvermögen verfüge ich nun über den zeitlichen Freiraum, mich stärker in der Kirche zu engagieren. Ehrenamtlich bin ich beim Maltserhilfsdienst, dem Malteserorden und seit vielen Jahren im Kirchenvorstand aktiv. Neben einer gelebten Spiritualität ist mir der angemessene Umgang mit kirchlichen Geldern und Vermögen ein Anliegen.

Prof. Dr. Michael Els, 70, Professor, Sankt-Augustin

Ich kandidiere, weil ich die Finanzen unseres Bistums mitgestalten möchte. Als aktiver Christ ist es mir ein Herzensanliegen, dass unsere Pfarreien lebendige Orte bleiben. Meine Motivation: Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Meine Stärken: Als Volkswirt Sinn für Zahlen, als Jurist für Verwaltungsabläufe, aufgrund meines Fachgebietes für soziale und kulturelle Themen. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen!

Adalbert Fuchs, 74, Dipl.-Verwaltungswirt & Dipl.-Betriebswirt, Bruchhausen

Nach meinem Berufsleben suche ich nochmal eine neue Herausforderung und könnte mir somit eine Amtszeit im KiWi gut vorstellen. Als Dipl. Verwaltungs- und Dipl. Betriebswirt mit langjähriger Tätigkeit in einer Kommunalverwaltung und nebenamtlicher Dozent für Sozialrecht im Kath. Sozial-Institut des Erzbistums sehe ich mich gut gerüstet und vorbereitet.

Dr. Marcus Heinrich, 58, Unternehmer, Bonn

Verwitwet, 2 Kinder, seit > 15 Jahren gf. KV-Vorsitzender. Ich bin Physiker, arbeite jedoch seit über 25 Jahren als Organisationsberater für die chemische Industrie. Ich bin Spezialist für die Zusammenarbeit von zentralen Einheiten und einzelnen Produktionen. Das ist vergleichbar mit dem Spannungsfeld zwischen Bistum/EGV und PE/KG. Ich bin seit 2016 Mitglied im KiWi und im Vermögensrat. In den zehn Jahren hat sich die Organisation des Bistums ununterbrochen verändert und ich konnte mich mit meinem speziellen Hintergrund in eine Vielzahl der Umbauprozesse einbringen. Diesen Umbau würde ich gerne mit zu einem gewissen Abschluss bringen wollen.

Thorsten Krain, 46, Steuerberater, Neunkirchen-Seelscheid

Verheiratet, 2 Kinder, selbstständiger Steuerberater. Dem KiWi gehöre ich seit der letzten Legislaturperiode an, dort dem Wirtschaftsplan- und Prüfungsausschuss. In meiner Heimatgemeinde St. Margareta in Neunkirchen bin ich Kämmerer im KV. Knappe Mittel müssen zielgerichtet und in der Verantwortung der Gemeinden vor Ort eingesetzt werden. Gerne möchte ich auch künftig an dieser Aufgabe an der Schnittstelle von Erzbistum und Pastoralen Einheiten.

Michael-Jürgen Ritz, 58, Freiberufl. Bauleiter, Bornheim

Ich bewerbe mich um die Kandidatur im KiWi um mich mehr in die freiwillige Kirchenarbeit einzubringen. Ich bewerbe mich zum erstem mal und habe daher keine Erfahrungen im KiWi. Kann jedoch aufgrund meiner über 20-jährigen Selbständigkeit im Bereich des Bauwesens zur Durchführung von Sanierungen und Neubauprojekten, zur Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, meine Erfahrung einbringen.

Iris Rose, 62, Finanzbeamtin, Hennef

Die aktive Beteiligung an der Entwicklung unserer Kirche ist mir seit Jahren ein Anliegen. Einbringen kann ich meine Erfahrung als leitendes Kirchenvorstandsmitglied in der KG St. Michael/Hennef sowie meine berufliche Kompetenz als Diplomfinanzwirtin. Die Mitarbeit im aktuellen KiWi hat mich ermutigt, erneut meine Expertise zur Verfügung zu stellen. Es wäre mir eine Freude, die begonnene Weiterentwicklung weiter engagiert zu begleiten.

Martin Schaumlöffel, 57, Rechtsanwalt, Swisttal

Fachanwalt für Steuerrecht, seit 2000 tätig für die PARTA Steuerberatungsgesellschaft in Bonn, eine 100%ige Tochter des Rheinischen Landwirtschaftsverbands.

