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Katholische Schulen

Damit Werte Schule machen

Katholische Schulen auf dem Gebiet des Erzbistums Köln

Wir verbinden die jüngste Generation mit dem, was seit Generationen trägt.

Zukunft hat bei uns Tradition

Das Erzbistum Köln ist Träger von insgesamt 33 Schulen, die mitunter auf eine weit mehr als 100-jährige Tradition zurückschauen. Viele der Schulen hat das Erzbistum Köln in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus einer Ordenstradition übernommen, um die Schulstandorte zu sichern und weiterzuentwickeln.

Im Laufe der Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte haben sich die Schulen immer wieder den Bedarfen und Anforderungen der Zeit angepasst. Auch neue Schulen wurden gegründet. Immer - von der ersten Schulgründung 1639 bis zur letzten Einweihung 2025 – steht im Mittelpunkt: Kinder und Jugendliche kompetent und von christlicher Hoffnung getragen fit für die Zukunft zu machen.

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Katholische Schule ist nicht gleich Katholische Schule

Die 33 Erzbischöflichen Schulen (1 Musikschule, 3 Grundschulen, 3 Gesamtschulen, 6 Realschulen, 17 Gymnasien, 3 Berufskollegs) befinden sich als staatlich anerkannte Ersatzschulen in unmittelbarer freier Trägerschaft des Erzbistums Köln. Sie bieten gegenüber staatlichen Schulen die gleichen Schulabschlüsse, unterscheiden sich aber durch ihr katholisches Profil in ihrer pädagogischen Ausrichtung. Der Bereich Schule & Hochschule nimmt dabei die Trägeraufgaben der Aufsicht, Beratung zu Schulentwicklung und Profilierung sowie der Verwaltung wahr, im Bereich des Prüfungs- und Berechtigungswesens unterliegen die Erzb. Schulen der staatlichen Aufsicht.

Durch das Grundgesetz legitimiert (GG Art. 7 Abs. 4) sind Erzb. Schulen als Ersatzschulen gegenüber öffentlichen Schulen gleichwertig, aber nicht gleichartig. Dadurch erhalten sie den Zu- und Anspruch alternatives Schulangebot mit einem spezifisch christlich-katholischem Profil zu gestalten.

Katholische Grundschulen (KGS) sind kommunale Schulen, die ihren Bildungsauftrag am katholischen Bekenntnis orientieren.
Als „Angebotsschulen“ machen sie ein besonderes Bildungsangebot, das sich von den Regelschulen unterscheidet. Im Falle der Katholischen Grundschulen heißt das, dass sie sich einem grundlegenden Bildungsauftrag verpflichtet haben: Im Unterricht, in der Erziehung und auch im täglichen Miteinander sollen der Glaube und die christlichen Grundwerte eine besondere Rolle spielen.

Da die Katholischen Grundschulen sich am katholischen Bekenntnis ausrichten, wird die Schulart auch „Bekenntnisschule“ genannt. Die Katholische Grundschule ist offen für alle Eltern, die diese inhaltliche Ausrichtung für ihr Kind wünschen.

Das gilt in gleicher Weise für die Katholischen Hauptschulen (KHS).

 

Träger der KGS
Träger der Katholischen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen sind die jeweiligen Kommunen. Das heißt – anders als der Name vermuten lassen könnte – liegt die Verantwortung für den Schulbetrieb ausschließlich bei der Kommune. Die Kommune ist daher beispielsweise zuständig für die Räumlichkeiten, die Einrichtung und das Budget. Darüber hinaus kümmert sich die Schulaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen um die Lehrerversorgung und die Einhaltung der Stundentafel.

KGS sind also öffentliche Schulen, bei denen die Kirche keine Träger- oder Aufsichtsfunktion hat. Die Katholische Kirche steht den KGS beratend und mit Unterstützungsangeboten zur Seite.
KGS als Teil der NRW-Landesverfassung
Bekenntnisschulen sind in Nordrhein-Westfalen in der Landesverfassung verankert. Weitere Bestimmungen regelt das Schulgesetz.

Neben den 33 Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Köln gibt es auf dem Gebiet des Bistums weitere sieben Schulen in katholischer Trägerschaft von Ordensgemeinschaften bzw. ordensnahen Stiftungen, nämlich

 

Naheliegend.

Die Schulen unseres Erzbistums liegen verteilt auf dem Gebiet des Bistums in, zwischen und um Wuppertal, Düsseldorf, Köln und Bonn. Entdecken Sie selbst …

Erzbischöfliche Schulen.

Von uns. Für alle.

Nicht einfach nur Schulen in kirchlicher Trägerschaft

Das Erzbistum verantwortet 33 Schulen, an denen über 2.000 Lehrerinnen und Lehrer arbeiten und über 25.000 Schülerinnen und Schüler lernen und leben. Es nimmt damit die kirchliche Aufgabe wahr, „einen Lebensraum zu schaffen, in dem der Geist der Freiheit und der Liebe des Evangeliums lebendig ist“ (Gravissimum educationis, Zweites Vatikanisches Konzil) und gestaltet dabei ein qualitätsvolles katholisches Schulangebot auf der Höhe der Zeit (Deutsche Bischofskonferenz „Qualitätskriterien für katholische Schulen“). 

Als gleichwertige, aber nicht gleichartige Schulen zeigen Erzb. Schulen im Sinne der Frohen Botschaft in Bildung und Erziehung lebensdienliche Perspektiven für die Ausbildung im Beruf, an einer Hochschule oder Universität auf.

