Internationaler Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova"

Kompositionswettbewerb MUSICA SACRA NOVA 2023 - Ausschreibung

Sie finden die neue Ausschreibung [hier] (PDF-Download)

Kompositionswettbewerb MUSICA SACRA NOVA 2022 entschieden!

Für den diesjährigen Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ gab es 49 Einsendungen aus 21 Ländern (Australien, Deutschland, Ecuador, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Kanada, Korea, Litauen, Österreich, Philippinen, Polen, Portugal, Schweiz, Südafrika, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Vietnam). Die meisten Einsendungen kamen aus Italien, auf dem zweiten Platz Deutschland und danach Großbritannien und Polen. Die Kompositionen konnten in zwei Kategorien eingereicht werden. Für beide Kategorien ist die Voraussetzung, dass die zu vertonenden Texte in lateinischer Sprache sein müssen: Kategorie A – ein A-Cappella-Werk bis zu 16 Stimmen, Kategorie B – ein Werk mit liturgischem Text für Chor und Orgel ad lib. bis zu max. sechs Stimmen.

Für die Kategorie B gab es in diesem Jahr nur drei Einsendungen. Ein Preis wurde nicht vergeben. Dafür gab es in der Kategorie A gleich zwei zweite Preise.

Der 1. Preis geht an einen ganz jungen Komponisten: Pawel Konkol, geboren im Jahre 2000 in Rzeszów und zur Zeit Kompositionsstudent in Warschau, für seine Komposition „Dominus dixit ad me“.

Einer der 2. Preise ging an Lukas Butkus, ebenfalls geboren im Jahre 2000, aus Litauen, wo er zur Zeit an der Litauischen Akademie für Musik und Theater Komposition studiert, für sein Werk „Eia Mater“.

Der zweite 2. Preis geht an Jakub Szafranski aus Warschau, geboren 1988, der bereits zweimal unter den Preisträgern des Wettbewerbes war und auch in zahlreichen anderen Wettbewerben erfolgreich war. Sein Werk trägt den Titel „In te Domine speravi“.

In der Jury unter Vorsitz von Pawel Lukaszewski waren in diesem Jahr Prof. Dr. habil. Pawel Lukaszewski (Polen), Dr. Andrea Angelini (Italien), Prof. Vaclovas Augustinas (Litauen), Msgr. Vincenzo de Gregorio (Vatikan), Prof. Dr. Jan Lukaszewski (Polen) und Prof. Dr. Enjott Schneider (Deutschland). Der director of music vom Trinity College Cambridge, Stephen Layton, war leider erkrankt.

Die Jury stellte nach Sichtung der Partituren ausdrücklich das insgesamt sehr hohe Niveau der Einsendungen aus der Kategorie A fest. Sehr erfreulich für die Veranstalter ist, dass der Wettbewerb sich immer deutlicher zu einem wirklich internationalen Wettbewerb entwickelt hat, nun erstmalig mit Einsendungen aus allen fünf Kontinenten

Das diesjährige Preisträgerkonzert der Kategorie A findet statt am 29. Oktober 2022 um 20 Uhr in der Abteikirche Brauweiler. Ausgeführt werden die Werke durch den renommierten Via nova Chor aus München unter der Leitung von Professorin Kerstin Behnke. Das Konzert wird aufgezeichnet vom Deutschlandradio, die Noten werden im Musikverlag Schott erscheinen.

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Kompositionswettbewerb MUSICA SACRA NOVA 2022 - Ausschreibung

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ARCHIV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Die Preisträger 2021

Nachdem Corona-bedingt die ursprünglich geplante Sitzung der Jury, bestehend aus

Andrea Angelini - Italien
Vaclovas Augustinas – Litauen
Vincenzo De Gregorio - Vatikan
Eriks Ešenvalds- Lettland
Stephen Layton – England
Jan Łukaszewski – Polen
Pawel Łukaszewski – Polen
Enjott Schneider – Deutschland

nicht stattfinden konnte, fand die diesjährige Sitzung der Jury erstmalig online statt.
Kurzfristig war Msgr. Vincenzo De Gregorio verhindert.

Zu unserer großen Freude waren trotz Corona 55 Kompositionen aus 19 Ländern eingegangen:  Belgien, Deutschland, Frankreich, Hongkong, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Österreich, Philippinen, Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Slovenien, Slowakei, Spanien, USA und Weißrussland. Damit ist der Wettbewerb noch deutlich internationaler geworden. Das zeigen auch die Preise an die Gewinner, die in diesem Jahr aus sehr unterschiedlichen Ländern kommen. 

