Pastoraler Zukunftsweg

Diözesanpastoralrat am 24.-25.05.2019: Beratungen zu „Teams von Verantwortlichen“

Der Diözesanpastoralrat hat sich in seiner zweitägigen Sitzung am 24.-25.05.2019 mit der weiteren Ausgestaltung der „Aktuellen Etappe“ des Pastoralen Zukunftswegs befasst. Generalvikar Dr. Markus Hofmann stellte einen den Entwurf möglicher Konzeptelemente zur Beratung vor, wie zukünftig innerhalb von Seelsorgebereichen und Sendungsräumen Leitungsverantwortung geteilt werden könnte. Bereits in seinem Fastenhirtenbrief 2016 hatte Kardinal Woelki diesen Weg angekündigt. Der Entwurf schlägt vor, dass „Teams von Verantwortlichen“ aus gefirmten Frauen und Männern gebildet werden, die Verantwortung für eine bestimmte Gemeinde unterhalb der Seelsorgebereichsebene übernehmen. Diese Teams würden beauftragt und arbeiten eng mit dem Pfarrer, der auch zukünftig einen Seelsorgebereich leitet, sowie dem Seelsorgeteam und den Gremien zusammen. Vorgeschlagen ist z.B., dass die Teams aus mindestens drei Personen bestehen und sie für vier Jahre beauftragt werden, mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere vier Jahre.
In der anschließenden Gruppenarbeitsphase und Diskussion im Diözesanpastoralrat wurden vielfältige Aspekte und wichtige Details besprochen und unterschiedliche Möglichkeiten der praktischen Ausgestaltung bedacht, die zu einem zukünftigen Konzept weiterentwickelt werden sollen. Es wurde deutlich, dass das Modell als Schritt in die richtige Richtung gewertet wurde, an dem weiter zu arbeiten ist und mit dem dann praktische Lernerfahrungen gemacht werden müssen.

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sagte dazu: „Durch die Teams von Verantwortlichen soll es künftig die Möglichkeit für engagierte Frauen und Männer in unseren Gemeinden geben, echte Mitverantwortung in der Leitung zu übernehmen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Pastoralen Zukunftsweg“, so Kardinal Woelki. Von Beginn dieses Weges sei die Einbindung und Beteiligung von Getauften und Gefirmten ein ganz wichtiges Anliegen gewesen. „Die Kirche lebt von Menschen, die sich vor Ort für andere engagieren. Sie sind unser wichtigstes Kapital. Deshalb hoffe ich, dass diese Möglichkeit viel Zuspruch findet. Die Zukunft unseres Erzbistums gelingt nur gemeinsam!“, so Kardinal Woelki weiter.

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Sitzung des Diözesanpastoralrates 25. Mai 2019 in Bensberg