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„Vertraut auf die Friedenskönigin“:Kardinal Woelki zelebriert Festhochamt beim Kompassionsfest in Bödingen

Datum:
5. Mai 2026
Von:
Newsdesk/cga
In Hennef-Bödingen wird seit mehr als 600 Jahren das Kompassionsfest gefeiert - traditionell am vierten Freitag nach Ostern, in diesem Jahr am 1. Mai. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebrierte das an die Prozession anschließende Festhochamt in der Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter“.

Zahlreiche Menschen – nicht nur aus Bödingen und dem Umland – kamen in diesem Jahr zur Mitfeier des Kompassionsfestes. Auch der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki fand sich bereits zum fünften Mal ein, reihte sich in die Prozession ein, die mit dem Gnadenbild durch den Ort zog, und zelebrierte das Festhochamt in der Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter".

Traditionsreiches Fest

Seit mehr als 600 Jahren wird in Bödingen das Kompassionsfest „Fest zur Verehrung der Betrübnis und Schmerzen Mariens unter dem Kreuz“ gefeiert. 1423 hatte der Kölner Erzbischof Dietrich von Moers das Fest für die ganze Kirchenprovinz am vierten Freitag nach Ostern angeordnet. Papst Benedikt XIII. führte das Kompassionsfest 1717 für die ganze Kirche ein.  Inzwischen wird es jedoch nur noch in Bödingen gefeiert: mit einer Prozession, die von der um 1400 errichteten Wallfahrtskirche aus durch den Ort führt, einer Statio mit feierlichem Segen vor dem nahen Marienheim und einer Festmesse.

Das in der Prozession mitgeführte Gnadenbild der schmerzhaften Mutter, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts gefertigte Pietà, verlässt nur zu diesem Anlass seinen Platz im Gnadenaltar im rechten Seitenschiff der Kirche. Auch in diesem Jahr wurde sie wieder von den Mitgliedern der Schützenbruderschaft St. Augustinus durch den Ort getragen; den „Himmel“ für Pfarrer Reinhard Friedrichs mit dem Allerheiligsten trugen wie in den Jahren zuvor Sänger des Kirchenchors. Eine Abordnung des Musikvereins Allner begleitete den Gesang mit ihren Instrumenten.

Maria hört zu

„Bödingen ist kein Museum, Bödingen ist ein lebendiger Ort des Glaubens“, stellte Pfarrer Reinhard Friedrichs zu Beginn des Festgottesdienstes fest. Die vielen Gläubigen, die sich in den Bänken und Gängen der Kirche drängten, waren Beweis dafür.

In seiner Predigt bestärkte der Erzbischof die Gottesdienstbesucher, sich mit der Sorge um den Frieden in der Welt und den sozialen Frieden im Land vor allem an Maria, die Königin des Friedens, zu wenden. „Wer von den Großen auf der Welt, die das Sagen haben, hört schon auf uns in Bödingen?“, so Kardinal Woelki. Aber Maria höre zu und helfe.

Beim anschließenden Pilgeressen hatte er selbst auch ein offenes Ohr für die Festteilnehmer und ihre Anliegen.

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