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„Wir sprechen nicht nur, sondern handeln entsprechend.“

Im Interview mit dem Domradio hat Kardinal Woelki u.a. erläutert, wie und wo im Erzbistum Köln sein Verständnis von Synodalität und Evangelisierung bereits umgesetzt wird. Was wurde unternommen, um die Ursachen für den Missbrauch von Macht beseitigen? Welche Rolle spielt das Transformationsprogramm, mit dem das Erzbistum in einer Zeit großer Umbrüche und verringerter Ressourcen handlungsfähig bleiben will?

Welche Entscheidungen und konkreten Maßnahmen dazu zählen, zeigt der Zeitstrahl. Die Links am Ende der Texte verweisen auf weiterführende Informationen.

2021

  • 18.03.2021

    Erzbistum veröffentlicht Missbrauchs-Gutachten

    Das Erzbistum Köln veröffentlicht den Bericht der unabhängigen Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt (Gercke-Gutachten). Als Konsequenz stellt Kardinal Woelki die im Gutachten genannten Verantwortungsträger frei. Ziel des Gutachtens ist es, die persönliche Verantwortung von Funktionsträgern des Erzbistums mit Fällen des sexuellen Missbrauchs zu prüfen und die institutionellen Fehler und Defizite zu erkennen, um Prävention und Intervention zu verbessern.

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  • 23.03.2021

    8-Punkte-Plan für konsequente Reformen

    Als Reaktion auf das Gercke-Gutachten stellen Kardinal Woelki und Generalvikar Hofmann der Öffentlichkeit erste konkrete Schritte und Maßnahmen zum Umgang mit sexueller Gewalt vor. Diese betreffen acht Arbeitsbereiche. Für alle Reformen müsse der Grundsatz gelten: „Die Perspektive der Betroffenen muss handlungsleitend sein“, betont der Erzbischof.

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  • 25.03.2021

    WSW-Gutachten: Erzbistum schafft Transparenz

    Das zunächst zurückgehaltene erste Missbrauchs-Gutachten der Kanzlei Westpfahl-Spilker-Wastel kann ab sofort in Köln eingesehen werden. Damit kommt das Erzbistum dem öffentlichen Informationsinteresse an den Inhalten des WSW-Gutachtens nach und hält es – anders als medial oft behauptet – nicht „unter Verschluss“. Die Einsichtnahme ist nach Anmeldung auch heute noch möglich.

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  • 30.04.2021

    Mehr Personal für schnellere Hilfe

    Um die Bearbeitung von Missbrauchsfällen weiter zu beschleunigen, wird die Stabsstelle Intervention personell aufgestockt. „Diese Maßnahme dient dazu, dass den Betroffenen zügiger als bisher ein Stück Gerechtigkeit zuteilwerden kann“, erklärt Kardinal Woelki. Die Stabsstelle Intervention wird tätig, wenn Fälle sexualisierter Gewalt aus der Vergangenheit bekannt werden oder aktuell ein neuer Missbrauchsverdacht besteht.

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  • 06.05.2021

    Aufarbeitung erhält eigene Struktur

    Im Kampf gegen die sexualisierte Gewalt verstärkt Kardinal Woelki die Aufarbeitung im Erzbistum Köln. Die neu gegründete „Stabsstelle Aufarbeitung“ soll die angekündigten Veränderungen im Erzbistum vorantreiben und für deren Umsetzung sorgen. Gleichzeitig soll die neue Stabsstelle weitere Maßnahmen, die aus dem Gercke-Gutachten und weiteren Studien resultieren, auf den Weg bringen.

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  • 21.05.2021

    Historische Personalentscheidung in der Priester- und Diakonenausbildung

    Mit Dr. Carmen Breuckmann-Giertz übernimmt erstmals eine Frau die Studienleitung in der Priester- und Diakonenausbildung sowie in der Begleitung der Kandidaten auf ihrem Weg in den seelsorglichen Einsatz. Bisher waren hierfür allein Priester oder Diakone zuständig. Die stärkere Einbindung von Frauen in Führungspositionen – unter anderem in der Priesterausbildung – ist Teil des 8-Punkte-Plans als Konsequenz aus dem Gercke-Gutachten.