In der Kategorie A gewann den ersten Preis für seine Komposition „O vos omnes“ Andreu Diport aus Spanien. Der zweite Preis ging an Paolo Orlandi aus Italien für seine Komposition „In paradisum“. Der dritte Preis ging an Michal Malek aus Polen für „Rorate caeli“. Michal Malek war in den letzten Jahren fast jedesmal als einer der Preisträger vertreten, so auch dieses Jahr.

In der Kategorie B gewann den ersten Preis der aus Bonn stammende junge Komponist Andreas Johannes Theobald für seine Komposition „Gloria“. Der zweite Preis geht an Dominik Puk aus Polen für „Kyrie et Sanctus“ und der dritte Preis an Johannes X. Schachtner, ebenfalls aus Deutschland, für seine Komposition „Sequentia paschali“.

Das Preisträgerkonzert der Gewinner der Kategorie B findet in diesem Jahr am 2. September um 20 Uhr in Brauweiler statt. Es wird vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Ausgeführt werden die Kompositionen wieder von dem renomierten professionellen Polnischen Kammerchor unter Leitung von Prof. Dr. Jan Łukaszewski.

Das Preisträgerkonzert der Kategorie A aus dem Jahr 2020, das Corona-bedingt 2020 nicht stattfinden konnte, wird am 4. September 2021 ebenfalls um 20 Uhr in der Abteikirche Brauweiler zu hören sein und wird ebenfalls vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Ausgeführt wird dieses Konzert vom Kammerchor Ricercare aus Lissabon. 

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Kompositionswettbewerb MUSICA SACRA NOVA 2021 - Ausschreibung

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Schirmherrschaft für „Musica Sacra Nova“

Erzbistum Köln – Päpstlicher Kulturrat – Musikwettbewerb

Köln. Der Päpstliche Kulturrat hat die Schirmherrschaft für den internationalen Komponistenwettbewerb „Musica Sacra Nova“ übernommen. Der Wettbewerb richtet sich an junge Komponisten bis 35 Jahren und will diese animieren, in ihrer musikalischen Sprache anspruchsvolle Werke für Chöre zu schreiben.

Jetzt hat der Päpstliche Kulturrat unter Leitung von Gianfranco Kardinal Ravasi die Schirmherrschaft über den Wettbewerb im Jahr 2021 übernommen. Im entsprechenden Schreiben von Kardinal Ravasi heißt es, dass der Kulturrat diese Schirmherrschaft in Anbetracht des hohen kulturellen und kirchlichen Wertes dieses Wettbewerbes und seines internationalen Interesses übernimmt.

Im Jahr 2014 wurde der jährliche Kompositionswettbewerb zum ersten Mal seitens des Erzbistums Köln zusammen mit dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler ausgeschrieben und durchgeführt. Zur Förderung neuer geistlicher Chormusik im Jahr 2019 wurde ein neuer Vertrag mit weiteren Partnern abgeschlossen. Organisiert wird der Kompositionswettbewerb nun zwischen dem Erzbistum Köln, dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Musica Sacra Association Warschau, dem polnischen Kammerchor, der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, dem Chorverband der Emilia Romagna und dem päpstlichen Institut für Kirchenmusik. Prof. Richard Mailänder, Erzdiözesankirchenmusikdirektor im Erzbistum Köln, koordiniert den Wettbewerb. (pek200930-sam)

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite www.musicasacranova.com

Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova"

Im September 2019 wurde zwischen dem Erzbistum Köln, dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Musica sacra Association Warschau, dem polnischen Kammerchor, der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, dem Chorverband der Emilia Romagni und dem päpstlichen Institut für Kirchenmusik ein neuer Vertrag zum Kompositionswettbewerb "Musica sacra nova" geschlossen.
Der erste Wettbewerb hat nun zwei Kategorien:
A: ein Werk, a capella, mit lateinischem christlichen Text bis zu 16 Stimmen
B: ein Werk mit einem lateinischen liturgischen Text für 4-6 Stimmen und Orgel ad libitum.
Mit der neuen Ausrichtung und neuen Partnern hat der Wettbewerb nun einen großen Schritt nach vorne gemacht: Insgesamt gingen mit 78 Kompositionen fest doppelt soviele Werke ein wie 2019. TeilnehmerInnen aus 18 Ländern wahrend beteiligt. Auch das sind mehr als doppelt soviele wie 2019. Sie kamen aus Indonesien, Philippinen, Russland, Brasilien, USA, Kanada und vielen europäischen Ländern.

Die Jury (das obige Bild zeigt die Mitglieder vor dem Öffnen der Umschläge im päpstlichen Institut für Kirchenmusik von links nach rechts: Msgr. Vincenzo de Gregorio (Rom), Prof. Vaclovas Augustinas (Vilnius), Prof. Dr. Enjott Schneider (München), Dr. Andrea Angelini (Rimini), Eriks Esenvalds (Riga), Stephen Layton (Cambridge) und Prof. Dr. Pawel Lukaszewski (Warschau).

