Diözesantag

Diözesantag 2018

Vernetzt – Verrückt – Erfolgreich!

Der Diözesantag 2018 wurde seinem Motto gerecht. Herzlichen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen!

Rund 270 Teilnehmende kamen diesmal im Kölner Maternushaus zusammen, um die bunte Mischung aus Wohlfühl-Atmosphäre, Fortbildungsangeboten und Informationsmöglichkeiten zu nutzen.

Diplom-Bibliothekarin Sonja Bluhm stellte in Ihrem motivierenden Impulsvortrag kenntnisreich den Nutzen und die Bedeutung eines Büchereikonzepts vor. "Nur verrückt sein reicht nicht, um Erfolg zu haben. Am Anfang eines Konzepts steht immer eine Vision. Holen Sie sich bei Ihrer Arbeit auch den Träger mit ins Boot", sagte Bluhm. "Der Träger unterstützt Sie mehr, wenn er den Weg bis zum fertigen Konzept begleitet hat." Lesen Sie hierzu den Artikel "Alles im grünen Bereich" von Sonja Bluhm in der aktuellen Ausgabe der BiblioTheke 4/2018.

Kurzfilm "Lebendige Ortsmitte" (© Fernsehredaktion Diözese Eichstätt)

Im Foyer informierte der Borromäusverein über das mit Bundesmitteln geförderte Projekt "Wir sind LeseHelden", die ekz präsentierte ihre Medienservices und jede Menge Tonies und Tonieboxen und die Präventionsbeauftragte Manuela Röttgen stand für Fragen rund um das Thema Prävention im Erzbistum Köln zum Gespräch bereit. Der Altenberger Domladen bot wie schon im Vorjahr Bücher und andere Medien zum Verkauf an.

Auf reges Interesse stießen die ausgestellten Fotos und Plakate gelungener Umsetzungen des neuen BÜCHEREI-Logos. Und in den Pausen zwischendurch sowie beim traditionellen Dankeschön-Mittagessen kam auch der Austausch untereinander nicht zu kurz.

Nachmittags nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einem der neun angebotenen Workshops intensiver mit einem Thema zu beschäftigen und wertvolle Impulse für ihre Arbeit vor Ort zu holen – wie immer begleitet von tollen Referenten und Akteuren.

Bei unserer Umfrage-Aktion gab es einige überraschende und auch erfreuliche Ergebnisse:

  • Die meisten Befragten engagieren sich bereits mehr als 20 Jahre in der KÖB.
  • Alle Befragten gaben an, ihre Besucher zu zählen.
  • Über 80 Prozent gaben an, dass Ihnen in den letzten zwei Jahren Veränderungen aufgefallen sind.
  • Neben Kindern kämen vor allem mehr Senioren in die Bücherei.
  • Die Akzeptanz der KÖB in der Gemeinde habe sich verbessert und auch die Kooperationen mit Kitas, Schulen etc. werden überwiegend als besser empfunden.
  • 40 Prozent aller Befragten wünschen sich einen schöneren oder größeren Raum. Erst danach folgen die Wünsche nach mehr Geld oder mehr Akzeptanz.

Der Visualisierungskünstler Christoph Illigens schuf während des Tages eine grafische Gesamtkomposition des Diözesantages 2018 (siehe Bildergalerie).

Mit der humorvollen, provokanten und "unverschämt" treffsicheren "GeDANKEn-Revue" von Franz-Joseph Euteneuer fand der KÖB-Diözesantag einen würdigen Abschluss. Euteneuer brachte die Männer und Frauen lauthals zum Lachen, traf dabei aber auch immer wieder den Kern des Themas Ehrenamt. "Sie stellen den Menschen das Teuerste zur Verfügung, das Sie haben: Ihre Zeit! Und Sie sind Lustermöglicher. Indem Sie verhindern, dass die Tür der KÖB geschlossen ist, ermöglichen Sie die Lust der Besucher, in ihre Büchereien zu kommen", rief Euteneuer in die Menge. "Diese Besucher sind es Ihnen wert, da zu sein - das ist Seelsorge!"

