Friedensgebet für den Libanon:Kardinal Woelki unterstützt Anliegen des Papstes

„Angesichts der dramatischen Lage im Libanon bitte ich die Gläubigen in unserem Erzbistum, dem Aufruf von Papst Leo zu folgen und sich im Gebet mit den Menschen vor Ort zu verbinden“, erklärt Rainer Maria Kardinal Woelki. „Es ist wichtig, dass wir den leidgeprüften Menschen im Libanon unsere Solidarität zeigen. Die täglichen Berichte über Gewalt, Zerstörung und das Leid unschuldiger Menschen erschüttern mich immer wieder zutiefst.“
Sorge um die Menschen im Libanon
Der Kölner Erzbischof äußert zugleich große Besorgnis über die anhaltende Eskalation der Gewalt im Libanon. Besonders betroffen sei der Süden des Landes, darunter auch die Stadt Tyros, in der sowohl eine maronitische als auch eine melkitische Diözese beheimatet sind. „Dort drohen Vertreibung und dauerhafte Besetzung – mit gravierenden Folgen für die christlichen Gemeinschaften und die gesamte Bevölkerung“, so Woelki.
Aufruf zu Dialog und politischem Engagement
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen begrüßt Kardinal Woelki die Waffenruhe mit dem Iran sowie die diplomatischen Bemühungen der Bundesregierung. Zugleich appelliert er an die politisch Verantwortlichen, ihr Engagement auszuweiten: „Der eingeschlagene Weg des Dialogs ist ein wichtiges Signal. Ich hoffe, dass die Bundesregierung ihren Einfluss nutzt, um auf eine Deeskalation im Libanon hinzuwirken und weiteres Leid zu verhindern.“
Gebet als Zeichen der Solidarität
Das von Papst Leo initiierte gemeinsame Friedensgebet sei ein wichtiges Zeichen weltweiter Solidarität mit den Menschen im Libanon. „Im Gebet bringen wir unsere Hoffnung vor Gott und stehen an der Seite derer, die unter Krieg und Zerstörung leiden“, so Woelki.
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