Kardinal Woelki: Firmung geht unter die Haut und an die Substanz:28 junge Menschen empfingen die Firmung in Düsseldorf
Düsseldorf. Am Montagabend hat der Kölner Erzbischof 28 jungen Menschen in der Pfarrkirche Heilige Familie in Düsseldorf das Sakrament der Firmung gespendet. Die Salbung mit dem heiligen Chrisamöl während der Firmung bezeichnete Rainer Maria Kardinal Woelki dabei nicht als oberflächlichen Akt, sondern als Salbung der Seele: „Sie geht unter die Haut, sie will an die Substanz, an unsere Identität.“
Nach der Messe, an der Gemeinde, Firmlinge und ihre Familien teilnahmen, traf sich der Kardinal mit den Besuchern vor dem Eingang der Kirche. In zahlreichen Gesprächen tauschte er sich hier mit den Jugendlichen über ihren Glaubensweg aus, die wiederum die Gelegenheit nutzten, dem Erzbischof Fragen zu stellen und Erinnerungsfotos ihrer Firmfeier zu schießen.
Die Gruppe der 28 Firmlinge in der Pfarrkirche im Düsseldorfer Norden gehört laut Diakon Matthias Heyen zu einer größeren Gruppe von rund 70 jungen Menschen, die sich in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Suitbertus auf die Firmung vorbereitet hätten.
Die Arbeit mit den Jugendlichen sei für den Diakon eine besondere Freude: „Ich habe den Eindruck, dass die Jugendlichen, die sich heutzutage Firmen lassen, das sehr bewusst tun. Nicht weil sie jemand überredet hat, sondern, weil sie sich ernsthaft mit ihrem Glauben auseinandersetzen wollen.“ Das sei umso wichtiger in einer Gesellschaft, in der der Glaube immer weniger selbstverständlich werde.
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