Am 24. Februar 2022 - also vor vier Jahren - hat Russland völkerrechtswidrig einen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet. Mittlerweile sind Millionen von Ukrainern zu Opfern dieses Krieges geworden. Sie haben ihre Wohnung und ihren Besitz verloren, wurden vertrieben und leben seither als Flüchtlinge in anderen Ländern - auch bei uns. Unzählige Soldaten und Zivilisten wurden verwundet oder getötet. Und auch für Russland selbst ist der Preis schrecklich hoch.
Das Leid sei in der Ukraine allgegenwärtig, und doch, so der Kölner Erzbischof, seien die Nachrichten vom Krieg in der Ukraine nach vier Jahren beinahe alltäglich geworden.
Kardinal Woelki ruft dazu auf, nicht abzustumpfen, da hinter allen Berichten über Tod und Zerstörung die Schicksale von real existierenden Menschen stehen: „Mit ihrem Leiden, mit ihrem Schmerz und ihrer Trauer können wir uns nicht einfach abfinden.“
