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Grußwort anlässlich Christlich-Jüdischer Gemeinschaftsfeier in Köln:Kardinal Woelki unterstützt interreligiösen Dialog

Kardinal Woelki bei seinem Grußwort
Datum:
10. März 2026
Von:
Newsdesk/kla
Vom 7. bis zum 8. März wurde das Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787 feierlich eröffnet. Im Zuge der Festveranstaltung in der Kölner Innenstadt wurde auch die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen.

Köln. Vom 7. bis zum 8. März wurde in der Kölner Innenstadt das Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787 eröffnet. Auch der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, nahm an der Veranstaltung teil. Zum Abschluss wurde im Gürzenich die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Gastgeber waren Oberbürgermeister Torsten Burmester und der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).

Rundgänge, Bibelgespräch und Gemeinschaftsfeier

Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung bot ein vielfältiges Rahmenprogramm in der Kölner Innenstadt die Möglichkeit für Austausch und Begegnung. Den Auftakt bildeten verschiedene Rundgänge am Vormittag, darunter durch den Kölner Dom. Am Nachmittag folgte ein Bibelgespräch mit Prof. Egbert Ballhorn und Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama im Historischen Rathaus. Dort fand auch am Abend die Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier statt, an der auch Kardinal Woelki teilnahm.

In einem Grußwort hob der Erzbischof von Köln die enge Verbindung zwischen Juden und Christen sowie die Bedeutung des jüdisch-christlichen Dialogs hervor und sprach sich für mehr Räume zur Förderung der interreligiösen Partnerschaft aus: „Als Erzbistum Köln wollen wir daran mitwirken, Orte zu schaffen, an denen jüdisch-christlicher Dialog selbstverständlich ist: nicht als Ausnahme, sondern als Normalität; nicht als Projekt, sondern als Haltung.“ Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages hielt der diesjährige Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, Prof. P. Dr. Christian Rutishauser SJ, einen Vortrag zum Thema: „Küssen, nicht beissen! – Von Jakob und Esau“. 

Auszeichnung für besonderes Engagement

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2026 am Sonntag, 8. März, die traditionell das Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit, ehemals „Woche der Brüderlichkeit“, einläutet. In diesem Jahr erhielt der Jesuit und Judaistik-Professor Pater Prof. Dr. Christian M. Rutishauser SJ den renommierten Preis. Damit wurde er für sein jahrzehntelanges Engagement in Bezug auf den christlich-jüdischen Dialog sowie seine wissenschaftliche Arbeit, seine gesellschaftliche Verantwortung und seinen Einsatz gegen Antisemitismus ausgezeichnet.

Insgesamt nahmen mehr als 600 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunal- und Bundespolitik an dem Festakt in Kölner Gürzenich teil. Der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, beteiligte sich ebenfalls an der Veranstaltung. Neben dem Laudatoren Prof. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies nahmen auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Oberbürgermeister Torsten Burmester an der Veranstaltung teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gundula Gause. Die Verleihung wurde live im ZDF übertragen.

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