Denn KÖBs sind Begegnungsstätten aller Generationen, gesellschaftlichen Schichten und Religionen. Sie sind wichtige Kommunikations- und Kirchorte in ihren Seelsorgebereichen und bieten den Menschen die Möglichkeit, mit Kirche vor Ort in Kontakt zu kommen. Dafür engagieren sich die vielen Ehrenamtlichen vor Ort, und dafür sind wir Ihnen von Herzen dankbar!

 

Folgende Workshops standen am Nachmittag zur Auswahl:

 

WS 1: Visionen – Ziele – Erste Schritte … mit Konzept

Profil, Leitbild, Strategie, Konzeption – diese und ähnliche Begriffe sind aktuell in aller Munde. Aber was ist eigentlich ein Konzept und für was brauche ich das? Was gehört in solch ein Konzept und wieviel Zeit braucht die Erstellung? Reicht es nicht, wenn wir ein Bestands- und Veranstaltungskonzept haben? Diese und andere Fragen werden wir gemeinsam im Workshop beantworten.

Referentin: Sonja Bluhm (Dipl.-Bibliothekarin, Trainerin, Business Coach, Würzburg)

Präsentation zum Workshop (PDF) - Fotoprotokoll der Workshop-Ergebnisse (PDF)

 

WS 2: Schnupperkurs Improvisationstheater – Das Spiel mit den Grenzen

„Seien Sie mal ein bisschen verrückt! Improvisieren Sie einfach“ – leichter gesagt als getan. Spontaneität trainieren, Flexibilität und Kreativität entdecken. Aus willkürlichen Begriffen
werden Geschichten aus dem Hut gezaubert. Damit dies gelingt, bedarf es der Kenntnis einiger Spielregeln und Methoden. – Improvisieren wir einfach!

Referentin: Perpetua Keller (Schauspielerin, Theaterpädagogin, Regisseurin)

 

WS 3: Schnupperkurs Schauspiel – Körpersprache erkennen und deuten

Wie wir sitzen, gestikulieren oder „gute Miene zum bösen Spiel machen“ – nonverbal ist bereits viel gesagt, bevor überhaupt gesprochen wird. Dies bei sich selbst und anderen mitzukriegen, zu „lesen“ und zu deuten, schärft Wahrnehmung und Einfühlung und fördert so Intuition und soziale Kompetenz.

Referentin: Katharina Brosowski (Theaterpädagogin)

 

WS 4: Mit Büchern Kirche neu gestalten

In unseren Gemeinden und Seelsorgebereichen wird viel darüber gesprochen, wie wir in Zukunft als Kirche leben und sichtbar sein wollen. Die KÖB bietet als Treffpunkt, Vernetzungsort und Raum pastoraler Chancen einen wichtigen Ausgangsort für Überlegungen und Antworten darauf. Wir schauen auf Wege in die pastorale Zukunft und entwickeln Ideen, wie die KÖB vor Ort lebendige Gemeinde der Zukunft mitgestaltet.

Referentin: Kristell Köhler (Referentin für Glaubenskommunikation, Köln)

 

WS 5: KÖB in der Gemeinde – mittendrin oder hintendurch?

Die Bücherei als „Tor zur Welt“, als Brücke zwischen Pfarrgemeinde und den Menschen drumherum – eine Idealvorstellung? Wie sieht es bei Ihnen aus? Wo und wie ist Ihre KÖB untergebracht, wie sichtbar und wie gut vernetzt ist sie mit anderen pastoralen Akteuren? Nehmen die Leute am Ort die KÖB wahr, und wenn ja, wie? Wir wollen uns austauschen, voneinander lernen und miteinander Ideen erarbeiten, wie die KÖBs und ihre Angebote ins Bewusstsein der
Menschen im weiteren Umfeld gerückt und ver-rückt werden können.

Referent: Bernhard Riedl (Theologe und PR-Berater)

Merksätze zu PR und Werbung (PDF) - PR- und Werbe-Maßnahmen (PDF)

 

WS 6: Knotenpunkt Ehrenamt

Ohne ehrenamtliches Engagement gäbe es keine KÖB - und auch viele andere Angebote würden in einer Gemeinde fehlen. Wie sieht es mit der Situation vor Ort aus? Wie gewinne ich neue
Ehrenamtliche für die Arbeit in der Bücherei und wie vernetze ich mich? Tauschen Sie sich aus und erfahren Sie von einer Engagementförderin, wie Sie dabei Unterstützung erhalten können. Profitieren Sie von ihren Erfahrungen und Tipps aus der Praxis!

