Zum Inhalt springen

Vernissage in St. Maria in Lyskirchen:„Artist in Residence“: Christian Behre präsentiert sein Projekt ab 28. April

Der Künstler Christian Behre im Atelier
Datum:
14. Apr. 2026
Von:
pek260414-kla
Ab dem 28. April 2026 wird in der Kirche St. Maria in Lyskirchen das Werk des „Artist in Residence“-Künstlers Christian Behre präsentiert. Die Ausstellung läuft über zwei Wochen.

Seit dem 1. März lebt und arbeitet der junge Künstler Christian Behre vor Ort im Rahmen des Residenzprogramms der Künstlerseelsorge im Erzbistum Köln sowie der Künstler-Union Köln (KUK). Während dieser Zeit entwickelte er sein Projekt im regen Austausch mit der Gemeinde.

„Das Programm ‚Artist in Residence‘ eröffnet kreative Räume für neue Perspektiven auf Glauben, Kunst und Gesellschaft. Die direkte Begegnung zwischen Künstler und Gemeinde ist dabei von besonderer Bedeutung“, betont Patrick Oetterer, Diakon und Künstlerseelsorger im Erzbistum Köln.

Projekt „Rekonstruktion & Simulation“

Im Zentrum von Behres Arbeit steht die künstlerische Auseinandersetzung mit zerstörten und verschollenen Kunstwerken. Anhand ausgewählter Beispiele untersucht er deren ursprüngliche Bedeutung in religiösen und gesellschaftlichen Kontexten und stellt die Frage, welche Rolle ihr Verlust für die Gegenwart spielt. „Mein Projekt entstand aus dem Gedanken heraus, Verlorenes oder Zerstörtes wieder erlebbar zu machen und sich so wieder neu damit auseinandersetzen zu können. Wichtig war mir dabei auch, Umstände des Verlusts sichtbar zu machen“, erklärt Behre.

Der Schwerpunkt liegt darauf, zwei identische Rekonstruktionen eines Kunstwerks anzufertigen – in seinem Zustand vor der Zerstörung. Eine dieser Versionen wird im weiteren Verlauf bewusst zerstört. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion und Verlust, das zur Reflexion über Erinnerung, Vergänglichkeit und kulturelles Gedächtnis anregt.

Zum Künstler

Seit 2018 studiert Christian Behre an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Motivation für die Teilnahme am „Artist in Residence“-Programm liegt in seinem Interesse an zerstörten sakralen Kunstwerken und deren ursprünglichem Kontext. Mit seinem Projekt „Rekonstruktion & Simulation“ verfolgt er das Ziel, verlorene Kunst neu erfahrbar zu machen und zugleich die Bedingungen ihres Verschwindens sichtbar zu reflektieren. Der Dialog mit der Gemeinde ist dabei ein wesentlicher Bestandteil seines künstlerischen Ansatzes.

Ausstellungsdetails

Ort: St. Maria in Lyskirchen
Eröffnung: 28. April 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 29. April bis 12. Mai 2026, 10-17:30 Uhr

Weitere Einblicke in die Arbeit des Künstlers sind auf Instagram verfügbar.

Aktuelle Nachrichten aus dem Erzbistum Köln

Service und Kontakt

Service und Kontakt

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Mo-Do: 8.30 - 17 Uhr
Fr: 8.30 - 14 Uhr

Erzbistum Köln
Newsdesk