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Fort- und Weiterbildung

Handwerk und Haltung.

Fort- und Weiterbildung für Lehrkräft

Unterricht entwickeln - Profil stärken

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Unsere Fort- und Weiterbildungen

Lehrerfortbildung im Erzbistum Köln hat zum Ziel, (Religions-) Lehrer/innen in „Handwerk & Haltung“ zu unterstützen, weiterzuentwickeln und zu stärken, und trägt so zur Schul- und Unterrichtsentwicklung bei. Das gilt in je unterschiedlicher Weise für Religionslehrkräfte, die konfessionellen Religionsunterricht geben, für engagierte Lehrkräfte in der Schulpastoral bzw. Schulseelsorge sowie für Lehrkräfte an Katholischen Schulen.

Handwerk.

Mit ‚Handwerk‘ wird die im engeren Sinne fachliche Professionalität beschrieben, die pädagogische Expertise, theologische Sprachfähigkeit und religionspädagogische Kompetenz. Lehrerfortbildungen bieten den Teilnehmenden ‘Handwerkszeug’ für ihren Unterricht und für die Arbeit in der Schule, im Kollegium und der Fachschaft, die gemeinsam pädagogische Verantwortung für den Unterricht wahrnehmen.

Haltung.

Mit ‚Haltung‘ wird die Sprach-, Ausdrucks- und Handlungsfähigkeit des je eigenen Glaubens im Kontext des Glaubens der Kirche beschrieben. Im konfessionellen Religionsunterricht stehen Religionslehrerinnen und -lehrer mit ihrer Person für Glauben und Kirche ein; sie sind ‘Zeug/innen des Evangeliums’.

 ‚Haltung‘ umfasst in diesem Sinne zwei Fähigkeiten, die für denReligionsunterricht prägend sind, nämlich Position und Performanz: Religionslehrkräfte sind sprachfähig in ihrem Glauben und beziehen in ihrem Unterricht Position; zudem lassen sie die eigene Person als Form gelebten Glaubens  „durchscheinen“ und sind als Glaubende handlungsfähig.

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Fortbildungsprogramm

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Der Begriff sementis stammt aus dem Lateinischen: sementis heißt Saat bzw. Aussaat. Eben das will das Fortbildungsprogramm des Bereichs Schule & Hochschule bieten: neue Impulse und Ideen, die Sie für Ihr Wirken an der Schule, in Ihrem (Religions-)Unterricht oder in Ihrem schulpastoralen Tun und zur Profilentwicklung Ihrer Schule weiterentwickeln, aber auch Sie selbst in Ihrer Spiritualität und Professionalität wachsen lassen.

Alle Informationen finden Sie auch hier:

Fortbildung, Beratung & Begleitung

Handwerk & Haltung vertiefen

Neben Fachfortbildungen zur Unterrichtsentwicklung möchten wir  katholische Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Lehrerinnen und Lehrer an Katholischen Schulen in ihrer Spiritualität und persönlichen Kompetenz stärken. Dazu bieten wir konkrete Angebote im Schuljahr, aber auch individuelle Beratungsmöglichkeiten und Begleitung. Nehmen Sie daher gerne Kontakt mit uns auf, wenn Sie ein persönliches Gespräch rund um Ihre Aufgabe als Religionslehrerin/als Religionslehrer suchen.

„Was ist der Sinn des Lebens?“, „Gibt es einen Gott?“‘, „Was kommt nach dem Tod?“

Diese und viele andere Fragen haben die Kinder und Jugendlichen und sie werden diese für sich ganz unterschiedlich beantworten – je nach religiöser Sozialisation, je nach persönlichen Einstellungen und Haltungen. 

Dieser unter Umständen sehr heterogenen Schülerschaft einen Zugang zum christlichen Glauben zu eröffnen, stellt eine bedeutende Aufgabe für die Religionslehrerin oder den Religionslehrer dar hinsichtlich der fachlichen Kenntnisse sowie pädagogischen und methodisch-didaktischen Fähigkeiten.