Referentin: Bettina Thiemeyer (Engagementförderin, Rösrath)

 

WS 7: Prävention in der KÖB

In jeder Kirchengemeinde gelten verbindliche Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor übergriffigem Verhalten. Dabei geht es vor allem auch um Achtsamkeit und ein gutes Gespür für das richtige Nähe-Distanzverhalten (z. B. beim Vorlesen). Warum ist für die Ehrenamtlichen in der Bücherei die Teilnahme an den Präventionsschulungen sinnvoll? Hier
können Sie sich informieren, Fragen stellen, Erfahrungen miteinander teilen und diskutieren.

Referent: Günter Buser (Dipl.-Supervisor, Bonn)

 

WS 8: Die Mischung macht’s – Medien für Ihre Bücherei

Natürlich brauchen Sie „Die Geschichte der Bienen“, „Das Feld“, den neuen Adler-Olsen oder andere Bestseller. Auch an den „Drei ???-Kids“ geht meist kein Weg vorbei (und soll es auch gar nicht!) Für alles andere gibt es medienprofile und andere Angebote des Borromäusvereins. Wie Sie hier zu einer erfolgversprechenden Auswahl kommen, wird in diesem Workshop erarbeitet. Dazu gibt es aktuelle Buchtipps und einen Blick hinter die Kulissen des Lektorats.

Referent: Christoph Holzapfel (Dipl.-Theologe, Lektorat Borromäusverein e. V.)

Medienliste zu den Empfehlungen

 

WS 9: Wir sind LeseHelden

Erfahren Sie, welche verschiedenen Möglichkeiten Ihnen das Projekt „Wir sind LeseHelden“ des Borromäusvereins e. V. als Leseförderungsmaßnahme bietet und wie Sie das Angebot in Ihrer Bücherei durchführen können. Profitieren Sie von den Praxiserfahrungen, die Büchereien in der Vergangenheit bereits erzielt haben oder berichten Sie uns von Ihren eigenen Erfahrungen.

Referentin: Christine Tapé (Borromäusverein e. V.)

 

 


 

 

 

Diözesantag 2017

"KÖB macht Theater"

Büchereiarbeit, Literatur und Medien einmal unter einem ganz anderen Blickwinkel: dramatisch, spannend, unterhaltsam und aufregend - dies bot unser diesjähriger Diözesantag am Sonntag, 15.10.2017, von 9 bis 17 Uhr im Kölner Maternushaus.

Diesmal hatten Sie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Unsere Workshops sollten nicht nur Ihren Büchereialltag beleben, sondern Sie vielleicht auch die eine oder andere neue Seite an sich selbst entdecken lassen.

Für die weniger experimentierfreudigen unter Ihnen gab es selbstverständlich auch Workshops in altbekanntem Format. Und zum Abschluss des Tages durften wir alle die Aufführung von Goethes „Faust“ mit Andreas Blaschkes Puppentheater erleben (www.figurentheater-koeln.de).

 

Die Workshops im Einzelnen:

1: Bilderbuchinterpretation mit Musikinstrumenten (Tages-Workshop)

Jedes Bilderbuch hat seinen ganz besonderen Zauber, seine manchmal verborgene Botschaft. Musikinstrumente können dies hörbar und vertieft erfahrbar machen. Sie bieten damit eine erweiterte Art der Bilderbuchbetrachtung mit Kindern. Ein Workshop zum Ausprobieren und Mitmachen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Referentin: Dr. Songrid Hürtgen-Busch (Rhythmik- und Eutoniepädagogin und –therapeutin, Supervisorin)

2: Schnupperkurs Improvisationstheater - Das Spiel mit den Grenzen

„Machen Sie kein Theater! Improvisieren Sie einfach“ – leichter gesagt als getan. Spontaneität trainieren, Flexibilität und Kreativität entdecken. Aus willkürlichen Begriffen werden Geschichten aus dem Hut gezaubert.

Damit dies gelingt, bedarf es der Kenntnis einiger Spielregeln und Methoden. – Machen wir Theater, improvisieren wir einfach!

