Urlaub - das sei immer auch ein Versuch, sich in anderen Sprachen zu verständigen, erklärt Kardinal Woelki im aktuellen Impuls der Woche. Vielfach schlage man sich so durch, meistens auf Englisch. Manche probierten es aber auch in der fremden Landessprache.
Der Kölner Erzbischof findet, dass allein der Versuch, sich in der fremden Sprache zurecht zu finden, ehrenwert sei. Notfalls verständige man sich mit Händen und Füßen oder eben mit der jeweiligen Sprach-App. Meistens verstehe das Gegenüber irgendwann, was man wolle: „Für das Sprechen mit Gott brauchen wir keine Übersetzungshilfe. Er versteht nicht nur die Sprache und den Dialekt des jeweiligen Landes, er versteht sogar die Sprache unseres Herzens. Ja, noch mehr: Gott versteht uns auch dann, wenn wir uns selbst nicht mehr verstehen.“