„Wie stehen Sie eigentlich selbst dazu? Glauben Sie das auch?“

Mit diesen (An)Fragen wird die Religionslehrer/der Religionslehrer nochmal besonders in ihrer/seiner Person herausgefordert:

Wo spüre ich, dass ich aus einer tiefen Gottesbeziehung Kraft für meinen Alltag schöpfen kann?
Wovon kann ich aus tiefer Überzeugung eine tragfähige und verständliche Antwort geben? 
Wie stehe ich selbst zu theologischen Themen und christlichen Glaubensaussagen?
Wo habe ich vielleicht aber auch meine (Glaubens)Zweifel?
An welcher Stelle bin ich eher ein Suchender/eine Suchende?  
Diese immer wiederkehrende Reflexion der persönlichen Gottesbeziehung macht deutlich, dass das eigene Bekenntnis und die eigene Glaubensbiographie ein Prozess sind, mit dem man nie ‚fertig‘ ist, sondern den es ständig zu pflegen, vertiefen und weiterzuentwickeln gilt.

Wir beraten und unterstützen Sie auf der Suche nach:

spirituellen Angeboten, die Ihnen Raum geben, Ihre persönliche Gottesbeziehung vertiefen und diese im eigenen Leben zum Ausdruck bringen zu können, wie z.B. geistliche Begleitung, Tage im Kloster o.ä. 
Darüber hinaus finden Sie unter www.sementis.koeln weitere Veranstaltungen und Angebote, die Sie in Ihrer Aufgabe als Religionslehrerin und Religionslehrer stärken und unterstützen. 

Religionslehrerinnen und Religionslehrer bringen ihre eigene (religiöse) Biographie und Identität in den Unterricht ein. Die berufsbegleitenden Angebote, wie z.B. Coaching oder Supervision, ermöglichen, die eigene Rolle im Kontext von Schule zu reflektieren, durch Perspektivveränderungen neue Handlungsoptionen zu entdecken, um die eigene Arbeit zu optimieren, die berufliche Identität und die beruflichen Kompetenzen zu stärken. Dabei wird die eigene Person, das persönliche und berufliche Umfeld sowie die schulischen Gegebenheiten in den Blick genommen.

Das Beratungsangebot ist individuell abrufbar unter Erzbistum Köln - Sementis. Die Zielsetzung und die Rahmenbedingungen (zeitlicher Umfang, Ort der Beratung) werden im Vorfeld miteinander abgesprochen.

 

Pädagogische Woche

Was ist das?

Seit 1983 findet jährlich im Maternushaus eine Fortbildungs­veranstaltung zu einem zentralen (religions-)­pädagogischen Thema mit verschiedenen Schwerpunkten statt. Sie wendet sich an (Religions)­Lehrerinnen und -­Lehrer im Erzbistum Köln sowie an die Lehrerinnen und Lehrer an Erzbischöflichen und sonstigen katholischen Schulen. Die Pädagogische Woche findet statt in Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung.

Pädagogische Woche

Die 44. Pädagogische Woche fand vom 09. bis 13. November 2026 im Maternushaus Köln statt.

Thema: ‚Heute im Lichte des Evangeliums – Perspektiven für den Zusammenhalt in der Gesellschaft‘

In Zeiten von multiplen Krisen und Kriegen, die auch unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben und unseren Zusammenhalt betreffen und beeinflussen, wird die Suche der Menschen nach Halt und Orientierung größer. Gleichzeitig schwinden die Kirchenbindung und das öffentliche Bekenntnis zum Glauben. Mehr denn je sind wir also dazu aufgerufen, als Christinnen und Christen unseren Glauben zu bezeugen, das Evangelium weiterzugeben und so von der Hoffnung, die uns trägt zu erzählen. Denn wir haben eine Hoffnung und eine Perspektive anzubieten, die in die je eigene Lebens- und Glaubenswirklichkeit hinein übersetzt, gerade Kindern und Jugendlichen als neue Generation ein tragfähiges Angebot für ihr Leben eröffnen kann. Im Kontext des Jahresthemas möchten wir in der Pädagogischen Woche daher u.a. den Fragen nachgehen, inwiefern biblische Geschichten grundlegende Erfahrungen des Menschseins erschließen, gerade weil sie irritierend oder fremd und doch zugleich faszinierend und aktuell erscheinen. Dabei ist auch zu untersuchen, wo und wie sie ausgehend von der Reich-Gottes-Botschaft Jesu Christi Potenziale für eine religiöse Deutung der eigenen Wirklichkeit bieten und Spuren der Transzendenz in der Gegenwart freilegen. Religiöse Lernen innerhalb schulischer Bildungskontexte kann so helfen, Leben und Gegenwart religiös zu deuten und im Lichte des Evangeliums eine zukunftsfähige Perspektive für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu eröffnen.