Referentin: Ursula Armbruster (Schauspieltrainerin, Supervisorin) - www.comedia-koeln.de/schauspieltraining/dozenten.html

3: Schnupperkurs Schauspiel - Körpersprache erkennen und deuten

Wie wir sitzen, gestikulieren oder „gute Miene zum bösen Spiel machen“ – nonverbal ist bereits viel gesagt, bevor überhaupt gesprochen wird. Dies bei sich selbst und anderen mitzukriegen, zu „lesen“ und zu deuten, schärft Wahrnehmung und Einfühlung und fördert so Intuition und soziale Kompetenz.

Referent: Kaspar Küppers (Schauspieler, Regisseur) - www.comedia-koeln.de/schauspieltraining/dozenten.html

4: Kamishibai – das Erzähltheater

Womit schon vor über hundert Jahren japanische Süßigkeitenverkäufer ihre kleinen Kunden anlockten, macht auch Kindern von heute noch Spaß. Wie funktioniert Kamishibai, die spannende Alternative zum Bilderbuchkino? Und was kann eine KÖB alles damit machen?

Referentin: Susanne Brandt (Bibliothekarin, Rhythmikpädagogin BWR, Autorin und Herausgeberin)

5: Märchenmix - Theaterspielen mit Kindern

Jeder kennt Märchen und ihre Figuren. Diese eignen sich wunderbar, erste Schritte ins Theaterspielen mit Kindern zu wagen. Mit einem kleinen Theorieblock und vielen szenischen Übungen wird gezeigt, wie man mit vertrauten Märchenfiguren spielerisch ein komplett neues Märchen entwickeln kann.

Referentin: Barbara Feldbrugge (Schauspielerin, Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater)

6: Vom Krimi zum Krimidinner

Die KÖB als Tatort … Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie es aus: Wie wird ein Krimi zum Krimidinner? Was braucht es dazu an Vorbereitung? Ein Workshop zum Mitmachen, Zuschauen und Informieren.

Referent: Axel Hinz (Schauspieler, Dramatiker) - www.contra-kreis-theater.de/person/axel-hinz

7: Kinderbuchkino

Das KinderBuchKino ist eine multimediale Veranstaltung, bei der das Vorlesen von Bilderbuchgeschichten sowie die Faszination des Kinos und des Hörspiels zu einem ganz neuen Erlebnis zusammengeführt werden. Zur Abfolge der Bilder wird die Geschichte aus dem Buch von einem professionellen Sprecher live vorgelesen. Zusätzlich wird die Geschichte mit Geräuschen untermalt und begleitet.

Referent: Thomas Pelzer (Schauspieler, professioneller Sprecher) - www.kinderbuchkino.de

8: Stimmaufwärmen

Mit einer aufgewärmten Stimme gelingt jeder Vortrag besser. Das Sprechen wird leichter, klingt besser und zudem wird der Redeapparat geschont. Die Teilnehmer machen aktiv ein Aufwärmtraining mit, das Körper und Stimme umfasst. So können Sie sich für die nächste Vorlesestunde, Präsentation o. ä. gut vorbereiten.

Referent: Thomas Schrage (Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller) - www.thomas-schrage.de

9: Inklusion (fast) ohne Worte und ohne Kosten

Übungen und Spiele aus dem Improvisationstheater sind vielseitig und multikulturell für jung und alt einsetzbar. Hier braucht man nur wenige Worte und keine Materialien. Im Workshop erfahren Sie, wie einfach und auch lustig es sein kann, Fremde miteinander in Kontakt zu bringen – über Sprachbarrieren und Einschränkungen hinweg. Praktische Ansätze und Ideen, die in Ihrer KÖB angewendet werden können.

Referent: Kevin J. Brenneman (SAWA-Initiative, interkulturelle angewandte Improvisation)

Infostände:

ekz.bibliotheksservice GmbH

Altenberger Domladen mit Medienangeboten zu den Themen des Tages

Tagungsbüro Referat KÖB mit Broschüren, Büchern und DVDs zum Mitnehmen

 

Für weitere Informationen klicken Sie auf die jeweiligen Links.

