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Altenpastoral im Erzbistum Köln bietet passende Aktionen:6. Welttag der Großeltern und Senioren

Datum:
24. Juli 2026
Von:
Newsdesk/vst
Am kommenden Sonntag, 26. Juli, findet der weltweite Tag der Großeltern und älteren Menschen unter dem Leitwort „Ich aber werde dich niemals vergessen (Jes 49,15)“ statt. Papst Leo XIV. führt damit eine Tradition weiter, die auf Papst Franziskus zurückgeht. Auch im Erzbistum Köln wird der Tag aufgegriffen.

Am kommenden Sonntag ist der weltweite Tag der Großeltern und älteren Menschen, der vor fünf Jahren von Papst Franziskus während der Corona-Pandemie eingeführt wurde. Der Gedenktag findet immer am vierten Sonntag im Juli statt. Dieses Jahr fällt der Tag zufällig auf die Gedenktage des Heiligen Joachims und der Heiligen Anna, die Großeltern von Jesus. Papst Leo XIV. führt die Tradition seines Vorgängers fort.

Postkartenaktion der Altenpastoral

Die Altenpastoral des Erzbistums Köln hat auch dieses Jahr anlässlich des Welttages eine Postkartenaktion organisiert. Die Karten beinhalten unterschiedliche Sprüche und Designs und werden mit persönlichen Nachrichten versehen werden. In Seniorenheimen, Schulen oder auch in Gemeinden können sie ausgelegt werden. Weiteren Input bietet die Seite „Leben in Fülle“ der Altenpastoral, wo neben der Postkartenaktion auch Gebete und Segenswünsche zu finden sind.

Papst Leo setzt Tradition von Papst Franziskus fort

Papst Leo XIV. rief dazu auf, ältere Menschen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Viele von ihnen seien heute kaum noch sichtbar, über ihnen liege ein „Schleier“, sagte der Papst.

Der Tag sei eine Gelegenheit, neu zu entdecken, dass die Kirche dazu berufen sei, Mutter aller zu sein und jeder Mensch sich in jedem Lebensalter als Sohn oder Tochter Gottes erfahren könne. Besonders die jüngere Generation ermutigte Leo XIV., Großeltern, ältere Familienmitglieder und auch jene zu besuchen, die keinen Besuch erhalten. So könnten die Worte des Propheten „Ich aber vergesse dich niemals“ in einer herzlichen und liebevollen Begegnung Wirklichkeit werden.

Zugleich erinnerte der Papst daran, dass trotz digitaler Vernetzung persönliche Nähe unverzichtbar bleibe: „In einer Zeit, die zu Beschleunigung und Fragmentierung neigt, verlangt der menschliche Körper weiterhin nach Fürsorge und Anerkennung durch Hände, die zu Zärtlichkeit fähig sind, durch aufmerksame Menschen und durch freundliche Worte.“

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