Die kommende Pädagogische Woche findet statt vom 9. – 13. November 2026. Thema und Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Am Montag findet der Festakt zur Eröffnung der Pädagogischen Woche statt.

Der Dienstag richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Erzbischöflichen Schulen und der anderen Katholischen Schulen in freier Trägerschaft.

Am Mittwoch sind Religionslehrer/innen der Grund- und Förderschule eingeladen, am Donnerstag der Sekundarstufen I und II sowie des Berufskollegs.

Am Mittwochnachmittag bringt das „Forum Theologie und Lehrerbildung“ Dozentinnen und Dozenten der theologiebildenden Hochschulen im Erzbistum Köln sowie Verantwortliche und Engagierte in der Lehreraus- und -fortbildung zum Austausch über das Thema der Pädagogischen Woche zusammen. Dabei steht die Vernetzung aller, die theologische Bildung in Schule und Hochschule mitgestalten, im Mittelpunkt.

Der Freitag dient dem thematischen Austausch und der Begegnung der Schulleitungen Katholischer Bekenntnisschulen sowie der Katholischen Schulen in freier Trägerschaft.


Das aktuelle Programm wird zeitnah veröffentlicht

Bitte melden Sie sich im Vorfeld für Ihre Teilnahme an der Pädagogischen Woche an. Die Anmeldung zu den einzelnen Tagen finden Sie auf unserer Veranstaltungsplattform ‘sementis’.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Themen der vergangenen Jahre:

2000: Gott – nicht zu fassen – Zur Gottesfrage im Religionsunterricht
2001: Ecce homo oder homunculus?– Wer ist das Maß?
2002: Weltgeistlich
2003: Kirche:. Fremde Heimat?
2004: Auf dem Weg…
2005: Agenda: Salz der Erde – Wie Kirche Gesellschaft mitgestaltet
2006: lebensbegleitend: die sieben Sakramente
2007: das Eigene stärken – das Andere verstehen
2008: Die Bibel: Gott spricht – und wer hört zu?
2009: Gottes Wort oder Darwins Zufall? – Evolution und Schöpfung
2010: Das Unsichtbare sichtbar machen – Kunst als Ort religiöser Bildung
2011: Die ‚Torheit des Kreuzes‘ – Stein des Anstoßes - Zeichen des Heils
2012: Dem Glauben Gestalt geben – Die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt spätmodernen Christenseins
2013: ‚Im Licht wie in den Finsternissen‘ - Geschichte als Ort der Gottesbegegnung"
2014: "katholisch. wahrnehmen – bedenken - bezeugen"
2015: „An die Ränder gehen“ – Aufbrechen zur Mitte"
2016: „Vielfältig nach dem Einen fragen – Identität finden in säkularer Gegenwart“
2017: „Dem Geist Raum geben“ – Aufbrüche im Glauben“
2018: „Was uns der Tod zu denken gibt“ – Vom Anfang im Ende"
2019: „GottFeiern in unselbstverständlichen Zeiten“
2020: "DIGI:Tales. Religiöses Lernen und digitale Transformationen"
2021: "Was uns in Atem hält - Schöpfung im Umbruch"
2022: "Im Angesicht des Anderen. Christsein ins Gespräch bringen in einer säkularen Welt."
2023: "Was uns zusammenhält! Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden."
2024: "Mit Leib und Seele. Die Tragweite Künstlicher Intelligenzen für Leben, Lernen, Glauben."
2025: "Hoffnung wagen - Miteinander leben lernen in fragilen Zeiten!"

Der religionspädagogische Förderschultag findet einmal jährlich statt und richtet sich an Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen.