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  • 01.11.2021

    Neue Stabsstelle stärkt Prävention

    Um die Präventionsarbeit im Erzbistum Köln weiter zu stärken, wird zum 1. November 2021 die neue Stabsstelle Prävention eingerichtet. Damit wird zum einen ein weiterer Punkt des 8-Punkte-Plans erfüllt. Zum anderen wird organisatorisch und personell die Grundlage dafür geschaffen, die lang etablierte Präventionsarbeit im Erzbistum weiter auszubauen. Ziel ist es, die Sensibilität für sexualisierte Gewalt zu erhöhen und eine Kultur des achtsamen Umgangs zu fördern.

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2022

  • 26.03.2022

    Frau an der Spitze der Wirtschaftsplanung

    Mit Dr. Mechthild König übernimmt erstmals eine Frau den Vorsitz des zentralen Wirtschaftsplanungsausschuss im Erzbistum. Im Bereich wirtschaftlicher Angelegenheiten prüft das Expertengremium u.a. den Entwurf des Wirtschaftsplans und berät über Erträge und Aufwendungen, um frühzeitig finanzielle Engpässe im Erzbistum zu erkennen und zu vermeiden. Die 14 Mitglieder sind zugleich Teil des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrats (KiWi).

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  • 01.06.2022

    Unabhängige Aufarbeitungskommission nimmt Arbeit auf

    Als weisungsunabhängiges Gremium soll die Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) im Erzbistum Köln die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt konsequent voranbringen. Die Kommission hat sieben Mitglieder – vom Land NRW und dem Erzbistum benannt sowie Betroffene selbst. Zu ihren Aufgaben gehört es, bereits umgesetzte Maßnahmen systematisch zu prüfen und weitere Veränderungsbedarfe zu benennen, damit sexualisierte Gewalt verhindert wird.

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2023

  • 02.01.2023

    Geteilte Verantwortung in der Führung

    Mit einer geteilten Verantwortung in der Leitungsebene stellt sich das Erzbischöfliche Generalvikariat neu auf. Die Bistumsverwaltung setzt dabei auf drei klar profilierte Geschäftsbereiche: Verwaltung, Finanzen und pastorale Ausrichtung. Amtsleitung, Ökonom und Generalvikar tragen jeweils die Verantwortung. Damit wird die Ankündigung von Kardinal Woelki aus 2022 umgesetzt, ein zeitgemäßes Management an der Spitze zu entwickeln.

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  • 19.12.2023

    Meldung möglich: Hinweisgeberportal für Mitarbeitende eingerichtet

    Offenheit, Transparenz und die Wahrung der rechtlichen, ethischen und moralischen Grundsätze bilden auf allen Ebenen des Erzbistums die notwendige Arbeitsgrundlage. Das Hinweisgeberportal des Erzbistums Köln ermöglicht es Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, auch anonym Rechtsverstöße und Fehlverhalten innerhalb der Organisation zu melden und dadurch mitzuhelfen, gesetzes- und regelwidriges Verhalten rechtzeitig zu erkennen und abzustellen.

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2024

  • 01.06.2024

    Aufarbeitung dauerhaft verankert

    Um die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt dauerhaft im Erzbistum Köln zu verankern, wird die Intervention um die Aufgaben der Aufarbeitung erweitert. Die neue „Stabsstelle Intervention & Aufarbeitung“ vereint die individuelle mit der institutionellen Aufarbeitung. So können Erkenntnisse aus der direkten Zusammenarbeit mit Betroffenen und den daraus resultierenden Veränderungen im Erzbistum Köln besser umgesetzt werden.

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  • 01.06.2024

    Transformationsprogramm: Verwaltung zukunftssicher aufstellen

    Mit dem Transformationsprogramm stößt das Erzbistum Köln notwendige Veränderungen an, damit kirchliches Leben auch zukünftig auf einem tragfähigen, organisatorischen Fundament steht und handlungsfähig bleibt. Im Mittelpunkt stehen die Projekte: Kita-Träger, SAPE (Serviceangebote für Pastorale Einheiten), Pfarrliche Immobilien, Verwaltung Pastorale Einheiten und Pastorale Schwerpunktsetzung.

