Unsere Zeit ist geprägt von Bewegung, meint Kardinal Woelki. Es werde viel gereist, sei es beruflich oder privat: „Und vielfach sind wir dabei auf Bahnhöfen unterwegs.“
Der Kölner Erzbischof führt aus, dass ein Zusammenhang an Bahnhöfen wie kaum anderswo besonders zelebriert werde: „Menschen warten sehnsuchtsvoll darauf, anzukommen und wieder wegzufahren. Die gefüllten Bahnsteige vor der Ankunft eines Zuges sind nach der Abfahrt wie leergefegt. Die Stille nach der Aufregung hinterlässt eine merkwürdige Stimmung. Und irgendwie stehen wir alle auf so einem Bahnsteig, dem Bahnsteig unseres Lebens und sagen: Anfang und Ende liegen bei Dir, HERR.“