Der Grundschultag bietet sowohl spannende religionspädagogische Impulse, Workshops, bisweilen auch praktische Erfahrungen als auch Raum für eine persönliche Auszeit mit Gesprächen, Gottesdienst und Begegnung. Das alles findet im wohltuenden Rahmen des Kath.-Sozialen Instituts (KSI) in Siegburg statt – immer am Samstag nach Aschermittwoch. 

Der Sek I-Tag „RU weiter führen“ findet einmal jährlich statt und richtet sich an Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Sekundarstufe I. 

Die traditionelle Tagung ist eine jährlich stattfindende Fortbildung für Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Sekundarstufe II im Salvatorianerkloster Steinfeld in der Eifel. Sie bietet eine gelungene Verbindung aus fundierten fachwissenschaftlichen Impulsen und praxisnahen Workshops für den Oberstufenunterricht. Im Mittelpunkt steht jeweils die intensive und vertiefende Auseinandersetzung mit den aktuellen Vorgaben des NRW-Zentralabiturs im Fach Katholische Religionslehre – insbesondere mit inhaltlichen Schwerpunkten, relevanten Themenfeldern und einer didaktisch-methodischen Konkretisierung. So eröffnet die Tagung Anregungen, neue Perspektiven und konkrete Impulse für den Religionsunterricht in der Oberstufe.

Weitere schulformspezifische und schulformübergreifende Veranstaltungen finden Sie auf der Veranstaltungsplattform ‘sementis’ z.B. in den regionalen Schulreferaten.

Schulform-spezifische Fortbildungen

Naheliegend für Fortbildungen: Unsere Schulreferate

Die Schulreferate fördern den Religionsunterricht in den Stadt- und Kreisdekanaten.

Religionslehrkräfte profitieren vom breiten Angebot der Schulreferate an praxisnahen Fortbildungen,die in Ihrer Region stattfinden und  pädagogische, methodische und theologische Themen abdecken. Ziel ist es, Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und damit die Unterrichtsqualität stetig zu verbessern.

Darüber hinaus bieten die Schulreferate auch Beratung und spirituelle Angebote, die persönlich stärken sollen. Damit finden Sie in den Schulreferaten AnsprechpartnerInnen, die Sie in „Handwerk & Haltung“ unterstützen.

Zertifikatskurs für den katholischen Religionsunterricht

Das Institut für Lehrerfortbildung (Ifl) in Essen und der Bereich Schule & Hochschule des Erzbistums Köln bieten in Absprache mit den Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln regelmäßig einen Zertifikatskurs zur Erlangung einer unbefristeten Kirchlichen Unterrichtserlaubnis für die Primarstufe, für die Sekundarstufe I und für das Berufskolleg an. Der Kurs richtet sich an Lehrkräfte der jeweiligen Schulform, die das Fach Katholische Religionslehre nicht studiert haben, es aber gern unterrichten möchten.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein festes Anstellungsverhältnis. Der Kurs vermittelt fachtheologische Inhalte aus den Bereichen der biblischen, systematischen und praktischen Theologie einschließlich der Fachdidaktik. Träger der Veranstaltung ist das Institut für Lehrerfortbildung, Essen. Interessierte müssen vor Beginn des Kurses einen Antrag auf Erteilung einer befristeten Kirchlichen Unterrichtserlaubnis stellen. 

Die Teilnehmenden erhalten von den Bezirksregierungen für die Dauer des Kurses entsprechende Dienstbefreiung. Die zuständige Bezirksregierung erteilt nach Abschluss des einjährigen Kurses das Zertifikat. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an mindestens 80 % der Lehrveranstaltungen. Prüfungen bzw. Lehrproben sind nicht vorgesehen. Die Kursgröße ist auf ca. 20 Personen festgelegt.

Nähere Informationen und Anmeldeformulare können der Homepage des IfL unter www.ifl-fortbildung.de entnommen werden. Fragen können außer vom IfL auch von den Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf sowie von unserer Abteilung Schulische Religionspädagogik und Kath. Bekenntnisschulen beantwortet werden:

Anmeldeschluss:
Die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen müssen spätestens am 30. April des Jahres dem IfL Essen vorliegen. Ebenso müssen zu diesem Termin alle Unterlagen für die Beantragung der Kirchlichen Unterrichtserlaubnis bei der Schulabteilung des Erzbistums Köln eingereicht sein.

