Domorgel – Musikimpulse auf www.koelner-dom.de – 365 Tage

14. August 2020 Newsdesk/Kölner Dom

Zu seinem 698. Bestehen macht der Kölner Dom sich und seinen Besuchern ein musikalisches Geburtstagsgeschenk: Ab dem 15. August 2020 sind auf der Startseite von www.koelner-dom.de täglich wechselnde Choräle zu finden, die Domorganist Prof. Winfried Bönig an der Domorgel eingespielt hat. Kurze, passende Musikimpulse für 365 Tage im Jahr.

Wer ab dem Festtag „Mariä Himmelfahrt“ auf www.koelner-dom.de klickt, findet auf der Startseite der Homepage immer den passenden Choral zum Tag. „Ein musikalisches wie digitales Angebot unserer Kölner Dommusik, das in seiner geistlichen Dimension gerade in Coronazeiten, Halt, Mut und Zuversicht vermitteln soll“, sagt Domdechant Robert Kleine. „Wer morgens kurz auf der Webseite vorbeischaut, kann sich dort gleich die passende Leitmelodie für den Tag ins Ohr holen. Mit den richtigen Klängen findet man Orientierung auch in schwierigen Zeiten. Zugleich ermöglichen es diese musikalischen Kurzimpulse, manches Kirchenlied neu zu entdecken.“

Domorganist Prof. Winfried Bönig hat die Choräle, die allesamt dem katholischen Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ entnommen sind, auf den Kölner Domorgeln eingespielt. „Die Lieder aus unserem Gesangbuch sind ein unermesslicher Schatz, der über die Jahrhunderte gewachsen ist“, so Bönig. „In den Gottesdiensten kann nur ein kleiner Teil dieser riesigen Sammlung ausgeschöpft werden. So kam ich auf die Idee, für jeden Tag des Jahres ein passendes Lied aufzunehmen, das dann an dem jeweiligen Tag zu hören ist. Warum nicht den Tag mit einer solchen kurzen Melodie beginnen? Auch wenn kein Text dabei zu hören ist, schwingt dieser doch als kleine Meditation mit."

Finanziell ermöglicht hat die Aufnahmen die Kulturstiftung Kölner Dom, die sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kunst, Kultur und Musik am Kölner Dom einsetzt.

Teaser zu den täglichen Choral-Videos aus dem Kölner Dom:

Idee: Winfried Bönig
Film/Schnitt: Marcus Laufenberg
Ton: Florian Bechte
Redaktion: Pia Modanese
Konzeptionelle Mitarbeit: Domkapitular Msgr. Markus Bosbach