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Drei Fragen an Pfarrer Hans-Günther Korr:Licht.Kirche auf der Landesgartenschau in Neuss

Drei Fragen an Pfarrer Hans-Günther Korr
Datum:
23. Apr. 2026
Von:
Newsdesk/vst
Pfarrer Korr ist Kreisdechant in Neuss und Teil des Projektteams der Licht.Kirche auf der Landesgartenschau in Neuss. Sie wurde feierlich in einem Gottesdienst am 18. April eröffnet und lädt Besucher bis zum Ende der Landesgartenschau am 10. Oktober zum Besuch ein.

Was ist die Licht.Kirche?

Die Licht.Kirche ist eine mobile Kirche aus Holz mit transparenten Außenwänden, die von einem Garten mit biblischen Pflanzen umgeben ist. In die Kirche passen ungefähr 50 bis 60 Leute. Wenn es mehr Leute werden, können wir den Altar nach draußen schieben und zusätzlich 200 Menschen an der Veranstaltung teilhaben lassen. In der Licht.Kirche finden viele verschiedene Veranstaltungen der christlichen Kirchen statt, wie Gottesdienste, Podien, Gebete und Konzerte. Der Großteil wird von der katholischen Kirche organisiert, aber auch die evangelische und die orthodoxe Kirche beteiligen sich.

Wie wurde geplant?

Eigentlich planen wir schon seit drei Jahren, nachdem Neuss den Zuschlag für die Landesgartenschau bekam. Es gibt einen Lenkungskreis, der die Fäden in der Hand hält. Wir sind sieben Leute aus dem kirchlichen, aber auch aus dem schulischen Bereich. Die Idee mit der Licht.Kirche kam vor allem von evangelischer Seite, weil das mobile Kirchengebäude selbst von einer evangelischen Gemeinde aus Nassau kommt. Vorher haben wir überlegt: "Wie präsentieren wir die Ökumene auf der Landesgartenschau? In einem fest abgegrenzten Areal oder in einer Art Hütte?" Und dann erfuhren wir von der mobilen Licht.Kirche. Diese erschien uns ideal für diesen Zweck. Die Ökumene ist für mich das Wichtigste. Wir haben uns von Anfang an entschieden, das Projekt gemeinsam anzugehen.

Was sind Ihre persönlichen Highlights?

Ich persönlich freue mich besonders auf den Berliner Erzbischof Heiner Koch und auf Prälat Dr. Karl Jüsten, dem Leiter des Katholischen Büros in Berlin. Wir kennen uns auch privat, und ich bin sehr an seiner Arbeit als katholischer Vertreter in der Bundesregierung interessiert. Diese Vernetzung von Kirche und Politik ist mir sehr wichtig. Wir werden jetzt nicht direkt am Anfang, sondern wahrscheinlich im Sommer, ein Kreuz aus Stahl errichten, das einbetoniert wird und das dauerhaft auf dem Gelände stehen soll. Das Kreuz hat eine Öffnung und wenn man da durchschaut, sieht man das Quirinus-Münster in Neuss.

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