Reise nach Rom zum Jubiläum:50 Jahre Weltkirche: Audienz bei Papst Leo XIV.
Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens ist die Diözesanstelle Weltkirche & Dialog des Erzbistums Köln am Morgen des 30. April im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen worden. In aktuell schweren Zeiten, da Christen besonders im Nahen Osten Krieg und Vertreibung erleben, stand das Treffen ganz im Zeichen von weltkirchlicher Verbundenheit und interkulturellem Dialog.
In seiner Ansprache würdigte der Papst die lange Tradition und das Engagement der Kölner Institution, die 1976 gegründet wurde. Bezugnehmend auf die Osterzeit erinnerte er daran, dass die Kirche „zu allen Völkern gesandt ist – ohne sich ihnen dabei aufzudrängen, sondern um in Liebe Zeugnis für die Wahrheit abzulegen.“
Insbesondere der Dialog spiele dabei eine zentrale Rolle: Er „stärkt die Gemeinschaft, eröffnet Wege der Verständigung und dient der Sache des Friedens“. Der Heilige Vater unterstrich, dass die Kirche durch ihr Zeugnis für das Evangelium dazu berufen sei, in einer von Konflikten geprägten Welt deutliches Zeichen der Einheit und der Hoffnung zu sein. Die Geschichte der Diözesanstelle gebe hierüber in besonderer Weise Auskunft.
Mit Blick auf die Geschichte des Erzbistums Köln hob der Papst dessen internationale Ausrichtung hervor. Gerade in frühen Partnerschaften und Hilfsinitiativen habe sich diese besonders gezeigt. Diese „Vision einer wahrhaft universalen Kirche“, getragen von Solidarität und Dialog, präge die Arbeit der Diözesanstelle bis heute. Er dankte den Mitarbeitenden ausdrücklich für ihren Einsatz und ermutigte sie, ihre wichtige Unterstützung für verfolgte und benachteiligte Christen in Krisenregionen mutig fortzusetzen.

Papst hat Köln in guter Erinnerung
Während seiner Ansprache hielt Papst Leo XIV. kurz inne und wich vom Redemanuskript ab, um seiner persönlichen Verbundenheit mit der Stadt Köln Ausdruck zu geben. Er erinnerte sich an seine Zeit als Erzbischof in Peru. Damals habe eine Kölner Förderung die Anschaffung von Sauerstoffgeräten für ein Krankenhaus ermöglicht: eine Hilfe, durch die viele Menschenleben gerettet werden konnten, deren Dankbarkeit bis heute andauere. Als Zeichen der Verbundenheit überreichten die Gäste dem Papst eine Plakette mit den Heiligen Drei Königen, deren Reliquien im Kölner Dom verehrt werden. In diesem Zusammenhang teilte Leo XIV. seine Erinnerung an einen Besuch des sich dort befindenden Dreikönigsschreins in den 1970er Jahren und seine dortige Gebetserfahrung. Nach der Audienz nahm sich der Heilige Vater die Zeit, allen Teilnehmenden persönlich einen Rosenkranz zu überreichen und mit jedem einzelnen ein paar Worte zu wechseln.
Einladung zum Festakt im Maternushaus
Zur besonderen Feier des Jubiläumsjahres lädt die Diözesanstelle Weltkirche & Dialog herzlich dazu ein, das 50-jährige Bestehen gemeinsam zu feiern: Am 4. Oktober 2026 öffnet das Maternushaus in Köln seine Türen für einen festlichen Jubiläumsakt. Gäste aus Kirche, Gesellschaft und den weltweiten Partnerorganisationen sind willkommen, diesen besonderen Anlass miteinander zu begehen, Erinnerungen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.
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