Geplanter Einsatz der Kirchensteuererträge 2021

Geplanter Einsatz der verfügbaren Kirchensteuererträge 2021

Das Erzbistum Köln setzt sein Vermögen und die Erträge ein, um kirchliches Handeln zu fördern und zu ermöglichen. Die Finanzmittel der Kirche stellen die Seelsorge sicher, fördern die Bildung, unterstützen soziales Engagement und helfen Menschen in Not. Die Beiträge aus der Kirchensteuer machen drei Viertel der Erträge aus. Sie bilden damit den weitaus größten Anteil der verfügbaren Mittel.

Geplanter Einsatz der Finanzmittel im Erzbistum Köln 2021

Die Pastoralteams der Kirchengemeinden leisten gemeinsam mit Tausenden von ehrenamtlich Engagierten Tag für Tag die kirchliche Arbeit in den Seelsorgebereichen des Erzbistums. Die Betriebs- und Personalkosten werden aus der Kirchensteuer bezahlt. Diese sorgt außerdem für den Erhalt der Gebäude, in denen das Gemeindeleben und die kirchlichen Aktivitäten stattfinden.

Das Erzbistum Köln betreibt 33 Schulen, in denen rund 23.000 Schülerinnen und Schüler von mehr als 1.800 Lehrkräften unterrichtet werden. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt zwar einen Großteil der Betriebskosten. Aber den übrigen Aufwand und die Bereitstellung der Gebäude trägt das Erzbistum.

Darüber hinaus bieten das Bildungswerk mit seinen 20 Einrichtungen sowie die 4 Tagungshäuser des Erzbistums Köln ein vielfältiges Programm für die Erwachsenenbildung.

Im Erzbistum Köln gibt es rund 550 katholische Kindertagesstätten. Hier werden täglich rund 32.000 Kinder betreut. Die Landeszuschüsse reichen nicht, um den Betrieb zu finanzieren. Das Erzbistum finanziert Teile der Betriebs- und Sachkosten und fördert Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen.

Neben mehr als 100 Beratungsstellen betreibt die Caritas Pflegeeinrichtungen, Fachdienste sowie Zentren für Integration und Migration. Das Erzbistum übernimmt in den Einrichtungen der Caritas zwischen 25 und 75 Prozent der Personal- und Betriebskosten.

Über die Seelsorge in den Kirchengemeinden hinaus gibt es im Erzbistum Köln vielfältige Angebote für Jugendliche, für Erwachsene und für Menschen in besonderen Lebenssituationen. Sie reichen von der Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen über Notfall- und Telefonseelsorge bis zur Seelsorge für Obdachlose.

Das Erzbistum Köln engagiert sich in besonderer Weise für die Weltkirche und die Weltmission. Allein für Projekte der Entwicklungsund Katastrophenhilfe sowie für die ausländische Flüchtlingshilfe sind 2021 rund 21,7 Mio. Euro geplant.

Hinzu kommen die Unterstützung der kirchlichen Hilfswerke und die Beiträge des Erzbistums Köln zu weiteren gemeinsamen Aufgaben der deutschen Bistümer.

Kirchliche Aktivitäten brauchen Gebäude: Kirchen, Versammlungsräume, Schulen sowie Orte der seelsorgerischen und caritativen Arbeit. Auch das Priesterseminar, Museen und weitere Einrichtungen gehören zu diesem Bereich. Der Bauerhalt, Sanierungsarbeiten und die Koordination der vielfältigen Aufgaben erfordern zentrale Dienstleistungen der Verwaltung.

Kirchliche Arbeit wird von Menschen geleistet. Diese Menschen haben Anspruch auf angemessene Vorsorgeleistungen. Die Aufwendungen für die Altersversorgung decken die Verpflichtungen gegenüber den versorgungsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Erzbistums Köln.