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Kardinal Woelki: Impuls der Woche

Pfingsten

Im Impuls der Woche richtet Kardinal Woelki den Blick auf das Pfingstfest, an dem es um den Heiligen Geist gehe. „Aber den können wir ja nicht sehen und wir können ihn auch nicht fassen.“, hieße es dann. Und deswegen sei das Fest von Pfingsten einfach so schwer vermittelbar, im Gegensatz zu Weihnachten oder Ostern, wenn es um Jesus gehe und um Kreuz und Auferstehung. Diese Dinge, so der Kölner Erzbischof, seien anschaulich.

Und doch wundere ihn die Argumentation: „Befinden wir uns nicht in einer Zeit, in der es ständig um sinnlich nicht fassbare Dinge geht? Gerade unsere Zeit ist doch fast durchgängig geprägt von Phänomenen, die wir nicht sehen, hören, fühlen können.“ Und er führt aus: „Die digitale Welt funktioniert auf fast geheimnisvolle Weise - Mails landen beim Empfänger ohne Briefmarke und Postbote. Unmengen von Daten werden in einem unsichtbaren Raum digital gespeichert. Wir sind es also gewohnt, mit Dingen umzugehen, die wir mit unseren Sinnen nicht fassen können. Aber die Realität des Heiligen Geistes ist nicht vermittelbar?“