Im aktuellen Impuls beschäftigt sich Kardinal Woelki mit der Erfahrung, etwas verloren zu haben und es verzweifelt zu suchen – ob nun den Haustür- oder Autoschlüssel, das Portemonnaie oder etwas anderes. „Die Tradition der Kirche empfiehlt in solchen Situationen den hl. Antonius von Padua, dessen Gedenktag wir am 13. Juni begehen und der als „Patron der Schlamperer“ bezeichnet wird, um Hilfe anzurufen“, meint der Kölner Erzbischof. Und auch, wenn manche dies als Aberglauben abtun: „Ich finde das muss man gar nicht bewerten: In jedem Fall hilft es, die Sorge um etwas Verlorenes, das kostbar ist, abzugeben. Es hilft, das Herz zu erleichtern, ein Stoßgebet zu sprechen und zu vertrauen.“
