Drei Herkunftsländer, eine KHKT:Kardinal Woelki verleiht Doktorwürde in Köln

Vier internationale Promovenden der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) haben am Dienstag ihre Doktorwürde erhalten. Die Verleihung fand in einem Festakt mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Beisein von Doktorvätern, Freunden und Familien statt. Drei der neuen Doktoren sind Geistliche: Jude Ikéchukwu Ezimakor und Frederick Ogbonnaya Ogbu aus Nigeria, sowie Andrej Lishko aus Belarus. Bernhard Gerhard Hartmann aus den Niederlanden ist im Bistum Breda tätig.
In seiner Ansprache vor der Verleihung lobte der Kardinal die Promovenden für ihre Leistung: „Jeder, der einen solchen Weg beschritten hat, weiß, dass man dazu Tugenden braucht.“ Zu diesen Tugenden gehöre vor allem Ausdauer, aber auch Frömmigkeit und Menschenfreundlichkeit. Zudem wünschte Woelki den Theologen für ihren weiteren Weg alles Gute. „Und bleiben Sie auch in Zukunft der Kölner Hochschule für Katholische Theologie fest verbunden“, so der Kardinal.
Rektor Christoph Ohly riet den Promovenden, ihren neuen Titel mit Dankbarkeit, aber auch mit Würde anzunehmen. „Er ist Ausdruck einer großen Leistung, die Sie vollbracht haben“, erklärte Ohly. Gleichzeitig sei nun wichtig, mit den erworbenen Fähigkeiten, dem Wissen und der Persönlichkeit im Dienst für Gott etwas für die Mitmenschen zu bewirken.
Nach dem Festakt fand in den Räumen der KHKT ein Umtrunk mit den neuen Doktoren statt. Hier nutzte der Kardinal auch die Möglichkeit, persönlich mit den vier Männern zu sprechen, die sich nun nach ihrer Promotion wieder ganz ihren Aufgaben in Gemeinden und kirchlicher Verwaltung widmen werden.
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