Häufige Fragen

Die „Allgemeine Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer“ beschreibt in §11, Absatz (1) die Pflicht, „sich zur Erhaltung und weiteren Entwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten selbst fortzubilden und an schulinternen und schulexternen dienstlichen Fortbildungsmaßnahmen auch in der unterrichtsfreien Zeit teilzunehmen“. 

Lehrerfortbildung ist Teil der systemischen Schulentwicklung; sie „begleitet Schulen in ihren Entwicklungsprozessen und erweitert die professionelle Kompetenz des Schulpersonals (Lehrkräfte, pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schulleitungen) für ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag“ (Fort- und Weiterbildung; Strukturen und Inhalte der Fort- und Weiterbildung für das Schulpersonal, Kap. 1).

„Die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen der Lehrerfort- und -weiterbildung ist für die Lehrer freiwillig. Sie können damit ihre dienstrechtliche Verpflichtung zur Fortbildung erfüllen.“ (Vereinbarung über die kirchliche Lehrerfortbildung mit den (Erz-)Bistümern, § 2).

Für alle kirchlichen Fortbildungsangebote gilt, dass die Teilnahme der Lehrerinnen und Lehrer gesetzlich geregelt ist (s.o.). Im § 3 der "Vereinbarung über die kirchliche Lehrerfortbildung mit den (Erz-)Bistümern“ steht: „Den Lehrern wird die Teilnahme durch die Gewährung von Sonderurlaub nach der Verordnung über den Sonderurlaub der Beamten und Richter im Lande NRW in der jeweils geltenden Fassung ermöglicht“ Diese und weitere Regelungen sind veröffentlicht durch Bekanntmachung des Kultusministeriums im Gemeinsamen Amtsblatt vom 4. März 1985, S. 205.

Eine Auslegung der Rechtslage durch Herrn Dr. Thomas Böhm, ehemaliger Dozent für Schulrecht beim Institut für Lehrerfortbildung, finden Sie hier:

Die Grundlagen für die Genehmigung des Sonderurlaubs für Fortbildungen ergeben sich aus folgenden Rechtsgrundlagen:

  • Nach 59 Abs. 6 wirkt die Schulleitung auf die Fortbildung der Lehrkräfte hin.
  • Gem. 4 Abs. 1 Nr. 4  Zuständigkeitsverordnung Schulbereich NRW (BASS 10-32 Nr. 44) entscheidet die Schulleitung über die Genehmigung von Sonderurlaub auch für Fortbildungszwecke.
    31 Abs. 1 ADO: Danach kann die Schulleitung an bis zu fünf Tagen je Kalenderjahr Sonderurlaub gewähren. Es können daher fünf Tage Sonderurlaub für Fortbildungszwecke von der Schulleitung genehmigt werden.
  • Gem. 26 Abs. 2 Freistellungs- und Urlaubsverordnung darf der Sonderurlaub für die dort genannten Zwecke, zu denen auch die Fortbildung gehört, fünf Arbeitstage nicht überschreiten. In besonderen Ausnahmefällen kann Sonderurlaub bis zu zehn Tagen gewährt werden. Wegen der Begrenzung auf fünf Tage bei der Genehmigung durch die Schulleitung müssen weitere Fortbildungstage bei der Schulaufsicht beantragt werden.

Wir weisen mit Nachdruck darauf hin, dass Sie auch die beabsichtigte Teilnahme an einer Nachmittagsveranstaltung Ihrer Schulleitung melden müssen, da ansonsten der Dienstunfallschutz in Frage gestellt werden kann. Bitte achten Sie auch darauf, sich bei den Fortbildungsveranstaltungen in die Teilnehmerliste einzutragen. Im Zweifelsfall können Sie über die Listen Ihren Veranstaltungsbesuch nachweisen.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zur Teilnahme an den Lehrerfortbildungen und Veranstaltungen der Hauptabteilung Schule/Hochschule finden Sie über das Veranstaltungsportal sementis: Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Fragen und Anliegen rund um das Thema Fortbildungen

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