Erzbistum Köln beteiligte sich mit rund 19,2 Millionen Euro an Gesamtsanierung

13. Mai 2022 pek220513-jkl
Blick auf das Bonner Münster

Bonn. Fast zwei Millionen Euro haben die Bonner Bürgerinnen und Bürger für die Totalsanierung „ ihres“ Münsters beigesteuert. „Das ist ein wirklich großartiges Zeichen der Verbundenheit der Bonner mit ihrem Wahrzeichen“, freut sich der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki. Mit dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der großen Klais-Orgel kann das Bonner Münster nach rund fünf Jahren Generalsanierung von nun an wieder in vollem Umfang für Gottesdienste genutzt werden. Aus diesem Anlass feiert der Erzbischof am Sonntag, 15. Mai, um 12 Uhr ein Pontifikalamt mit der Münstergemeinde.  

Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst, Konzerten und Gottesdiensten ist die Münsterbasilika bereits seit vergangenem Herbst wieder fester Bestandteil des städtischen Lebens. „ Ich freue mich, dass diese für die Geschichte des Erzbistums so bedeutende Kirche in einem konstruktiven Miteinander von Architekten, Denkmalpflegern, Mitgliedern der Münstergemeinde und Fachabteilungen des Generalvikariats so gut für die Zukunft gerüstet werden konnte“, betont Kardinal Woelki. Mit der Fertigstellung der Außenarbeiten am Vierungsturm und am Westwerk wird die Sanierung des Bonner Münsters voraussichtlich im November 2022 vollständig abgeschlossen sein. „Bei der großen Freude über diese gelungene Sanierung,“ so sagt Rainer Maria Kardinal Woelki, „wollen wir auch den ehemaligen Bonner Stadtdechanten Wilfried Schumacher nicht vergessen. Auch wenn der eine oder andere Fehler passiert ist, ist es sein Verdienst, dass die Renovierung angeschoben wurde, die er am Anfang ja auch noch intensiv mitbegleitet hat. Dafür danke ich ihm. Mein Dank gilt natürlich auch dem amtierenden Stadtdechanten Wolfgang Picken, der das Werk mit guten Ideen, präzise und verantwortungsbewusst zu Ende geführt hat.“ 

Die Gesamtbaukosten für die Sanierung der Basilika und des angrenzenden Pfarrhauses belaufen sich auf ca. 22,9 Millionen Euro, davon hat das Erzbistum Köln rund 19,2 Millionen aus Kirchensteuermitteln ermöglicht. Der Kölner Erzbischof ist davon überzeugt, dass das wiedereröffnete Münster nicht nur für katholische Gläubige, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger ein Ort der Identifikation und Beheimatung sein wird. „Kirche wird lebendig durch das Engagement vieler Frauen und Männer“, sagt Woelki. „Diese Vielfalt wünsche ich dem Münster für die Zukunft, damit dieses großartige Gotteshaus wieder Heimat für viele sein kann.“