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  • 18.11.2024

    Mehr Mitsprache für Laien

    Mit seiner konstituierenden Sitzung startet der neue Diözesanpastoralrat im Erzbistum Köln. Ein besonderes Merkmal des nach zehn Jahren neu konzipierten Gremiums ist die verstärkte Beteiligung von Laien. Erstmals wurden aus dem gesamten Erzbistum 18 Mitglieder per Losverfahren ermittelt. Diese Veränderung ermöglicht eine breitere Repräsentation der Gläubigen. Knapp 80 Prozent der Mitglieder sind Laien, nur etwa ein Drittel steht in Diensten des Erzbistums Köln.

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2025

  • März 2025

    Mitdenken, mitbeten, mitmachen

    Mit der geistlichen Vision für die Kirche von Köln lädt Kardinal Woelki Gläubige ein, den Text in ihre persönlichen Glaubensorte hinein zu übersetzen und mit Leben zu füllen. Für die kommenden Jahre soll die geistliche Vision den Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum Orientierung bieten und den Blick auf den gelebten Glauben vor Ort richten. Dabei unterstützt das Erzbistum mit Arbeitsmaterialien für die eigene Auseinandersetzung mit der geistlichen Vision und in der Umsetzung eines synodalen Miteinanders z.B. mit der Methode des Gesprächs im Heiligen Geist.

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    © Erzbistum Köln/Jennifer Stracke
  • 11.07.2025

    Mehr Wirkung durch pastorale Schwerpunkte

    Nach eineinhalb Jahren Beratungsprozess in der Erzbischöflichen Beratungskonferenz hat das Erzbistum Köln seine pastoralen Schwerpunkte festgelegt. Künftig werden fünf Felder gezielt gestärkt: Caritas & diakonische Pastoral, Jugend & Berufung sowie Ehe & Familie, Bildung in KiTa, Schule & Hochschule, Begleitung von Ehren- und Hauptamtlichen, Weltkirche & Katholiken anderer Muttersprachen.

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  • 01.08.2025

    Kitas zukunftsfähig gemacht: Start des neuen Trägers "Katholino"

    Katholino, der neue Kita-Träger des Erzbistums Köln, nimmt seine Arbeit auf. Erklärtes Ziel für die 100-prozentige Tochtergesellschaft des Erzbistums ist es, die pastorale Anbindung zu sichern, Verwaltungsprozesse effizient zu gestalten und das katholische Profil der Einrichtungen zu stärken. Zum Start gehen 35 Kitas in die Trägerschaft von Katholino über, in mehreren Wellen sollen bis August 2027 alle Kitas in Erzbischöflicher Trägerschaft in die neue Gesellschaft überführt werden.

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2026

  • 01.01.2026

    Gebündelter Service für die Kirchengemeinden: sape

    Zum Jahresbeginn nimmt die neue Serviceagentur Finanzen & Vermögen, sape, ihre Arbeit auf. Damit erreicht das Projekt SAPE (Serviceangebote Pastorale Einheiten) des Transformationsprogramms einen wichtigen Meilenstein. sape unterstützt Kirchengemeinden in der Finanz- und Vermögensverwaltung und bündelt Aufgaben, die bislang dezentral u. a. in Rendanturen lagen.

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  • 11.01.2026

    Neues Begegnungsformat mit Kardinal Woelki im Zeichen der Evangelisierung

    Das neue Format für frisch fusionierte Pfarreien, „Ein Sonntag mit dem Kardinal“, setzt den Fokus auf Miteinander und geistlichen Aufbruch: gemeinsam Gottesdienst feiern, einander zuhören und ins Gespräch kommen über geistliche Vision und pastorale Schwerpunkte. Beim Auftakt am 11.01.2026 in Wachtberg/Meckenheim tauschten sich Teilnehmende nach der Messe in Gesprächskreisen über persönliche Glaubenserfahrungen aus.

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  • 21.01.2026

    Frauenanteil in Führungspositionen des EGV deutlich über dem Durchschnitt der anderen (Erz-) Diözesen

    Im Rahmen der diesjährigen Zielekonferenz wurde bekannt, dass der Frauenanteil in den Führungspositionen des Generalvikariats im Jahr 2025 auf 36 % gestiegen ist. Er liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der Generalvikariate in den deutschen (Erz-)Diözesen, die einen Anteil von 32,5 % ausweisen. Dank der konsequenten Reorganisation der Verwaltung sowie durch gezielte Fördermaßnahmen – etwa Frauen-Mentoring-Programme – konnten mehr Frauen für Schlüsselaufgaben gewonnen werden.

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