Am 1. Mai wird der Tag der Arbeit gefeiert. Ursprünglich war dieser Tag als Gedenken an die Errungenschaft der Begrenzung unserer Arbeitszeit gedacht, nämlich den 8-Stunden-Tag. Seit 1946 ist der 1. Mai in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.
„Auch die Kirche ehrt die Arbeitenden an diesem Tag sogar mit einem eigenen Gedenktag“, sagt Karidnal Woelki: „Hl. Josef der Arbeiter“. 1955 habe ihn Papst Pius XII. eingeführt als Antwort auf den weltlichen Feiertag. Die Kirche wollte betonen: Arbeit hat noch einen anderen Sinn. Denn der Einsatz für würdevolle Arbeitsbedingungen müsse mehr fordern als Lohnsteigerung und Arbeitszeitreduzierung: „Der Hl. Josef erinnert uns daran, dass es in allem, was wir tun und arbeiten, ein letztes Ziel gibt: die Teilhabe an Gott selbst, dem Schöpfer. In unserer Arbeit ahmen wir Gottes Schöpfung nach, erschaffen wir gleichsam die Welt immer wieder neu“, so der Kölner Erzbischof.
