Zum Inhalt springen

Von der Sehnsucht getragen:Glaube findet dich – Fabianes Weg zur katholischen Kirche

Fabiane in St. Servatius
Datum:
19. März 2026
Von:
Newsdesk/kla
„Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt“, sagte einst Papst Benedikt XVI. Einer dieser Wege führte Fabiane Kuhl in die katholische Kirche. Was als persönliches Gefühl der Verbundenheit begann, wurde für die 37-jährige Lehrerin aus Siegburg zu einer bewussten Entscheidung: für den Glauben – und für eine Gemeinschaft, die ihn trägt.

Fabiane Kuhl ist 37 Jahre alt und lebt in Siegburg. Sie wurde christlich erzogen, doch Kirche und Glaube spielten in der Kindheit der Gymnasiallehrerin kaum eine Rolle. Ihre Eltern entschieden, Fabiane nicht taufen zu lassen – sie sollte später selbst wählen. Der Zugang zum Glauben kam über persönliche Erfahrungen. Situationen, die sie belasteten, ließen in ihr eine Verbindung zu Gott wachsen. „Das sind Momente, in denen ich gemerkt habe, dass Glauben mein Leben leichter macht“, sagt sie.

Erste Schritte wagen

Für Fabiane bedeutet Glauben vor allem Vertrauen: darauf, dass Erfahrungen einen Sinn haben – und dass sie nicht alles allein tragen muss. „Gott wird das regeln“, sagt sie und lacht. Gleichzeitig wächst in ihr der Wunsch nach Gemeinschaft. Sie entscheidet sich, Teil der katholischen Kirchengemeinde Sankt Servatius in Siegburg zu werden. Mit der Entscheidung kommen auch Fragen: Was kommt da auf mich zu? Was wird von mir als neues Mitglied der Gemeinde erwartet? Doch im Gespräch mit Pfarrer Karl-Heinz Wahlen klären sich ihre Zweifel schnell und Fabiane ist sich sicher: „Das ist auf jeden Fall mein Weg.“

Pfarrer Wahlen hat Fabiane auf ihrem Weg begleitet.

Ein Teil der Gemeinde werden

Als Fabiane mit ihrem Anliegen das erste Mal ins Pfarrbüro kommt, ist Pfarrer Karl-Heinz Wahlen zunächst überrascht – selten begegnet er einem so freien Zugang zum Glauben. Für ihn zeigt sich aber genau darin, was Kirche sein kann: Ein Ort, an dem Menschen ihren eigenen Glaubensweg nachspüren können. Auf Fabianes Weg wird der Pfarrer zu einem wichtigen Begleiter. Fabiane beginnt als Katechetin in der Firmvorbereitung. Wenige Wochen später wird sie getauft – für sie der feierlichste Moment. Es folgen Erstkommunion und Firmung. Eine Zeit, in der sie Gemeinschaft findet und andere mit ihrer Offenheit inspiriert.

Im Glauben Kirche von morgen mitgestalten

In ihrem Leben habe sich durch die Entscheidung auf den ersten Blick gar nicht so viel verändert, sagt Fabiane – und doch fühlt sie sich weniger allein. In der Gemeinde erlebt sie, dass Glaube viele Formen haben kann. Sie fühlt sich angenommen und willkommen. Auch Pfarrer Wahlen betont: Kirche ist kein exklusiver Kreis, sondern eine Gemeinschaft mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubenswegen. „Wir haben Platz für alle.“ Gerade diese Vielfalt mache Kirche lebendig und zukunftsfähig.

Fabianes Weg

Fabianes Weg – Kein Einzelfall

Fabiane hat ihren eigenen Weg in die Kirche gefunden – und steht damit nicht allein. Immer mehr Menschen machen sich auf die Suche nach Sinn, Orientierung und Gemeinschaft – das zeigt auch die aktuelle Kirchenstatistik: Im Erzbistum Köln ist die Zahl der Erwachsenentaufen zuletzt deutlich gestiegen. 2025 wurden 315 Erwachsene getauft – rund 58 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Tür steht offen

Wer mehr über den christlichen Glauben erfahren möchte, kann sich an das Pastoralbüro der eigenen Kirchengemeinde wenden.

Darüber hinaus bietet die FIDES-Glaubensinformation im Erzbistum Köln Begleitung und Raum für Fragen – für alle, die
– sich taufen lassen möchten
– in die Kirche (wieder) eintreten wollen
– oder über einen Übertritt nachdenken

Aktuelle Nachrichten aus dem Erzbistum Köln

Service und Kontakt

Service und Kontakt

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Mo-Do: 8.30 - 17 Uhr
Fr: 8.30 - 14 Uhr

Erzbistum Köln
Newsdesk