Halbzeit bei „Ein Sonntag mit dem Kardinal“:Kardinal Woelki bestärkt mit Besuchsreihe Haupt- und Ehrenamtliche in ihrem Glauben und Engagement

Mit dem Besuch der Pfarrei St. Suitbertus in Düsseldorf ist Rainer Maria Kardinal Woelki in der Halbzeit seiner diesjährigen Besuche in den neu errichteten Pfarreien des Erzbistums Köln angekommen. Dort, wo zum letzten Jahreswechsel Pastorale Einheiten zu jeweils einer neuen Pfarrei zusammengewachsen sind, verbringt der Erzbischof bis zum Sommer einen Sonntag mit den Gläubigen vor Ort: Gottesdienst feiern, einander zuhören, miteinander ins Gespräch kommen – und so einen Beitrag dazu leisten, die Menschen vor Ort in ihrem Engagement zu bestärken. Die Besuche finden seit Februar statt.
Heilige Messe und Geistliche Vision als Basis
Im Mittelpunkt steht dabei immer die gemeinsame Feier der heiligen Messe. Aus der Eucharistie heraus führt der Weg direkt hinein in das Glaubensgespräch auf Basis der geistlichen Vision für die Kirche von Köln. Mit Hilfe der Methode „Gespräch im Heiligen Geist“ kommen Haupt- und Ehrenamtliche, junge und ältere Gläubige, Suchende und Zweifelnde miteinander – und mit ihrem Erzbischof – ins Gespräch.
Methode „Gespräch mit dem Heiligen Geist“ ermöglicht tiefgründige Gespräche
Die Methode lädt dazu ein, in Stille zu hören, das eigene Wort zu finden und sich offen auszutauschen. So kann jede und jeder gleichberechtigt zu Wort kommen und dadurch Vielfalt, aber auch Gemeinsamkeit sichtbar werden. Ein Teilnehmer formulierte es nach einem der bisherigen Termine so: „Ich habe selten erlebt, dass in unserer Pfarrei so aufmerksam zugehört wurde. Niemand musste sich rechtfertigen, und trotzdem sind wir in die Tiefe gekommen.“
Mit dem Kardinal auf Augenhöhe
Wiederholt betont Kardinal Woelki, wie wichtig ihm dieser synodale Stil ist – ein geistliches Miteinander, um den Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam und geistlich fundiert zu begegnen. Eine Teilnehmerin aus einer der bereits besuchten Euskirchener Pastoralen Einheit betonte, wie sehr ihr das Prinzip der Augenhöhe gefallen habe. Über Gastgeber Woelki sagt sie: „Bei unserem Gespräch in der Kleingruppe war er einer von uns. Dass er der Kardinal ist, hat überhaupt keine Rolle gespielt." Er sei ein aufmerksamer Zuhörer gewesen. „Und er hat freiwillig das Protokoll übernommen", fügt sie lachend hinzu.
Die geistliche Vision für die Kirche von Köln bietet dabei den roten Faden: eine Kirche, die aus der Freundschaft mit Jesus lebt, missionarisch ist und sich den Menschen zuwendet, die am Rand stehen. Die Pfarreien, die Kardinal Woelki in diesen Monaten besucht, stehen mitten in Prozessen des Umbruchs. Diesen Umbruch anzunehmen, mit Wertschätzung auf das zu schauen, was war und mutig anzugehen, was vor ihnen liegt, dazu möchte Kardinal Woelki ermutigen. „Es war gut, zu spüren, dass der Kardinal versteht, wie viel sich bei uns verändert“, berichtet ein Mitglied eines Pfarrgemeinderats. „Seine Impulse haben uns geholfen, nicht nur auf Strukturen zu schauen, sondern auf die Frage: Was will Gott jetzt mit uns vor Ort?“
„Gehe leichter nach Hause, als ich gekommen bin“
Dass dieser Weg nicht nur anstrengend, sondern auch ermutigend sein kann, zeigte sich in der Atmosphäre, die bei den „Sonntagen mit dem Kardinal“ in der Luft lag. Nach Gottesdienst und Glaubensgespräch gab es Pizza für alle und zwischen Pizzakartons und Stehtischen entstanden viele inspirierende Gespräche.
„Ich gehe leichter nach Hause, als ich gekommen bin“, fasste eine Teilnehmerin aus Bergheim nach einem Sonntag mit dem Kardinal zusammen. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber ich habe neu gespürt: Wir gehen diesen Weg nicht allein.“
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