Diözesantag 2016

Rückschau

Am 25. September stand das Kölner Maternushaus wieder ganz im Zeichen der Büchereiarbeit. Nach einem geistlichen Impuls und der Ehrung der diesjährigen Kirchlichen Büchereiassistentinnen (KiBüAss) stellte sich der Geschäftsführer des Borromäusvereins, Guido Schröer, den Katholischen öffentlichen Büchereien vor und ging auf die aktuellen Entwicklungen zum Büchereidienstleisterwechsel ein.

Das Hauptthema des diesjährigen Diözesantages waren die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen gerade die kirchlichen Büchereien aktuell stehen. Der Diplom-Sozialwissenschaftler und Bibliothekskenner Meinhard Motzko gab am Vormittag anregende Impulse zum Thema "Büchereien als Problemlöser".

Die sechs Arbeitskreise am Nachmittag beschäftigten sich dann mit verschiedenen Facetten der sozialen Büchereiarbeit. So wurden Büchereiangebote für spezielle Zielgruppen vorgestellt, die besondere Hilfe benötigen: Flüchtlinge und Migranten, Bildungsbenachteiligte, Jugendliche, speziell Jungen, geistig Behinderte und Demenzkranke. Was sind deren Wünsche und Bedürfnisse? Und wie können Büchereien dazu beitragen, diese zu erfüllen?

Zum Abschluss stellte der Kölner Autor Manfred Theisen sein aktuelles Buch "Checkpoint Europa – Flucht in ein neues Leben" vor, in dem er aus der Sicht des syrischen Jungen Basil erzählt, wie dieser versucht, nach seiner Flucht in Deutschland Fuß zu fassen und seine große Liebe Sahra wiederzufinden. Im Anschluss an die Lesung konnten Interessierte sich Theisens Buch sowie weitere seiner Titel kaufen und handsignieren lassen.

Am Tagungsbüro lagen neben Broschüren, Medienlisten und Werbemitteln auch aussortierte Bücher und CDs der Fachstelle sowie DVDs aus der Medienzentrale zum Mitnehmen aus. Die borro medien gmbh bot im Foyer neben der diesjährigen Weihnachtsausstellung und dem Antiquariatsverkauf eine große Auswahl an Büchern zu den Themen des Tages an.

Natürlich gab es auch wieder ein herzhaftes Mittagessen im Maternushaus-Restaurant und Kaffee und Teilchen – als unser herzliches Dankeschön für Ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement in den Büchereien!

> Arbeitskreise im Überblick
> Präsentation von Meinhard Motzko

Guido Schröer (bv.) mit den KiBüAssen 2016: Anja Kröck, Martina Lückgen, Elisabeth Wallbaum, Andrea Pulm. Nicht im Bild: Bettina Apfel.

Autor Manfred Theisen bei seiner Lesung.

Diözesantag 2015

Diözesantag in Bonn

Auch wenn der Diözesantag 2015 wegen einer Großdemonstration in der Kölner Innenstadt nach Bonn verlegt werden musste, war das Ergebnis ein voller Erfolg.

Rund 270 KÖB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter fanden den Weg ins Bonner Maritim Hotel und ließen sich vom Service der Hotelküche verwöhnen, ob bei Cafe Creme, Espresso und Latte Macchiato oder beim großzügigen Mittagsbuffet im Spiegelsaal oder im großen Foyer. Die geistige Nahrung gab es dann bei den sechs Arbeitskreisen, die sowohl vormittags als auch nachmittags angeboten wurden. Denn genau wie 2014 griff der Diözesantag der katholischen öffentlichen Büchereien wieder die vielen Facetten der praktischen Büchereiarbeit auf und schuf die Gelegenheit, ganz konkret aus den Erfahrungen ehrenamtlicher Kolleg/innen zu lernen.

Dies waren im einzelnen die Arbeitskreise:

AK 1: Viele Schultern für die Bücherei – von der Leitung zum Leitungsteam

In immer weniger Büchereien gibt es sie noch, die eine Büchereileiterin, die sich um alles kümmert und die alleinige Verantwortung trägt. Stattdessen bilden sich kleine Teams, die sich Leitungsaufgaben teilen. Wie das gut gelingen kann, zeigen Ehrenamtliche aus einer Brühler KÖB.