Folgende Preise wurden vergeben:

Kategorie A:
1. Preis: Aleksander Jan Szopa (Polen) für Ubi caritas 
2. Preis: Paolo Orlandi (Italien)  für Ave Regina caelorum 
3. Preis: Steven Heelein (Deutschland) für Lux et origo 
 
Kategorie B:
1. Preis: Fé Yuen (Hong Kong) für  Ave maris stella 
2. Preis: Joanna Widera (Polen) für Agnus Dei 
3. Preis: Johannes X. Schachtner (Deutschland) für Missa brevissima 
 
Etwas Besonderes sei noch angemerkt: die erste Preisträgerin der Kategorie B ist erst 9 Jahre alt - damit hatte niemand gerechnet. Und wie sich nachher herausstellte war das nicht ihr erster Kompositionspreis. Das Konzert wird vom Deutschlandfunk aufgezeichnet.

Die Jury (das obige Bild zeigt die Mitglieder vor dem Öffnen der Umschläge im päpstlichen Institut für Kirchenmusik von links nach rechts: Msgr. Vincenzo de Gregorio (Rom), Prof. Vaclovas Augustinas (Vilnius), Prof. Dr. Enjott Schneider (München), Dr. Andrea Angelini (Rimini), Eriks Esenvalds (Riga), Stephen Layton (Cambridge) und Prof. Dr. Pawel Lukaszewski (Warschau).

Internationaler Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova" 2020 - Ausschreibung

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Neuer Kooperationsvertrag zum Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ unterzeichnet

Kamen zur Vertragsunterzeichnung am 6. September d. J. in Köln zusammen: Msgr. Markus Bosbach, Prof. Dr. Jan Lukaszewski, Bruno Hermanns, Msgr. Vincenzo De Gregorio, Dr. Wolfgang Josef Lerch, Prof. Stephan Baier, Prof. Dr. Pawel Lukaszewski

(rim-redkm) Seit fünf Jahren gibt es den Internationalen Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ mit dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, dem Erzbistum Köln, der Musica Sacra Association Warschau und dem Gaude Mater Festival in Tschenstochau/Polen. Der Wettbewerb für junge Komponisten bis 35 Jahren hat sich sehr bewährt, wie die jährlichen Preisträgerkonzerte in Brauweiler mit international führenden Chören deutlich gemacht haben, die entweder vom Domradio oder vom WDR mitgeschnitten wurden und in Zukunft vom Deutschlandfunk aufgenommen werden. Der Wettbewerb erfreut sich eines großen Zuspruchs von jährlich 40 bis 70 Einsendungen mit ausschließlich geistlicher Musik. 

Nach nunmehr fünf Jahren war der erste Vertrag für den Wettbewerb abgelaufen und es wurde ein neuer Vertrag mit weiteren Partnern und geänderter Zielsetzung abgeschlossen. Während die erste Preiskategorie - ein Chorwerk a cappella, geistlich, lateinisch, bis 16 Stimmen – unverändert bleibt, ist die zweite Kategorie geändert worden und besteht nun für ein liturgisches Werk für Chor und Orgel ad libitum für vier bis sechs Stimmen, ebenfalls in lateinischer Sprache. Die Uraufführung der Werke wird je nach Kategorie im Wechsel zwischen Danzig und Brauweiler sein. 

Neu hinzugekommen als Träger sind der Polnische Kammerchor (und mit ihm auch die Stadt Danzig), die Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, der Chorverband der Emiglia Romana „Musica Ficta Associazione“ und das Päpstliche Institut für Kirchenmusik in Rom. 

Zur Vertragsunterzeichnung am 6. September 2019 im Barockschlösschen kamen zusammen: Der stellvertretende Generalvikar, Msgr. Markus Bosbach, Herr Bruno Hermanns und Herr Dr. Wolfgang Josef Lerch vom Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Leiter des polnischen Kammerchors, Prof. Dr. Jan Lukaszewski, der Vorsitzende der Musica Sacra Association Warschau, Prof. Dr. Pawel Lukaszewski, der Rektor der Hochschule Regensburg, Prof. Stefan Baier, der Präsident des Päpstlichen Institutes für Kirchenmusik, Msgr. Vincenzo De Gregorio und Richard Mailänder. Dr. Andrea Angelini von der „Musica Ficta Associazione“ war am Termin verhindert, hatte aber bereits im Juli die Verträge unterschrieben. 

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2020 ist der 15. Januar 2020. Das nächste Preisträgerkonzert findet am 16. Mai 2020 um 20 Uhr in der Abtei Brauweiler statt, und zwar mit dem Coro Ricercare aus Lissabon unter Leitung von Pedro Teixeira.