Stellungnahmen des Betroffenenbeirats zur aktuellen Berichterstattung in den Medien

 

 

Bericht über die Tätigkeiten des Betroffenenbeirats in der Amtszeit 2019 - 2022

Aufgaben des Beirats

Aufgabe des Betroffenenbeirates ist es, zur Weiterentwicklung des Umgangs mit Fragen der sexualisierten Gewalt im Erzbistum Köln einen Beitrag zu leisten sowohl hinsichtlich der Maßnahmen der Prävention wie auch im Bereich der Intervention. Der Betroffenenbeirat als Expertengremium begleitet die Arbeit des Erzbistums Köln im Themenfeld der sexualisierten Gewalt aus Sicht des Betroffenen. Er ist Impulsgeber; erarbeitet Positionen und Vorschläge im Hinblick auf geplante neue Maßnahmen und setzt sich kritisch mit den bereits geltenden Regelungen zum Umgang mit Fragen der sexualisierten Gewalt auseinander.

Arbeitsweise des Betroffenenbeirates

  • Die Mitarbeit im Betroffenenbeirat ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Die Mitglieder des Beirates erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung und eine Erstattung ihrer Fahrtkosten nach Maßgabe der Erstattung von Dienstreisekosten im Erzbistum Köln.
  • Die Themen, mit denen sich der Betroffenenbeirat beschäftigt, generieren sich sowohl aus den Anliegen der Betroffenen wie auch aus den Fragestellungen des Erzbistums.
  • Der Beirat tagt 4 Mal jährlich. Bei aktuellem Krisengeschehen kann der Beirat zur Abgabe einer Empfehlung auch über die regulären Sitzungen hinaus zur Beratung einberufen werden. Des Weiteren ist auch die Durchführung einer Klausurtagung (als Tagesveranstaltung) einmal im Jahr möglich.

Geschäftsordnung des Betroffenenbeirats

Die Geschäftsordnung ist mit ihrer Annahme durch den Betroffenenbeirat und mit der Zustimmung durch den Erzbischof zum 15. März 2021 in Kraft getreten. Sie wird nach zwei Jahren überprüft und ggf. angepasst.

Juni 2021 Amtsblattveröffentlichung Geschäftsordnung Betroffenenbeirat (PDF)

Neubesetzung des Betroffenenbeirates für die zweite Amtsperiode von 2022 - 2024

Wie erfolgt das Auswahlverfahren?

Verantwortlich für das unabhängige Auswahlverfahren sind die Mitglieder des Beraterstabs. Der Beraterstab setzt sich zusammen aus Betroffenen sowie externen Expertinnen und Experten, die aus verschiedenen Fachbereichen, wie z. B. der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Medizin und Recht kommen.

Durch den Arbeitsstab des "Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung" (UBSKM) wurde der Beraterstab unterstützt. Frau Jana Charlet, beim UBSKM zuständige Referentin für den Bereich „Aufarbeitung in den Kirchen“, hat als sachverständiger und beratender Gast ihre Expertise für ein gelingendes Auswahlverfahren in den Beraterstab eingebracht. Entsprechende Auswahlkritierien sowie das Vorgehen der Auswahl wurden festgelegt und die eingegangenen Interessensbekundungen gesichtet. Der Beraterstab führte persönliche Gespräche mit den interessierten Betroffenen. In diesen Gesprächen gab es natürlich auch Raum, offene Fragen und Anliegen vorab miteinander zu klären. Auf dieser Grundlage entschieden die Mitglieder des Beraterstabs über die Neubesetzung des Betroffenenbeirats. 
Auf einer Sondersitzung nach Ostern hat der Beraterstab die Entscheidung über die neuen Mitglieder für den Betroffenenbeirat bekannt gegeben.

Anschließend ernannte der Erzbischof die Mitglieder für die neue Amtsperiode.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team der Stabsstelle Intervention gerne unter der Telefonnummer 0221 1642 1821 zur Verfügung.

 

 

 

Pressemitteilungen des Betroffenenbeirats

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