Martina Ross, Regina Ross, Elke Lindenbach und Martina Pennings, Leitungsteam der KÖB St. Servatius Brühl

Moderation: Christel Thomas

AK 2: Interkulturelle Büchereiarbeit

Unsere Gemeinden sind bunt, und mit dem "Ö" im Namen sind Büchereien Einrichtungen, die offen für alle sind. Das ist nicht immer ganz einfach, aber möglich und äußerst spannend. Aus einer Kölner KÖB gibt es Erfahrungsberichte.

Dagmar Neff, KÖB St. Theodor Köln-Vingst

Moderation: Thomas Dörmbach

AK 3: Kooperation macht stark

Dass man gemeinsam mehr erreicht, ist schon länger klar. Tipps und Tricks gibt es aus der Bücherei-AG in Neuss, wo man sehr erfolgreich zusammen arbeitet – auch zum Beispiel mit der Stadtbücherei.

Manfred Berdel und Heidi Winters, Bücherei-AG Neuss

Moderation: Esther Limbach

AK 4: Vorlesetag ganz groß

Leseförderung ist nach wie vor ein wichtiges und beliebtes Thema in der Büchereiarbeit. In einem Kölner Stadtteil organisiert das KÖB-Team seit Jahren ein außergewöhnliches Vorlesefest am Bundesweiten Vorlesetag – mit großem Erfolg.

Jutta Hetfleisch-Brandt und Martina Volkmann, KÖB St. Anno Bücherwurm Köln-Holweide

Moderation: Tanja Wiese

AK 5: Die KÖB als Zentrum der Gemeinde

Öffnungszeiten nicht nur nach Plan. Eine Hennefer Bücherei hat den Versuch gewagt, sich nicht nur zeitlich zu öffnen, sondern auch räumlich. Bei jeder Veranstaltung der Gemeinde ist sie präsent und wird so zur festen Konstante im Gemeindeleben.

Christine Ortmann, KÖB St. Simon und Judas Hennef

Moderation: Anna Lüttich-Rathenow

Die KÖB singt

Singen macht glücklich. Zusammen singt es sich noch besser, stärkt man das Gemeinschaftsgefühl und lockt Menschen in die Bücherei. Eine Kölner Bücherei hat gute Erfahrungen mit Mitsingabenden gesammelt.

Andrea Pulm, KÖB St. Katharina Köln-Niehl

Moderation: Bernhard Riedl

Im Foyer präsentierten sich neben der Fachstelle KÖB die borro medien gmbh mit der Weihnachtsausstellung 2015 und die Stabsstelle Prävention im Erzbistum Köln.

Den Abschluss bildete der Auftritt der Kabarettistin Sabine Domogala, der es mit ihrem ungewöhnlichen Motivationstraining gelang, allen ein Lächeln, wenn nicht sogar Lachtränen ins Gesicht zu zaubern.

Diözesantag 2014

In diesem Jahr wurde bewusst auf ein Impulsreferat verzichtet und dem vielfachen Wunsch nach mehr Zeit für verschiedene Arbeitskreise entsprochen. So hatte jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin diesmal die Möglichkeit, sich mit zwei Themen zu beschäftigen: mit dem einen am Vormittag, mit dem anderen am Nachmittag.

Hierfür konnten engagierte Ehrenamtliche aus den Büchereien gewonnen werden, die kompetent und motivierend ihre Erfahrungen zum jeweiligen Thema weitergaben und damit dem Motto des Diözesantages „wissen. können. lieben“ ein Gesicht gaben.

Das waren die Themen der acht Arbeitskreise:

Die Präsentationsstände der borro medien gmbh, der Medienzentrale und der Aktion „Kirche erfahren“ (pfarr-rad.de) boten im Foyer des Maternushauses Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die verschiedenen Angebote zu informieren.

Zum Abschluss bot die Autorin Monika Peetz im Rahmen ihrer Lesung aus dem dritten Band der „Dienstagsfrauen“ einen interessanten Einblick in die Entstehung eines literarischen Werks und erläuterte den Unterschied zwischen der Arbeit an einem Roman und an einem Filmdrehbuch. Ein simpler Satz, den die Romanautorin in wenigen Minuten niederschreibt, kann für die filmische Umsetzung mehrere Tage anstrengende Dreharbeiten bedeuten. Ihr nächstes Großprojekt befasst sich übrigens mit Martin Luther und soll im Jubiläumsjahr 2017 ins Fernsehen kommen – als verfilmtes Originaldrehbuch.

