In einem Bericht über die anstehenden Landtagswahlen wurden Wahlplakate verschiedener Parteien gezeigt. Darunter sei ein Plakat gewesen, das er, so Kardinal Woelki, zunächst für Satire gehalten habe. Eine Partei werbe im Falle eines Wahlerfolgs mit dem ewigen Leben.
Es scheine so, als solle durch massive Investitionen in die medizinische Forschung das Altern und letztlich der Tod überwunden werden. Der Kölner Erzbischof fragt sich dazu: Wo sollen die vielen Menschen hin, wenn immer neue geboren werden, aber kaum noch jemand stirbt?
Es sei das genaue Gegenteil von dem, worauf er sich in der Fastenzeit vor Ostern vorbereite, meint Kardinal Woelki: „Wir Christen feiern zu Ostern, dass Jesus Christus den Tod durch seine Auferstehung überwunden hat - einmalig, für alle Menschen und für immer. Es gehört zum Kern unseres Glaubens, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat und dass wir dafür geschaffen sind, nach dem irdischen Tod ewig bei Gott zu leben.“
