Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Aus.
Aus.
Aus.
Aus.

Aus. Aus einander. Was kann werden?

Fragen & Antworten

Sicher gibt es in Ihrem Umfeld Menschen Ihres Vertrauens, die Sie ansprechen können, manchmal gehört ein wenig Mut dazu. Wenn Sie den Wunsch haben, mit einem Außenstehenden - vielleicht auch intensiver - über Ihre Situation, Ihre Gefühle und Gedanken, über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen, scheuen sie sich nicht, eine Beratungsstelle aufzusuchen. In den Kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen finden sie kompetente Gesprächspartner / innen, vor allem, wenn es um Ihre persönliche Situation geht, in den Kath. Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in erster Linie, wenn es um Ihre Kinder geht. Manche Beratungsstellen bieten auch Gesprächgruppen für Getrennte und Geschiedene an. Fragen Sie dort nach! Über Ihren Hausarzt oder über Ihre Krankenkasse können Sie eine therapeutische Begleitung erwirken. Viele Seelsorger / -innen haben ein offenes Ohr und zeigen so, dass Gott auch in dieser schweren Zeit an Ihrer Seite ist.

Kinder brauchen eine altersgerechte Information, vor allem über das, was sich ändert und das, was für sie bleiben wird. Oft haben sie schon vor der Trennung gespürt, dass etwas nicht stimmt. Wenn Sie nun über die Trennung sprechen, können die Kinder ihre Empfindungen einordnen. Wichtig ist es, im Gespräch deutlich zu machen, dass die Trennung Ihre Entscheidung, die Entscheiung von Vater und Mutter, ist und sie als Kinder nicht schuld sind und auch nichts machen müssen. Die Zusage, dass Sie beide sie weiterhin lieb haben werden, hilft Kindern bei der Verarbeitung und Neuorientierung. Trauer über die Veränderungen können Sie Ihren Kindern nicht ersparen. Sie können jedoch den Kindern zeigen, dass Sie ihnen die Bewältigung der schwierigen Situation zutrauen und an eine positive Entwicklung glauben.

An der Eucharistiefeier dürfen und sollen alle katholischen Christen teilnehmen, auch Getrennte oder Geschiedene, auch die wiederverheiratet Geschiedenen. Getrennte oder Geschiedene sind - solange sie nicht in einer neuen Verbindung leben und natürlich in rechter Weise auf den Empfang vorbereitet sind - eingeladen zur Kommunion zu gehen. Derzeit wird über einen sensiblen und differenzierten Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen auf weltkirchlicher Ebene wie in den Diõzesen Deutschlands diskutiert. Obwohl hierzu derzeit von verschiedenen Seiten gute Argumente vorgetragen werden, geht Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki weder davon aus, dass das Thema kirchenrechtlich entschieden noch der Gewissensentscheidung des Gläubigen allein vorbehalten werden kann. Für die persönlich schwierige Lebenssituation eines wiederverheirateten Geschiedenen sollte im Gespräch mit dem Beichtvater eine Lösung gesucht werden. "In der Kirche hat es immer eine Praxis der Barmherzigkeit gegeben, die nicht auf dem öffentlichen Markt verhandelt wurde", so Kardinal Woelki.

 

Sie sind auch nach Ihrer Trennung volles Mitglied der Kirche. Wenn es Ihnen gut tut, mit einem Seelsorger, einer Seelsorgerin über Ihre Situation und Ihre Fragen zu sprechen, suchen Sie das Gespräch. Überlegen Sie in Ruhe, wer für Sie ein/eine kompetente(r) und vertrauenswürdige(r) GesprächsbegleiterIn sein kann. Vielleicht ist es für Sie auch hilfreich mit Gemeindegliedern Kontakt aufzunehmen, denen Ihre Situation aus eigener Erfahrung vertraut ist.
Der Austausch mit diesen kann helfen, dass Sie auch in Zukunft einen Platz für sich in Ihrer Gemeinde sehen.

