Entwicklung der Kirchensteuer-Erträge

Entwicklung der Kirchensteuer

Die Kirchensteuer-Erträge stellen die wichtigste Einnahmequelle des Erzbistums Köln dar. Sie nahmen im Jahr 2018 um 2,3 Prozent auf 670,4 Mio. Euro zu und sind damit das achte Jahr in Folge gestiegen. Diese Zunahme geht, wie auch in den Vorjahren, auf die gute konjunkturelle Entwicklung und die hohe Erwerbstätigkeit zurück. Der Anteil der Kirchensteuer-Erträge an den ordentlichen Erträgen des Erzbistums beträgt 76,2 Prozent und liegt damit auf Vorjahresniveau.

Zuweisungen und Zuschüsse

Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen erhält das Erzbistum insbesondere für den Betrieb der erzbischöflichen Schulen. Diese Erträge nahmen gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf rund 127 Mio. Euro zu.

Die sonstigen Umsatzerlöse stiegen um 13 Prozent auf 47 Mio. Euro. Die sonstigen Erträge unterliegen grundsätzlich größeren Schwankungen. Sie verzeichneten vor allem aufgrund von geringeren Auflösungen von Rückstellungen einen Rückgang von 15 Prozent auf 34,6 Mio. Euro im Berichtsjahr.

Links zum Thema Kirchensteuer

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  • Übersicht über das Gesamtaufkommen an Kirchensteuer aller Diözesen und Landeskirchen,
  • Urteile zu Kirchensteuerfragen,
  • Hinweise zur Kirchensteuer auf Abgeltungssteuer und
  • Fragen zu Kirchensteuererhebung in besonderen Fällen, wie z.B. glaubensverschiedenen Ehen.

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