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Vielseitiges Programm zum Jahresmotto „Hoffnung“ lud zum Mitmachen ein:Im Rückblick: 27. Bechener Glaubenswoche

Datum:
10. März 2026
Von:
Newsdesk/jst
Mit viel Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen wird jedes Jahr die „Bechener Glaubenswoche“ in Kürten-Bechen auf die Beine gestellt. In diesem Jahr standen vom 28. Februar bis zum 8. März neben Gottesdiensten für Jung und Alt auch ein Markt der Möglichkeiten, ein Vortrag zum Buch Judith sowie eine Lesung mit Margot Käßmann auf dem Programm.

Mit einem Markt der Möglichkeiten und einer Jugendmesse am Samstag, 28. Februar, startete die 27. Bechener Glaubenswoche, die 2026 unter dem Motto „Hoffnung“ bis einschließlich 8. März lief. Den Gottesdienst in St. Antonius Einsiedler zelebrierten der Kölner Weihbischof Ansgar Puff sowie Pfarrer Harald Fischer. Vorbereitet wurde die Messe von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB).

Hoffnung ist mehr als Optimismus

Die Hoffnung rückte Weihbischof Ansgar Puff in seiner Predigt in den Mittelpunkt: „Hoffnung ist mehr als Optimismus. Optimismus ist, wenn du denkst ‚es wird schon gut gehen.‘ Hoffnung ist, wenn du denkst: ‚Selbst, wenn es schief geht. Es gibt jemanden, der mir hilft und dafür sorgt, dass auch das Schwere am Ende einen Sinn hat und gut wird‘“, erklärte er den jungen Menschen, die zum Gottesdienst gekommen waren.

Markt der Möglichkeiten

Der Markt der Möglichkeiten am „Jugendnachmittag“ hatte zuvor schon zum Mitmachen eingeladen. Hier stellten sich verschiedene Vereine, Organisationen und Unternehmen vor. Die Feuerwehr etwa hatte ein Angebot zum Brandschutz gestaltet, die KLJB bot Workshops an. Auch Musik- und Sportvereine waren dabei und standen den rund 50 Firmanden von St. Marien sowie Gästen aus Altenberg Rede und Antwort.

Biblische Geschichten beleuchtet und diskutiert

Am Montag hatte kfd-Bildungsreferentin Judith Wolf (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) einen Vortrag zum Thema „Das Buch Judith – Eine Hoffnungsgeschichte?“ vorbereitet, der durch Impulsfragen zum Mitdiskutieren anregte. Nach einer anschaulichen Einführung in die Geschichte wurden in kleinen Gruppen die Fragen diskutiert und die Antworten später gemeinsam besprochen.

Das Leitwort der Glaubenswoche wurde dabei durch die Impulse in den Fokus gerückt, indem sich die Teilnehmende etwa zu Fragen austauschten wie „Welche Hoffnung hat/trägt Judith? Welche Hoffnung ziehe ich aus dem Text (oder auch nicht)?“ Nach einem regen Austausch kam man für sich überein, dass eine Interpretation sein kann, dass Hoffen auf Gott alleine nicht ausreicht, man müsse auch zum Handeln bereit sein.

Im Kindergottesdienst wurde dieser Gedanke ebenfalls vertieft; anhand von Kresse wurde den Kindern nachvollziehbar vermittelt, dass Aussäen allein nicht reicht. Etwas, das wachsen und gedeihen soll, muss auch gewässert und gepflegt werden. Ähnlich sei es mit der Hoffnung.

Buchlesung „Die Farben der Hoffnung“

Die Theologin und ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, Margot Käßmann, stellte am Mittwoch, 4. März, ihr Buch vor – passenderweise betitelt mit „Die Farben der Hoffnung“. Zu Beginn der Lesung erzählte die Theologin, dass sie eigentlich ein Buch über Angst schreiben wollte, ihre Tochter allerdings der Meinung war, dass die Menschen schon Angst genug hätten und sie lieber ein Buch über Hoffnung schreiben sollte. Das habe sie dann getan.

Margot Käßmann stellte bei allen Farben, die sie aus ihrem Buch vortrug, auch einen aktuellen Bezug zum Weltgeschehen her – mit dem klaren Statement, dass Krieg kein Lösungsweg und für Christinnen und Christen eine friedliche Auseinandersetzung Pflicht sei.

Kirche in stimmungsvollem Licht

Gläubige konnten am Samstag (7. März) zur „Offenen Kirche im Kerzenschein“ kommen, bei der der Innenraum von St. Antonius Einsiedler durch Kerzenlicht und Lichtinstallationen stimmungsvoll erleuchtet war. Seelsorgebereichsmusiker Gonzalo Paredes trug mit seiner Orgelmusik zur besinnlichen Atmosphäre bei, die die Besucher willkommen hieß, den aus alten und neuen Gebäudeteilen bestehenden Bechener Kirchenbau einmal ganz auf sich wirken zu lassen. Die alten Kirchenfenster und der Kreuzweg wurden dabei besonders hervorgehoben.

Der Innenraum mit stimmungsvollem Kerzenlicht

Elmar Funken, Leiter des Katholischen Bildungswerkes Rheinisch-Bergischer Kreis, hielt an dem Abend noch einen Impulsvortrag mit dem Titel „Was mir/uns am Christentum wichtig ist“ – auch hier waren Besucher eingeladen, mitzudiskutieren.

Ein feierlicher Abschluss

Die Familienmesse am Sonntag schloss vor allem die Kommunionkinder und ihre Großeltern und Paten mit ein. Mit diesem Gottesdienst fand die 27. Bechener Glaubenswoche ihren Abschluss.

Vor allem dem Einsatz der Ehrenamtlichen und Engagierten ist es zu verdanken, dass die Glaubenswoche in Kürten-Bechen, mitten im Bergischen Land, jedes Jahr mit einem vielseitigen Programm ausgerichtet werden kann.

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