Fabian Schlott, 24, Student, Bruchhausen

Als M. Sc.-Student in „Economics“ an der Universität Bonn möchte ich die wirtschaftliche Zukunft des Erzbistums Köln aktiv mitgestalten. In meinem Studium beschäftige ich mich mit aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen, die ich gerne in die Arbeit des Gremiums einbringen möchte. Gleichzeitig möchte ich mich dafür einsetzen, dass auch Stimmen und Interessen jüngerer Menschen bei den finanziellen Weichenstellungen des Erzbistums berücksichtigt werden.

Prof. Dr. Peter Balzer, 63, Rechtsanwalt, Grevenbroich

Seit 2022 gehöre ich dem KiWi an und bin im Prüfungsausschuss sowie im Erlassausschuss tätig. Im Rahmen der Gremienarbeit kann ich meine rechtlichen und wirtschaftlichen Kenntnisse einbringen, um an wichtigen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Die in meiner ersten Wahlperiode gewonnenen Einblicke in das Aufgabenspektrum des KiWi möchte ich nutzen, um die begonnene Arbeit kontinuierlich
fortzusetzen.

Jutta Faasen, 62, Architektin & Dipl.-Wirtschaftsingenieurin, Kerpen

Nach vielen Jahren im Pfarrgemeinderat bin ich derzeit geschäftsführende Vorsitzende unseres Kirchenvorstands. Dem KiWi und dem zugehörigen Prüfungsausschuss gehöre ich seit vier Jahren an. Den Anliegen der Ortsgemeinden bei der Leitung des Erzbistums Köln Gehör zu verschaffen, liegt mir am Herzen. Eine gute Entwicklung der Kirchen ist wichtig, auch für die Zivilgesellschaft. Ausgebildet bin ich als Architektin, Wirtschaftsingenieurin und Mediatorin mit Masterabschluss in Konfliktmanagement.

Dagmar Mund, 54, Wirtschaftsprüferin & Steuerberaterin, Wesseling

Als engagierte Katholikin, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bewerbe ich mich um ein Mandat im KiWi. Durch mein Engagement im Kirchenvorstand St. Andreas in Wesseling kenne ich die Bedürfnisse der Basis genau. Beruflich verantworte ich seit über 28 Jahren als Director bei KPMG die Prüfung komplexer Abschlüsse und Nachhaltigkeitsberichte. Im KiWi möchte ich die Brücke zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit, Nachhaltigkeit und christlicher Verantwortung schlagen.

Christoph Paeßens, 63, Rechtsanwalt i.R., Elsdorf

Verheiratet, 2 Söhne, Rechtsanwalt im Ruhestand. Ich war fast 30 Jahre in leitender Funktion in der Versicherungswirtschaft tätig, davon über 25 Jahre im weltweit zweitgrößten Versicherungskonzern als weltweiter Leiter der Sparte Financial Lines. Dabei standen neben juristischen Fragen, Personalführung und die wirtschaftliche Prüfung von international tätigen Unternehmen und Großkonzernen im Fokus. Seit 32 Jahren bin ich im Kirchenvorstand meiner Pfarrgemeinde, davon die überwiegende Zeit bis heute als stellvertretender/ geschäftsführender Vorsitzender. Seit der Gründung des KGV Elsdorf bin ich ebenfalls Mitglied dieses Gremiums.

Susanne Rothenbücher, 51, Steuerberaterin, Elsdorf

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit bringe ich ein Gefühl für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge mit. Gerne möchte ich mich daher im KiWi engagieren, um Einfluss zu nehmen auf unser Zusammenleben im Erzbistum. Wir sollten die finanziellen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, effektiv einsetzen, um als Kirche weiter attraktiv zu bleiben.

Willy Schlömer, 64, Dipl.-Kaufmann & Bankdirektor a.D., Dormagen

Ich habe 35 Jahre in der Wirtschaftsprüfung und als kaufmännischer Leiter in der Automobilindustrie gearbeitet und bin seit 2024 Rentner. Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied des Kirchenvorstands der 2009 fusionierten Pfarrei St. Michael, Dormagen. Ich kenne daher die Herausforderungen notwendiger struktureller Veränderungen aus Sicht großer Organisationen und auch aus Sicht der Gemeinden vor Ort. 2022 wurde ich erstmals in den KiWi gewählt und bringe seither meine kaufmännischen Erfahrungen auf Ebene des Erzbistums mit ein. In dieser Zeit wurden vielfältige Transformationsprozesse gestartet, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen.

