In über 120 Gottesdiensten wird für Berufungen gebetet:Neuer Teilnahmerekord beim Weltgebetstag um geistliche Berufungen im Erzbistum Köln
Der Weltgebetstag soll daran erinnern, dass Berufung nie nur eine persönliche Entscheidung ist, sondern im Hören auf Gott und im Miteinander der Kirche wächst.
Insbesondere das gemeinsame Gebet wird zum Nährboden, auf dem vielfältige Berufungen wachsen können.
In vielen Gemeinden wird es aus diesem Anlass ein großes Angebot an Eucharistiefeiern, Anbetungsstunden, Andachten und weiteren Gottesdiensten geben, in denen auf vielfältige Weise für geistliche Berufungen gebetet wird. Eine Übersicht aller Angebote ist abrufbar unter www.rogamus.de/weltgebetstag. In diesem Jahr besteht auch wieder die Möglichkeit, kostenlos bei rogamus Gebetsbilder zum Weltgebetstag zu bestellen.
Regens Regamy Thillainathan, Sekretär der Gemeinschaft, zeigt sich begeistert: „Es ist nicht von der Hand zu weisen: Mehr als 120 Gottesdienste lassen im Erzbistum Köln eine Kultur der Berufungen sichtbar werden. Wo Kirche so betet, wächst Vertrauen, und Menschen finden den Mut, ihre Sendung zu entdecken und ihr Leben daraufhin auszurichten.“
Immer mehr Menschen sind heutzutage auf der Suche nach dem Sinn in ihrem Leben. Initiativen wie der Weltgebetstag können auch einen Anstoß dazu geben, sich auf die Suche nach der eigenen Berufung zu begeben.
Diakon Julius Teders, Direktor der Diözesanstelle für Berufungspastoral, betont: „Das Gebet um Berufungen ist das Fundament jeder Berufungspastoral. Es schafft in unseren Gemeinden ein geistliches Klima, in dem Berufungen entstehen und wachsen können. Daher freuen wir uns sehr, dass sich immer mehr Gemeinden für dieses wichtige Anliegen engagieren. Es ist schön zu wissen, dass all diese Gemeinden jede einzelne Berufung im Gebet mittragen.“
Dass das Gebet auch dann noch trägt, wenn man die eigene Berufung bereits gefunden hat, weiß auch Pastoralreferentin Sarah Zurlo. Sie hebt hervor: „Es ist ein großes Geschenk, die eigene Berufung zu entdecken und zu spüren, im Gebet getragen zu sein. Gerade in schweren Zeiten ist das eine große Unterstützung. Denn mit dem Finden der eigenen Berufung ist es noch lange nicht getan. Dann erst beginnt der Weg, sie im Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen zu leben.“
Die rogamus-Gebetsgemeinschaft trägt diesen Tag geistlich mit. Sie wurde 1999 gegründet und zählt heute rund 2.000 Beterinnen und Beter. Bis zu seinem Tod war Papst Franziskus Ehrenmitglied der Gemeinschaft. Sie unterstützt die Berufungspastoral im Erzbistum Köln durch ihr Gebet und konkrete Hilfen. Sie lädt alle ein, sich diesem geistlichen Netzwerk anzuschließen.
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