Die Katholische Kirche sieht, dass es auch in einer sakramental gültigen Ehe zu einem Bruch kommen kann. Sie möchte die Menschen auch in diesen Zeiten begleiten und stützen. Dies geschieht in besonderer Weise in den Katholischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen.
Für die katholische Kirche ist eine sakramental gültige und vollzogene Ehe unauflöslich. Eine Trennung wird aber im äußersten Fall als ein möglicher Weg akzeptiert. Auch wenn sich Getrenntlebende und Geschiedene in der Kirche leider häufig ausgeschlossen fühlen, Sie sind im kirchenrechtlichen Sinne nicht ?exkommuniziert?.
Sie bleiben auch nach der Trennung bzw. Scheidung volles Mitglied der Kirche und damit ihrer Gemeinde und dürfen auch weiterhin die Sakramente empfangen.

 

Nach kirchlicher Lehre ist eine gültig geschlossene, sakramentale Ehe unauflöslich. Eine zweite Eheschließung ist deshalb nicht möglich. In manchen Fällen kann allerdings die erste Ehe annulliert werden, dann ist eine neue Eheschließung möglich. (s.u.)

Manche Personen, deren Ehe gescheitert ist, könnten von der Kirche prüfen lassen, ob diese Ehe überhaupt gültig zustande gekommen ist und unter dieser Rücksicht einer neuen Beziehung/Eheschließung im Wege steht. Sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer oder einem Seelsorger Ihres Vertrauens und/oder wenden Sie sich, vor allem, wenn Sie eine neue Ehe mit dem Segen der Kirche eingehen wollen, an die Mitarbeiter des kirchlichen Gerichtes (Offizialat/Konsistorium), das für Sie zuständig ist.

Weil die Katholische Kirche die Ehe als Sakrament, d.h. als Ausdruck der verlässlichen und dauerhaften Liebe und Treue Gottes zu uns Menschen versteht, erleben Sie vielleicht Ihre Trennung vom Partner, der Partnerin als Schuld gegenüber Gott. Auch wenn Sie vielleicht Anteile von Schuld bei sich sehen, gab es doch Gründe, wahrscheinlich gute Gründe, die zu Ihrer Trennung führten. Der Gott Jesu Christi ist ein barmherziger Gott. Er freut sich am Gelingen von Beziehungen und lässt keinen Menschen aus seiner Hand fallen, auch nicht, wenn Beziehunen zerbrechen.
?Meine Gnade soll nicht von Dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer? (Jes 54,10) Über Jesus wird gesagt: ?Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn ge rettet wird.? (Joh 3,17).
Diese Worte gelten allen Menschen

Für das Zustandekommen einer sakramental gültigen Eheschließung ist die gegenseitige Willensbekundung, in guten wie in schlechten Tagen bis der Tod uns scheidet das JA zueinander zu leben, entscheidend. Und Sie haben es wahrscheinlich auch genau so gewollt. Aber auch wenn wir Menschen die Liebe des Anfangs auf Dauer möchten, auch wenn wir uns bemühen unsere Ehe lebendig zu halten, auch wenn wir an Gott als Dritten im Bunde glauben, können Ehepartner an einen Punkt kommen, wo sie nicht mehr miteinander leben können. Es gibt Trennungen, die für die Partner und gemeinsame Kinder eine notwendende Entscheidung sind.
Die Ehe ist ein Sakrament, Zeichen der bedingungslosen göttlichen Liebe, aber wir als Frau und Mann, die wir diesen Bund vor Gott schließen, bleiben Geschöpfe Gottes und damit fehlbar. Unser Bemühen um unsere lebendige Partnerschaft ist von großer Bedeutung, aber sie garantiert nicht das Glück einer dauerhaften Ehe.
Nur Gott kann bedingungslos lieben. Er hält auch nach der Trennung an seiner Liebe zu uns Menschen fest. Für ihn bleiben wir als Frau, als Mann auch nach einer Trennung einzigartig und kostbar.