Christof Schulte, 55, Jurist, Hürth

Ich würde gerne meine berufliche Erfahrung nutzen, um die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Erzbistums Köln weiter voranzubringen. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich zunächst als Rechtsanwalt bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und später als Führungskraft in der Zollverwaltung und im Bundesministerium der Finanzen viele Erfahrungen gesammelt, die sich sicher auch auf das Wirken in diesem Gremium übertragen lassen. Im Privatleben bin ich verheiratet, habe vier Kinder und wohne im schönen Gleuel bei Köln.

Ablauf der Wahl

Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte können bis spätestens drei Monate vor der Wahl Kandidatinnen und Kandidaten für ihren Wahlbezirk in Textform per E-Mail beim Erzbischöflichen Generalvikariat vorschlagen. Die Vorschläge müssen folgende Angaben enthalten:

  • Name, Alter, Beruf und Anschrift der vorgeschlagenen Person,
  • Schriftliche Zustimmung der vorgeschlagenen Person,
  • Beschluss des vorschlagenden Gremiums (Kirchenvorstand oder Pfarrgemeinderat), aus dem hervorgeht, dass das Gremium die Kandidatur unterstützt.

Die Aufstellung der Kandidierenden erfolgt separat für jeden der fünf Wahlbezirke des Erzbistums. Kandidierende können nur im Wahlbezirk ihres Hauptwohnsitzes aufgestellt werden. In jedem Wahlbezirk sollen sowohl Frauen als auch Männer als Kandidierende aufgestellt werden. Gehen für einen Wahlbezirk weniger Vorschläge als zu wählende Mitglieder ein, nominieren die zuständigen Stadt- oder Kreisdechanten spätestens zwei Monate vor der Wahl weitere Kandidierende nach.

Das Erzbischöfliche Generalvikariat prüft, ob die vorgeschlagenen Personen die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Kandidierende, die die Anforderungen nicht erfüllen, werden abgelehnt und können nicht erneut vorgeschlagen werden.

Die Wahl erfolgt durch die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden im Erzbistum Köln. Mindestens drei Wochen vor Beginn der Wahl werden alle wahlberechtigten Personen über die bevorstehende Wahl und das Wahlverfahren informiert. Die Wahl findet als geheime Online-Wahl im Wahlzeitraum vom 12. November 2026 um 21:00 Uhr bis 15. November 2026 um 18:00 Uhr statt. Die Stimmenzahl der durch die jeweiligen wahlberechtigten Kirchenvorstände vertretenen Pastoralen Einheit richtet sich nach deren Anzahl der Kirchenmitglieder. So wird eine faire Gewichtung unterschiedlich großer Pastoraler Einheiten sichergestellt. Näheres regelt die Wahlordnung zum Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat.

Der vom Erzbischof berufene zentrale Wahlausschuss wertet die Stimmen aus und erstellt je Wahlbezirk eine Rangfolge der Kandidierenden nach Stimmenzahl. Gewählt sind diejenigen Kandidierenden eines Wahlbezirks, die in dieser Rangfolge auf den ersten vier bzw. fünf Plätzen liegen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. 

Die gewählten Mitglieder werden benachrichtigt und müssen innerhalb von drei Tagen schriftlich erklären, ob sie die Wahl annehmen. Das Wahlergebnis wird im Amtsblatt des Erzbistums veröffentlicht und die gewählten Mitglieder dem Erzbischof zur Bestätigung vorgeschlagen. Innerhalb von zwei Wochen nach Veröffentlichung des Wahlergebnisses kann die Gültigkeit der Wahl schriftlich beim zentralen Wahlausschuss angefochten werden.

Wahlbezirke

Die 21 von den Kirchenvorständen in den Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat zu wählenden Mitglieder stammen aus fünf Wahlbezirken, welche sich aus der Dekanatsstruktur des Erzbistums Köln ergeben. Näheres regeln die Durchführungsrichtlinien zur Wahl des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die verschiedenen Regionen des Erzbistums mit Vertretern im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat vertreten sind. Die folgende Grafik zeigt die Wahlbezirke auf dem Gebiet des Erzbistums und wie viele Mitglieder im jeweiligen Wahlbezirk zu wählen sind.

FAQ für Kandidierende

Als Beratungs- und Entscheidungsgremium für Finanzfragen stellt der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat die breite Mitwirkung von Katholiken aus den Kirchengemeinden an den wirtschaftlichen Angelegenheiten des Erzbistums sicher. In dem Gremium beraten und entscheiden die gewählten Vertreter aus den Kirchengemeinden über Finanz- und Vermögensfragen des Erzbistums. Sie wirken so daran mit, die finanzielle Solidität des Erzbistums zu wahren und Kirchensteuereinnahmen sachgerecht zu verwenden.