Diözesantag 2013

Beim diesjährigen Diözesantag drehte es sich vor allem um das "K" in der KÖB. Zwei ausgewiesene Fachmänner waren hierzu eingeladen:

Am Vormittag nahm Prof. Dr. Georg Langenhorst uns mit auf die Suche nach religiösen Spuren in der Kinder- und Jugendliteratur. Dies tat er erfrischend redegewandt und einfühlsam, so dass die rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer gebannt an seinen Lippen hingen. Interessante Erkenntnisse waren dabei, dass seit knapp 20 Jahren religiöse Themen in der erzählenden Literatur wieder zunehmen und dass sich der Wandel vom Kind zum Jugendlichen in einem extremen Perspektivwechsel äußert: Das Kind will „sehen", was die Welt ihm anbietet – der Jugendliche stellt den Blick der Welt auf ihn selbst ins Zentrum seines Handelns und möchte lieber „nicht gesehen werden". Büchereien sollten mit Sensibilität auf diese unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen  und mit geeigneten Literaturangeboten darauf reagieren.

Nachmittags stellte der Autor Alois Prinz sein aktuelles Jugendsachbuch "Jesus von Nazaret" vor und berichtete eindrucksvoll und mit vielen Fotos untermalt von seinen Hintergrundrecherchen an den Originalschauplätzen in Israel. Ihm ist mit seiner in zeitgemäßer, verständlicher Sprache verfassten Darstellung vom Leben und der Lehre Jesu ein überzeugendes und gerade Jugendliche ansprechendes Buch gelungen. Diesen Eindruck vermittelte auch seine Lesung. In der anschließenden regen Diskussion ging Prinz auch auf Fragen seines Publikums ein.

Dazwischen lag ein Diözesantag mit vielen Begegnungen, Gesprächen und interessanten Arbeitskreisen, in denen es um folgende Themen ging:

1. Religiöse Spurensuche in der Kinder- und Jugendliteratur (Vertiefung des Impulsreferats von und mit Prof. Dr. Langenhorst)

2. Katholisch für "Einsteiger" - Grundlagen unserer Religion kennen, bereithalten und vermitteln

3. KÖBs sind einladend für alle - oder?

4. Literaturort Kirche

5. Neue Ehrenamtliche für die Büchereiarbeit

6. Lesen hoch 10 - Literatur mit Mehrwert

7. Männerspiritualität in der Gegenwartsliteratur

Die Buchausstellung der borro medien gmbh, der Präsentationsstand des Bibliotheca-Herstellers OCLC und der gewohnt gute Service des Maternushauses rundeten den gelungenen Tag ab.

 

Diözesantag 2012

Hilfreiche und praxisnahe Arbeitskreise für die Büchereiarbeit, der Austausch mit Gleichgesinnten und Begegnungen mit dem Mitarbeiterteam der Fachstelle sowie mit Hauptabteilungsleiter Prälat Hans-Josef Radermacher standen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm. Die Begrüßungsrede von Prälat Radermacher ist in "Köln aktuell, Heft 4/2012" abgedruckt.

 

Um die Referenten-Unterlagen herunterzuladen, klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link!

 

Die folgenden Arbeitskreise standen zur Wahl:

 

1. Web 2.0 für Einsteiger

 

2. e-Books

 

3. KÖB - das macht Mann doch nicht!

 

4. Kurzfilme in der KÖB

 

5. Öffentlich Katholisch: Die KÖB als pastoraler Ort - Ideenwerkstatt (Ergebnisse)

 

6. Fristzettel oder Barcode, Karteikasten oder Computer?

 

7. Getestet und für gut befunden - erprobte Ideen für die Büchereiarbeit: Kinderleseclub / Muttersprachler lesen vor

 

8. Printportal: Einführung und Vordruck zur Bildfreigabe

 

9. Stark im Ehrenamt - so klappt's auch mit dem Träger