Pastoraler Zukunftsweg

Aktuelle Etappe des Pastoralen Zukunftsweges

Etappe von Juni 2018 bis ca. August 2020

Der Pastorale Zukunftsweg im Erzbistum Köln ist nach einer ersten Phase der Klärung (seit 2015) und bereits vielfältiger Überlegungen  und Aufbrüchen in Seelsorgebereichen, Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen (eine Darstellung des Anweges findet sich hier) in eine nächste Etappe gegangen, deren Ziel es ist unter breiter Beteligung der Menschen im Erzbistum ein "Zielbild 2030" zu erarbeiten. Diese Aktuelle Etappe hat mit der 
> Vollversammlung des Diözesanpastoralrats am 29./30. Juni 2018 begonnen und ist bis Mitte 2020 angedacht.

In den gut 2 Jahren soll innerhalb eines strukturierenden Projektes und unter Beteiligung möglichst vieler Menschen aus dem Erzbistum Köln

  • die Situation, in der sich Gemeinden und Erzbistum heute befinden, nüchtern analysiert,
  • für den zukünftigen Weg anstehende Fragen, Vorschläge, Ideen, Einsichten gesammelt, strukturiert und bearbeitet
  • und konkrete Schritte beschlossen werden.

Es geht darum, wie die Kirche im Erzbistum Köln in einer sich verändernden Gesellschaft, ihrer Sendung in der Welt nachkommen und lebendig Kirche für und mit den Menschen sein kann.

Der Pastorale Zukunftsweg im Erzbistum Köln ermöglicht Gestaltung und Beteiligung. Dabei orientieren sich alle Beteiligten an äußeren und inneren Leitlinien, die sich aus den Hirtenbriefen und thematischen Schreiben des Erzbischofs ergeben.

> Die zeitliche Planung der Aktuellen Etappe 2018-2020 (Stand Juli2019)

5 Arbeitsfelder mit möglichst breiter Beteiligung

In > 5 Arbeitsfeldern werden zentrale Themenbereiche vertieft erarbeitet. Der Diözesanpastoralrat beschloss dazu ein umfangreiches > Fragen- und Aufgabenpaket, das der Arbeit während der aktuellen Etappe ihre Richtung gab.

Die Arbeitsgruppen, die sich je mit diesen Arbeitsfeldern beschäftigen, haben in einer ersten Phase aus den vielfältigen Fragen 4 - 6 für das Arbeitsfeld zentrale Themen identifiziert. Dann ging es darum, je adäquate Wege und Instrumente zu erarbeiten, wie möglichst viele Katholiken aus Gemeinden, Verbänden, Gremien und kirchlichen Einrichtungen beteiligt werden können. Diese konkrete Beteiligung sowie die inhaltliche und praktische Ausgestaltung, wie die Ergebnisse erarbeitet werden sollen, wurde auf der Sitzung des Diözesanpastoralrats im Januar 2019 vorgestellt und diskutiert. Seit März 2019 läuft diese "Beteiligungsphase". In vielfältigen Veranstaltungen mit unterschiedlichen kirchlichen und gesellschaftlichen Gruppen werden Menschen an der Situationsanalyse und dem Finden möglicher Wege und Lösungen beteiligt.
> Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie hier.

  • Arbeitsfeld 1: (Geistlicher) Kulturwandel, Vertrauensarbeit
    Leiter: Pfarrer Franz Meurer, Köln
  • Arbeitsfeld 2: Kirche (in ihrer ganzen Breite) vor Ort
    Leiter: Kreisdechant Norbert Hörter, Bergisch Gladbach
  • Arbeitsfeld 3: Kommunikation, Dialog, Öffentlichkeit
    Leiter: Pastoralreferent Dr. Werner Kleine, Wuppertal
  • Arbeitsfeld 4: Ausbildung, Kompetenzerweiterung
    Leiter: Pastoralreferent Georg Lingnau, Düsseldorf (bis April 2019: Pastoralreferentin Irmgard Conin, Köln)
  • Arbeitsfeld 5: Effizienz und Nachhaltigkeit
    Leiterin: Dr. Mechthild König, Bergisch Gladbach, Unternehmensberaterin und Mitglied im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat

Weitere > Informationen zu den fünf Arbeitsfeldern, den Arbeitsfeld-Gruppen und ihrer Arbeit

Die > Liste aller Mitglieder der Arbeitsfeldgruppen

Der > Arbeitsstand der fünf Arbeitsfelder im Juli 2019

Eine > Gemeinsame "Zielskizze 2030" der Arbeitsfelder (Stand Sept. 2019),

Zu dieser Zielskizze finden Sie hier > Erläuterungen und ein > Schaubild.

Die Zielskizze wurde bereits u.a. > diskutiert im Diözesanpastoralrat am 7.09.2019 und in offenen Regionalforen im September und Oktober 2019.

> Eindrücke vom ersten Regionalforum zur "Zielskizze 2030" am 21.09.2019 in Köln

> Eindrücke vom zweiten Regionalforum zur "Zielskizze 2030" am 28.09.2019 in Euskirchen

> Eindrücke vom dritten Regionalforum zur "Zielskizze 2030" am 05.10.2019 in Düsseldorf

Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus diesen Diskussionen und Foren sowwie aus weiteren Veranstaltungen soll diese Zielskizze bis Sommer 2020 zu einem "Zielbild 2030" weiterentwickelt werden.

Die Leitenden der 5 Arbeitsfelder: (v.links) Kreisdechant Norbert Hörter, Pastoralreferent Georg Lingnau, Pfarrer Franz Meurer, Dr. Mechthild König, Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Foro: Mai 2019)

Projektstruktur

Damit effizient gearbeitet wird und es im geplanten Zeitrahmen zu Ergebnissen kommt, hat diese aktuelle Etappe eine > Projektstruktur.

Das Erzbistum Köln hat sich entschieden, dabei externe Unterstützung in Prozesssteuerung und Methodenwissen hinzuzuziehen; diese > externe Unterstützung geschieht durch das Unternehmen Boston Consulting Group (BCG).

Eine > zeitliche Übersicht / Planung  der Aktuellen Etappe (Stand 07/2019)

Die Sitzungen des Diözesanpastoralrates bilden Meilensteine auf der Aktuellen Etappe. Inhalte der Sitzungen bilden den jeweis aktuellen Stand der Etappe ab. Mehr dazu finden Sie auf der Seite "Start 2018 und weiterer Weg der Aktuellen Etappe"

Geistlich unterwegs

Auch auf dieser aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftswegs vertraut das Erzbistum Köln darauf, dass Gott seinen Weg in die Zukunft begleitet. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit seiner Hilfe und Führung findet seinen Ausdruck in der Weise, wie der Weg auch als strukturierter Prozess geistlich gegangen wird.

Zu den Zielen der aktuellen Etappe gehört auch, dass in den kommenden Jahren konkrete Schritte für einen geistlichen Kulturwandel gegangen und dazu erste Maßnahmen umgesetzt werden, die sich aus den Ergebnissen der Arbeitsfelder ergeben.

Kompakte Infos...

Kompakte Informationen zur Aktuellen Etappe des Pastroalen Zukunftsweges im Erzbistum Köln finden sich auch unter www.zukunftsweg.koeln