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Angebote vom 14. bis 17. Mai:Erzbistum Köln mit eigenem Team auf dem 104. Katholikentag in Würzburg

Fotografie vom Pressetermin zum Deutschen Katholikentag 2026. Gruppenfoto hinter Mottoschriftzug 'Hab Mut. Steht auf.'
Datum:
8. Mai 2026
Von:
Newsdesk/gbl
Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ (Mk 10,49) statt. Es werden bis zu 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu insgesamt 900 Veranstaltungen erwartet. Auch das Erzbistum Köln ist vertreten.

Auch das Erzbistum Köln beteiligt sich mit verschiedenen Formaten am 104. Deutschen Katholikentag und wird mit einem eigenen Stand unter dem Motto „Mutig unterwegs – weltkirchlich verbunden“ auf der Kirchenmeile vertreten sein (Stand FB-M-28, unter der Friedensbrücke links des Mains; Stand-Hashtag #mutmensch #mutmenschweltweit). Mitarbeitende der Tagungshäuser im Erzbistum Köln ermöglichen Begegnung und Gespräch bei einer Verschnaufpause mit Kaffee oder einem anderen Getränk.

Programm am Standort:

Der Stand auf der Kirchenmeile wird am Donnerstag, 14. Mai, um 11:45 Uhr eröffnet. Anlässlich des diesjährigen 50. Jubiläums des weltkirchlichen Engagements der Kölner Diözese liegt der Schwerpunkt auf den Themen der weltkirchlichen Zusammenarbeit und dem interreligiösen Dialog. Generalvikar Msgr. Guido Assmann wird von Donnerstag- bis Samstagnachmittag ebenfalls häufiger Gast am Stand sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Hilfe für Myanmar, Demokratieförderung und weltweite Projekte

So besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Friedensgebet (täglich um 12 Uhr), zur Teeverkostung mit Schwestern aus Myanmar (Freitag, 15. Mai, 15 Uhr) oder zum Online-Gespräch mit Rosalyn Kayah vom Jesuit Refugee Service (JRS) und Fr. Augustine Win Myint aus der Diözese Mandalay zum Thema „Hoffnung mitten im Leid - Einsatz für Geflüchtete in Myanmar (Freitag, 15. Mai, 10.30 Uhr).

Demokratieförderung

Im Gespräch mit Prof. Dr. Ilona Nord, Leiterin des Zentrums für Antisemitismuskritische Bildung der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg, und Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist ein Austausch zum Thema „Nicht wegsehen: Kirche, Bildung und der Kampf gegen Antisemitismus“ möglich (Donnerstag, 14. Mai, 14 Uhr).

Förderung zur Selbständigkeit

Nadim Ammann, Bereichsleiter Weltkirche & Dialog im Erzbistum Köln, wird im Interview mit Mathias Kaps der Starkmacher Impact GmbH (SMI) über die Förderung zur Selbständigkeit des globalen Südens als neuem Weg der Weltkirchlichen Zusammenarbeit sprechen (Freitag, 15. Mai, 16 Uhr). SMI fördert die sozial-ökologischen Transformation mit Projekten in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten sowie Süd- und Zentralamerika. Dabei setzt man auf das Impact-Prinzip: ökologische Veränderungen für sozialen Fortschritt und erfolgreiche Investitionen als Brücke zwischen Investoren und lokalen Gemeinschaften. Das Erzbistum Köln kooperiert seit 2017 mit SMI in bisher insgesamt 20 Projekten weltweit.

Perspektivwechsel - die Welt neu entdecken

Weltweit vor Ort dabei sein und soziale Projekte unterstützen kann man mit dem Internationalen Freiwilligendienst des Erzbistums Köln: Julia Mbaye und Laura Tinzoh des Fachbereichs Mission, Entwicklung, Frieden im Erzbistum Köln berichten über Erfahrungen internationaler Freiwilliger in Albanien, Malawi oder Uganda, stellen den Dienst vor und beantworten dazu alle Fragen (Samstag, 16. Mai, 15 Uhr).

Ebenfalls die Perspektive wechseln, die Welt besser verstehen und kennenlernen, die Zukunft gerecht gestalten, gemeinsam (ver-)teilen und diskutieren können bis zu 30 Personen gleichzeitig bei einem interaktiven Aktions-Spiel zu globalem Lernen (Samstag, 16. Mai, 12.15 Uhr). 

