Wenn Hitze belastet:Zuflucht bei Sommerhitze: Kühle Orte im Erzbistum Köln
Derzeit werden im Rheinland erneut Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Besonders alte oder kranke Menschen leiden unter der starken Hitze. Oftmals bieten Kirchen mit ihren dicken Mauern einen willkommenen Rückzugsort, wie dieser Radiobeitrag über die Pfarrkirche St. Remigius in Bergheim zeigt. Doch auch Kirchen heizen sich bei dem Wetter allmählich auf. Damit hitzesensible Menschen schneller einen Ort zum Abkühlen finden, haben viele Städte und Gemeinden so genannte „Hitzekarten“ und Übersichten erstellt. Sie können dabei helfen, unterwegs schnell einen schattigen Platz, einen klimatisierten Aufenthaltsort oder eine Möglichkeit zum Auffüllen der Trinkflasche zu finden. Eine Übersicht der jeweiligen Karten und Angebote haben wir hier zusammengestellt.
Menschen auf der Straße unterstützen
Dennoch hat nicht jeder Mensch die Gelegenheit, sich bei Hitze an einen kühlen Ort zurückzuziehen: Wohnungs- und Obdachlose sind oftmals der Hitze schonungslos ausgeliefert. Für sie kann Hitze schnell lebensbedrohlich werden. Fehlender Zugang zu Trinkwasser, Schatten und Rückzugsmöglichkeiten erhöhen das Risiko für Dehydrierung und einen Hitzschlag erheblich.
Um solche Notfälle zu vermeiden, empfiehlt Bettina Rudat, Referentin für Gefährdetenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln, nicht wegzusehen und im Zweifel die Personen direkt anzusprechen. Oftmals kann hier bereits mit kleinen Gesten wie einer Flasche Wasser oder Sonnencreme geholfen werden. Welche Herausforderungen obdachlose Menschen während extremer Hitze erleben und wie kirchliche Hilfsangebote unterstützen, erläutert Bettina Rudat im DOMRADIO-Interview.















