Entwicklung der Kirchensteuer-Erträge

Entwicklung der Kirchensteuer

Die Kirchensteuer-Erträge stellen die wichtigste Einnahmequelle des Erzbistums Köln dar. Sie sind im Jahr 2017 um 4 Prozent auf 655,5 Mio. Euro gestiegen. Somit verzeichnet das Erzbistum Köln seit 2011 eine kontinuierliche Zunahme der Kirchensteuer-Erträge, wobei der Ertragszuwachs auch 2017 auf die weiterhin stabile konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen ist. Der Anteil der Kirchensteuer-Erträge an den ordentlichen Erträgen des Erzbistums beträgt 76,2 Prozent.

Zuweisungen und Zuschüsse

Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen erhält das Erzbistum insbesondere für den Betrieb der erzbischöflichen Schulen. Diese Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent leicht auf rund 122 Mio. Euro an.

Die sonstigen Erträge, die grundsätzlich größeren Schwankungen unterliegen können, verzeichneten trotz der Auflösung von Kirchensteuerclearing-, Pensions- und Beihilferückstellungen in Höhe von 22,5 Mio. Euro einen starken Rückgang von 64,8 Mio. Euro (2016) auf 40,7 Mio. Euro (2017). Diese Entwicklung geht primär auf Sondereffekte des Vorjahres zurück, in dem einmalige Erträge aus der Erstattung von Sanierungsgeldern der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) sowie aus dem Zinsänderungseffekt von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen anfielen.