Das Erzbistum Köln hat zuallererst einen pastoralen Auftrag und dafür ist ein lebendiger Glaube die wichtigste Voraussetzung. Dazu bedarf es der Mitwirkung möglichst vieler Getaufter und Gefirmter, um diesem Auftrag gerecht zu werden. Im gesamten Wirken der Kirche fallen dabei auch ganz praktische Aufgaben an. Die sorgfältige Planung, Steuerung und Überwachung der wirtschaftlichen Aktivitäten ist in diesem Kontext von besonders hoher Relevanz. Als Mitglied im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat können Sie mit Ihrer Expertise in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen dazu beitragen, dass die der Kirche anvertrauten Gelder transparent, verantwortungsvoll und sachgerecht eingesetzt werden. Sie erwartet im Rahmen dieses Engagements eine vielseitige Tätigkeit, die von der Beratung über Projekte und Investitionen bis hin zu Fragen des Risikomanagements reicht.

Die Vorbereitung der Entscheidungen im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat erfolgt primär in verschiedenen Ausschüssen. Im Prüfungsausschuss findet z.B. eine intensive Auseinandersetzung mit dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfer zum Jahresabschluss statt. Weiter werden dort Berichte zur internen Revision oder zum Risikomanagement geprüft. Im Wirtschaftsplanausschuss erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftsplan des Erzbistums Köln. In diesem Rahmen wird über die Planungen der verschiedenen Funktionsbereiche sowie über Projekte und Investitionen beraten. Auch die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Erzbistums wird in diesem Ausschuss in besonderem Maße in den Blick genommen. Mitglieder des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates bilden auch den Vermögensrat. Ein Schwerpunkt dessen Arbeit liegt in der Beratung und Beschlussfassung über Zuschüsse zu Baumaßnahmen der Kirchengemeinden.

Der zeitliche Einsatz variiert stark mit einem Engagement in einem der Ausschüsse oder dem Vermögensrat. So können zusätzlich zu den zwei regulären Sitzungen des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates pro Jahr weitere Termine hinzukommen. Während der Wirtschaftsplan-, Prüfungs- und Erlassausschuss in der Regel zwei- bis dreimal pro Jahr tagen, treffen sich die Mitglieder des Vermögensrates in der Regel monatlich. Wenn darüber hinaus Beratungen notwendig werden, finden diese inzwischen teilweise auch in digitalen Formaten statt.

Die Ordnung für die im Bereich der wirtschaftlichen Angelegenheiten der Erzdiözese tätigen Organe gibt folgende Vorgaben: Die Mitglieder des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates sollen in der uneingeschränkten Gemeinschaft der Kirche stehen, sich durch Integrität auszeichnen, Finanzkompetenz und anerkannte Professionalität aufweisen und über wirkliche Erfahrung in wirtschaftlichen Fragen sowie im weltlichen Recht verfügen. Damit ist nicht gemeint, dass der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat ein Rat aus „Wirtschaftsweisen“ sein soll, doch zeigt sich, dass die Diversität unterschiedlicher Kompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Mitglieder sich zu einem sehr kompetenten Gremium zusammenfügen. Mitglieder des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates dürfen nicht hauptberuflich im kirchlichen Dienst stehen.

Das Vorschlagsrecht zur Aufstellung von Kandidierenden liegt bei den Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten der Kirchengemeinden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an einer Kandidatur an Ihren örtlichen Pfarrer oder sprechen Sie ein anderes Ihnen bekanntes Mitglied dieser Gremien an.

Wenn Sie kompetente Personen kennen, die die Kriterien erfüllen, freut sich das Erzbistum Köln, wenn Sie diese Personen gezielt ansprechen, um sie als Kandidierende für die nächste Wahl zu gewinnen.

Die genannten Gremien können bis spätestens drei Monate vor der Wahl Kandidierende vorschlagen. Der Vorschlag muss in Textform per E-Mail an das Erzbischöfliche Generalvikariat erfolgen und folgende Angaben enthalten: Name der vorgeschlagenen Person, Alter und Beruf, ladungsfähige Anschrift, schriftliche Zustimmung der vorgeschlagenen Person zur Kandidatur.

Ansprechpartner

Xaver Dickopf-Nussbaum

Büro des Ökonomen