Weltsynode 2021-2023

"Freiheit, Wahrheit und Liebe miteinander verbinden... ...mit Mut und Freimut sprechen"

Weltsynode 2021-2023: Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung

Reden. Hören. Miteinander gehen. Voneinander lernen

Mit der recht kurzfristigen Einberufung der Weltsynode 2021-2023 hat Papst Franziskus die ganze Kirche überrascht. Denn diese Synode ist als ein ehrgeiziger, mehrstufiger Prozess konzipiert, der alle Kirchenmitglieder rund um die Erde ausdrücklich miteinbeziehen will.

So etwas gab's noch nie! Zwischen Oktober 2021 und März 2022 sollen Katholik/innen weltweit ihre Stimme einbringen, um auch in der römischen Zentrale noch einmal ganz neu klar zu bekommen, was die Glaubenden wirklich beschäftigt.

Erneuerungs- und Reformprozesse in mehreren Ländern der Erde - so auch der Synodale Weg in Deutschland - haben deutlich gemacht, dass es einen gestiegenen Gesprächsbedarf zu Gegewart und Zukunft der Kirche gibt, der keinen Aufschub mehr erlaubt. Der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Mario Grech, bewertet dies ausdrücklich als "positives Moment für die Kirche" (KNA-Interview 12.03.2021). Entsprechend lautet eines der Grundanliegen der Synode: "Über den zurückgelgten Weg austauschen und geleitet durch den Heiligen Geist von den Erfahrungen und Perspektiven der jeweils anderen lernen" (methodisches Vademecum, S. 6).

Weltsynode im Erzbistum Köln feierlich eröffnet - "Da berühren sich Himmel und Erde"

Am 24. Oktober 2021 wurde um 17:15 Uhr im Altenberger Dom die diözesane Phase der Weltsynode im Erzbistum Köln mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet.

Der Gottesdienst wurde von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorbereitet und gestaltet. Auf eindrückliche Weise wurde ins Gebet gebracht, worauf die Synode zielt: die „Rückbesinnung auf die synodalen Wurzeln der Kirche“ sowie das „gemeinsame, demütige Lernen, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“ (Methodisches Vademecum, S. 5).

Der Gottesdienst wurde vor Ort in Gebärdensprache übersetzt.

> Der Gottesdienst in Bildern

> Zum Video des Gottesdienstes bei Domradio.de

> Der Ablauf und die Texte des Eröffnungsgottesdienstes

Hört, hört... Momentaufnahme aus einem der Vorbereitungstreffen zum Eröffnungsgottesdienst der Weltsynode.

Wo Kirche draufsteht, soll eine echte Weggemeinschaft drin sein

Papst Franziskus' Idee eines neuen, wahrhaft synodalen Miteinanders in der Kirche ist geprägt vom „aggiornamento“, einer der Grundideen des Zweiten Vatikanischen Konzils: der immerwährenden „Verheutigung“ der Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit. Schon allein der Ansatz der Synodalität ist das, „was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“ (Vorbereitungsdokument, S. 2).

Ein synodaler Weg ist also ein gemeinsamer Weg. Als Kirche sind wir gemeinschaftlich unterwegs mit Jesus Christus, verbinden uns in Glauben und Leben mit Menschen vor Ort und weltweit und tragen gemeinsam Verantwortung für die beständige Erneuerung des Glaubens. Darum lädt Papst Franziskus in dem 2-jährigen Synodenprozess dazu ein, "den Reichtum und die Vielfalt der Gaben und der Charismen anzuerkennen und wertzu-schätzen, welche der Heilige Geist in aller Freiheit miteilt" (Vorbereitungsdokument, S. 2).

Meilensteine des Synodalen Weges weltweit in der 1. Phase

Am 9./10. Oktober 2021 eröffnet Papst Franziskus in Rom mit Reflexion, Gebet und Hl. Messe feierlich die Weltsynode 2021-2023.

Ab 17. Oktober 2021 zieht die gesamte Weltkirche nach auf Ebene der Bistümer, Orden, Gemeinschaften, theologischen Fakultäten und Kurienbehörden; im Erzbistum Köln eröffnen wir am 24. Oktober 2021 um 17:15 Uhr im Altenberger Dom die diözesansynodale Phase der Weltsynode. > Mehr Informationen zum Eröffnungsgottesdienst.

Bis Ende März 2022 finden die synodalen Beratungen zu den Themen der Weltsynode auf diözesaner Ebene weltweit statt. Alle Gläubigen sind aufgerufen, teilzunehmen.

Ab April 2022: Das Synodensekretariat im Rom wertet die diözesanen Erfahrungen und Ergebnisse aus und erstellt daraus ein erstes Arbeitsdokument ("Instrumentum laboris I").

September 2022: Veröffentlichung des ersten Arbeitsdokuments.