Preisträger stehen fest

23. März 2022 Newsdesk/rim, ke
Online-Jurysitzung zum Kompositionswettbewerb Musica Sacra Nova 2022

Köln. Die Preis­träger des dies­jähri­gen Kom­positions­wett­bewerbs Musica Sacra Nova stehen fest. Insge­samt wurden 49 Bei­träge aus 21 Län­dern für die bei­den Wett­bewerbs­kategorien einge­reicht. Voraus­setzung für beide Katego­rien war ein zu ver­tonender Text in latei­nischer Sprache. In Kategorie A musste der Text zu einem A-Cappella-Werk bis zu 16 Stimmen be­arbeitet werden, in Kategorie B zu einem Werk mit litur­gischem Text für Chor und Orgel ad lib. bis zu maximal sechs Stimmen.

Die Jury stellte nach Sich­tung der Parti­turen aus­drücklich das insgesamt sehr hohe Niveau der Ein­sendungen aus der Kategorie A fest. Sehr erfreulich für die Ver­anstal­ter ist, dass der Wett­bewerb sich immer deutlicher zu einem inter­natio­nalen Wett­bewerb ent­wickelt hat. Erst­malig wurden in diesem Jahr Kompo­sitionen aus allen fünf Kon­tinenten ein­gereicht. Für die Katego­rie B gab es in diesem Jahr nur drei Ein­sendungen. Ein Preis wurde nicht ver­geben.

Preisträger in der Kategorie A

Der 1. Preis geht an Pawel Konkol für seine Kom­position „Dominus dixit ad me“. Konkol (Jahr­gang 2000) kommt aus dem pol­nischen Rzeszów und studiert derzeit Kom­position in War­­schau.

Der 2. Preis wurde zwei­mal ver­liehen.
Lukas Butkus erhält einen Preis für sein Werk „Eia Mater“. Butkus (Jahr­gang 2000) kommt aus Litauen und stu­diert Kom­position an der Litauischen Akade­mie für Musik und Theater.
Jakub Szafranski er­hält einen Preis für sein Werk „In te Domine speravi“. Der War­schauer Kompo­nist (Jahr­gang 1988) war bereits zwei­mal unter den Preis­trägern des Wett­bewerbs und hat auch an zahl­reichen ande­ren Wett­bewerben erfolg­reich teil­genommen.

Preisträgerkonzert in der Abteikirche Brauweiler

Das dies­jährige Preisträger­konzert der Katego­rie A findet am 29. Okto­ber 2022 um 20 Uhr in der Abtei­kirche Brau­weiler statt. Aus­geführt werden die Werke durch den renommier­ten Via nova Chor aus München unter der Lei­tung von Pro­fessorin Kerstin Behnke. Das Deutschland­radio zeichnet das Konzert auf, die Noten er­scheinen im Musik­verlag Schott.

Die Jury

Der Jury gehör­ten in die­sem Jahr an: Prof. Dr. habil. Pawel Lukaszewski (Polen), Dr. Andrea Angelini (Italien), Prof. Vaclovas Augustinas (Litauen), Msgr. Vincenzo de Gregorio (Vatikan), Prof. Dr. Jan Lukaszewski (Polen) und Prof. Dr. Enjott Schneider (Deutschland). Stephen Layton, director of music am Trinity College Cambridge war leider erkrankt. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. habil. Pawel Lukaszewski inne.