Herzliche Einladung zu allen Angeboten und zur persönlichen Begegnung: Das Team des Erzbistums Köln freut sich auf Ihren Besuch in Würzburg!

Veranstaltungshinweise

Neben den Angeboten am Stand verantwortet das Erzbistums Köln zwei Veranstaltungen:

Podiumsdiskussion im Mainfranken Theater: „Zukunft der Christen im Nahen Osten“

In Kooperation mit dem Deutschen Verein vom Heiligen Land und der Deutschen Bischofskonferenz findet am Donnerstag, 14. Mai, ab 19 Uhr im Mainfranken Theater die Podiumsdiskussion  „Christen im Nahen Osten – Bleiben oder Gehen?“ statt. Zur aktuellen Situation der Christen in den nahöstlichen Krisengebieten wird Nadim Ammann, Bereichsleiter Weltkirche & Dialog im Erzbistum Köln, mit folgenden Gästen in den Austausch gehen:

  • Dr. Udo Markus Bentz, Erzbischof von Paderborn und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz
  • Abt. Dr. Nikodemus Schnabel OSB der Deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem
  • Reem Akroush vom Jerusalem-Büro des Deutschen Verein vom Heiligen Land und
  • Michael Constantin, Regionaldirektor des Päpstlichen Missionswerks im Libanon

Christlich-jüdischer Dialog

Zur gleichnamigen Ausstellung „Ins Werk gesetzt“ führt Thomas Frings, Referent des Fachbereichs Dialog im Erzbistum Köln, am Donnerstag, 14. Mai, ab 16.30 Uhr im Burkardushaus ein Gespräch mit Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu den Beiträgen des Internationalen Kunstwettbewerbs Kölner Dom und zum christlich-jüdischen Verhältnis heute. 

Das Programm am Stand des Erzbistums Köln im Überblick:

Donnerstag, 14. Mai 2026

ca. 11.45 Uhr: Standeröffnung

12 Uhr: Mittagsgebet multireligiös

14 - 15 Uhr: Religionen gemeinsam. Demokratie und Menschenfreundlichkeit
Gespräch am Stand mit Prof. Dr. Ilona Nord und Abraham Lehrer zu antisemitismuskritischer Bildungsarbeit im kirchlichen Kontext

15 Uhr: Religions go green. Religionen für eine nachhaltigere Welt
Gespräch am Stand mit Arianita Mölder und Nadim Ammann

ca. 18 Uhr: Ausklang bei Kölsch

Freitag, 15. Mai 2026

Ganztags: Ausstellung und Mitmachaktion „Was glaubst denn du?“

10.30 Uhr: Hoffnung mitten im Leid - Einsatz für Geflüchtete in Myanmar
Online-Gespräche mit Rosalyn Kayah JRS (Jesuit Refugee Services) und Fr. Augustine Win Mynt, Diözese Mandalay, Myanmar, Moderation Mariam Ammann

12 Uhr: Friedensgebet mit Schwestern aus Myanmar 

15 - 16 Uhr: Myanmarische Teeverkostung mit Schwestern aus Myanmar

16 Uhr: Förderung zur Selbstständigkeit: Neue Wege der Weltkirchlichen Zusammenarbeit 
Interview mit Nadim Ammann (W&D) und Mathias Kaps (SMI GmbH Starkmacher Impact), Moderation Mariam Ammann

ca. 18 Uhr: Ausklang bei Kölsch

Samstag, 16. Mai 2026

12 Uhr: Friedensgebet

12.15 - 13 Uhr: Interaktives Weltspiel zu globalem Lernen: Gemeinsam verteilen und diskutieren – die Welt spielerisch verstehen – Perspektiven wechseln – Zukunft gerecht gestalten. Anleitung Weltspiel (Aktionsspiel für 10 bis 30 Teilnehmer*innen ab 14 Jahren)

15 - 16 Uhr: Zeit für einen Perspektivwechsel - entdecke die Welt neu. 
Mit dem Erzbistum Köln einen Internationalen Freiwilligendienst in Albanien, Malawi oder Uganda. Infos, Erfahrungsberichte und Einblicke aus erster Hand. Komm vorbei und stelle deine Fragen! Gespräch mit Julia Mbaye und Laura Tinzoh.

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