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Ökumenisches Netzwerk „Eine Erde“ setzt auf Sprache der Hoffnung und der Ermutigung:Einladung zur Aktion „Hoffnungswort 2027“

Datum:
17. Sept. 2026
Von:
Netzwerk "Eine Erde"
Zum Beginn der ökumenischen Schöpfungszeit startete die Aktion „Hoffnungswort 2027“ des ökumenischen Netzwerks „Eine Erde“ – eine herzliche Einladung, Wörter einzureichen, die Zuversicht stiften und zeigen, dass eine sozial-ökologische Transformation gelingen kann.

Die Aktion des Netzwerks „Eine Erde“ stellt eine Frage gezielt in den Mittelpunkt: „Welches Wort macht Ihnen Mut und bringt Ihre Hoffnung auf einen gerechten Wandel passend zum Ausdruck?“

Mit dieser Aktion möchten die Organisatoren ein Gegengewicht zur Krisensprache bilden. Egal ob Klimakrise, Kriege oder wirtschaftliche Unsicherheit: Die öffentliche Debatte wird von Krisenbegriffen und negativen Nachrichten dominiert.

Mit einer Sprache der Hoffnung und der Ermutigung wollen sie diesem Trend entgegentreten. Sprache prägt, wie wir die Welt sehen – und wie wir handeln. Ein jährlich gewähltes Hoffnungswort soll daran erinnern, dass Wandel möglich ist. Besonders Kirchen sind Orte der Zuversicht und der christliche Glauben motiviert alle Gläubigen – wie alle Religionen weltweit – zum sorgsamen Umgang und Schutz der Natur und der (Mit)schöpfung.

So funktioniert die Aktion:

Jede und jeder Interessierte kann sich beteiligen und ein Wort mit kurzer Begründung bis zum 31. Mai 2027 einreichen über das folgende Formular: Hoffnungswort 2027  – Formular ausfüllen.

Aus allen Einsendungen wählt eine Jury das "Hoffnungswort 2027" im Sommer 2027 aus. Die siebenköpfige Jury soll aus bekannten Vertretern und Vertreterinnen aus verschiedenen kirchlichen und gesellschaftlichen Bereichen bestehen, die ihre Perspektive auf den Begriff der Hoffnung einbringen.

Angefragt dafür sind oder werden: Dr. Dagmar Pruin/BfdW, Bischof Wilmer/DBK, Maja Göpel, Marc Pendzich/ Sprache macht Zukunft, Cornelia Funke, Kübra Gümüşay/Autorin von "Sprache und Sein", und Stefan Weiland/Beirat "Eine Erde".

Die feierliche Verkündung und Auszeichnung ist für den 4. Oktober 2027 vorgesehen – zum Abschluss der ökumenischen Schöpfungszeit und Gedenktag des heiligen Franziskus (Franz von Assisi), dessen Name für eine hoffnungsvolle Verbindung von Glauben und Schöpfungsverantwortung steht.

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