Aus Verantwortung – für Verantwortung: Als größter Ersatzschulträger Nordrhein-Westfalens nimmt das Erzbistum Köln die Möglichkeit wahr, durch am christlichen Glauben orientierte Schulen eine Bildungsalternative anzubieten und damit einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt von Bildungsangeboten unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und für das Zusammenleben der Menschen beizutragen.

Im Zentrum steht dabei ihr katholisches Profil, dessen wesentlicher Kern sich seit 2023 im Leitbild aller Erzb. Schulen wiederfindet. Das Leitbild gibt allen Schulen eine gemeinsame Ausrichtung und einen verbindlichen Orientierungsrahmen. Es bringt sowohl die Verbindung unter den Erzbischöflichen Schulen als auch mit dem Schulträger zum Ausdruck. Gleichzeitig setzt das Leitbild – bei aller Würdigung der standortabhängigen Schuleigenheiten - Profil- und Qualitätsstandards, mit denen eine gemeinsame katholische Schule im Erzbistum Köln zukunftsfähig weiterentwickelt werden sollen.

  • Katholische Schulen stehen für eine Erziehung und Bildung um des Menschen willen und grenzen sich gegen ein funktionalistisches Bildungsverständnis ab.
  • Katholische Schulen regen zur Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen an und bieten Raum zur Begegnung mit Gott.
  • Katholische Schulen sind Orte der Kirche und haben teil an ihrer pastoralen Sendung.
  • Katholische Schulen befähigen die Schülerinnen und Schüler zu ethischer Reflexion und ermutigen sie zur Entwicklung einer werteorientierten Haltung und zu verantwortlicher Weltgestaltung.
  • Katholische Schulen leisten einen Beitrag zu mehr Teilhabe und Gerechtigkeit in der Gesellschaft.
  • Katholische Schulen sind Orte des Dialogs und der menschlichen Gemeinschaft in Vielfalt.
  • Mit ihren Katholischen Schulen nimmt die Kirche ihre Erziehungs- und Bildungsverantwortung im Rahmen der von der Verfassung gewollten Vielfalt des Schulangebots wahr.

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende verbringen keinen geringen Teil ihrer Lebenszeit an unseren Schulen, lassen sich bewusst auf eine kirchliche Schule ein und bilden eine Schulgemeinschaft und -gemeinde auf Zeit.

Die Schulgemeinden der Erzb. Schulen sind keine in sich abgeschlossenen Gruppen, sondern Teil der großen Glaubensgemeinschaft der Kirche von Köln, deren geistliche Vision sie mit zu verwirklichen versuchen. Die Katholischen Freien Schulen im Erzbistum Köln sind somit nicht nur organisatorische Zweckgemeinschaften, sondern Gemeinschaften von Menschen, die für eine gewisse Zeit miteinander lernen, leben, feiern, trauern, suchen, zweifeln und glauben: Prägend ist das Offenhalten der Gottesfrage und die Begegnung mit dem lebendigen Gott. Schulen des Erzbistums Köln sind lebendige Kirchorte.

Qualitätsanalyse an Katholischen Schulen

Katholische Schulen sind gute Schulen. Um den Anspruch guter Schule zu bewahren, werden die Erzbischöflichen und anderen Katholischen Schulen regelmäßig durch die Qualitätsanalyse geprüft. Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse werden in Zielvereinbarungen zur Schulentwicklung weiter bearbeitet und -gedacht.

Lehrer/in?! Sie haben uns gerade noch gefehlt!

Sie sind Lehrer/in und haben Interesse, katholisch profilierte Schule mitzugestalten? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Sie möchten nicht nur unterrichten, sondern junge Menschen auf ihrem Bildungs-, Glaubens- und Lebensweg begleiten? An unseren Erzbischöflichen Schulen steht neben der fachlichen und pädagogischen Qualität auch die Wertevermittlung und das Erleben von Formen gelebten Glaubens im Mittelpunkt. Hier haben Sie die Möglichkeit, Schüler/innen in ihrer persönlichen Entwicklung, religiösen Identitätssuche und vielfältigen Kompetenzentwicklung zu fördern und zu begleiten. Hier haben Sie die Möglichkeit, Teil einer engagierten Schulgemeinde zu sein und eines Kollegiums, das mit Handwerk & Haltung gut katholische Schule gestaltet und mit Leben füllt.

Wer wir sind und wie wir arbeiten

Zwei Fachbereiche und eine Stabsstelle des Generalvikariats kümmern sich im Erzbistum Köln um die Belange der Erzbischöflichen Schulen. Unter den folgenden Links finden Sie die Ansprechpersonen:

 

 

Der Fachbereich Schulaufsicht, Schulentwicklung & Profilierung ...

... kümmert sich um alle schulfachlichen Fragen der Erzbischöflichen Schulen. Dazu gehören Fragen von Schul- und Unterrichtsentwicklung ebenso wie die Arbeit mit dem Leitbild und weitere pädagogische wie schulpastorale Fragen.

Hier können Sie uns erreichen.

 

Der Fachbereich Fachbereich Schulverwaltung, Schulfinanzen & Schulpersonal ...

... kümmert sich um die Verwaltungsfragen an den Erzbischöflichen Schulen. Dazu gehören Fragen rund um die Refinanzierung der Schulen sowie bauliche und laufbahnbezogene Angelegenheiten.

Hier können Sie uns erreichen.

 

Die Stabstelle Qualitätsanalyse & Qualitätssicherung ...

... verantwortet die Qualitätsanalyse katholischer Schulen im Erzbistum Köln und im Bistum Aachen und begleitet Prozesse der Qualitätsentwicklung der einzelnen Schulen. 

Hier können Sie uns erreichen.