Großer Erfolg im Fachbereich Chemie:Schülerinnen des Clara-Fey-Gymnasiums belegen 1. und 3. Platz bei Jugend forscht junior

Am 27. Februar fand in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn der Regionalwettbewerb Bonn-Köln des Schüler- und Jugendwettbewerbs Jugend forscht junior – der Nachwuchswettbewerb in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik statt.
Hier war das Erzbischöfliche Clara-Fey-Gymnasium Bonn (CFG) durch Schülerinnen der Klasse 8 mit zwei Projekten im Fachbereich Chemie vertreten.
Joghurtbecher aus Bioplastik
Dem Projekt „Pomelo-Pektin und Rotalgen: Gemeinsam zu einem Bioplastik-Becher für Joghurt“ wurde dabei der erste Platz im Wettbewerb zuerkannt.
„Uns hat die glibberige Konsistenz der Algen am Strand und die vielen Diskussionen über den Algenbewuchs in der Rheinaue in Bonn so neugierig gemacht, dass wir daraus unbedingt etwas Nützliches machen wollten.“, erklären die Schülerinnen Carla Morschhaeuser (14), Anshika Sharma (13) und Julia Surazynska (13) ihre Motivation für das gewählte Projekt.

Dabei wollte die Gruppe herausfinden, ob man aus Rotalgen und Pektin aus Pompeloschalen ein Bioplastik herstellen könnte, das stabil genug für einen Joghurtbecher sei. Sie kochten die Algen und Pomeloschalen aus, mischten feine Zellulosefasern hinzu, testeten verschiedene Mischungen und entwickelten daraus einen neuartigen Biokunststoff. In anschließenden Versuchen prüften die Schülerinnen die Eigenschaften ihres neuen Materials und konnten so zeigen, dass es eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Plastik eines Joghurtbechers sein könnte.
Mit natürlichen Stoffen gegen Gerüche
Das Projekt „Gerüche neutralisieren – wie gut wirken natürliche Geruchsabsorber?“ wählte die Jury auf einen tollen Platz 3. In diesem Projekt untersuchte die Gruppe, wie verschiedene natürliche Stoffe unangenehme Gerüche an sich binden könnten. Besonders interessierten die Schülerinnen Alltagsmaterial wie Natron, Aktivkohle, Katzenstreu und Kaffeepulver, die sie gegen typische Geruchsquellen wie Essig, Ammoniak und Zwiebel testeten. Ziel war es, besonders den Gestank in Chemiekühlschränken bekämpfen zu können.
Großes Engagement
„Ein großartiger Erfolg für unsere Schülerinnen und das CFG, wir freuen uns immer sehr, wenn unsere Schülerinnen und Schüler mit großer Motivation, Durchhaltevermögen und Forschergeist gemeinsam entwickelte Ideen mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen umsetzen. Dass diese darüber hinaus mit Preisen geehrt werden, ist eine tolle Auszeichnung und Bestätigung für die Schülerinnen“, lobt Schulleiter Christoph Dahmen.
Lehrerin Katharina Gräfer, die die Projekte betreute, ergänzt: „Eine nachhaltige und erfolgreiche Förderung in den Mint-Fächer ist wichtig und besonders wirksam, wenn die Schülerinnen und Schüler sehen, dass man mit Neugier und Ausdauer zu hervorragenden Ergebnissen kommen kann.“
Verbunden mit dem Gewinn des Regionalwettbewerbs ist für die Siegergruppe eine Einladung zum Landeswettbewerb von Jugend forscht junior in Essen am 9. Mai, wo das Projekt erneut an den Start gehen wird.
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