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Ernennungsurkunde von Kardinal Woelki feierlich übergeben:Tobias Hopmann ist neuer Generalvikar des Erzbischofs von Köln

v.l.n.r.: Frank Hüppelshäuser, Generalvikar Tobias Hopmann, Rainer Maria Kardinal Woelki, Gordon Sobbeck, (Offizial Dr. Peter Fabritz)
Datum:
1. Juni 2026
Von:
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Pfarrer Tobias Hopmann ist seit dem 1. Juni 2026 neuer Generalvikar des Erzbischofs von Köln. Er folgt damit auf Monsignore Guido Assmann, der das Amt seit 2022 innehatte.

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurde Hopmann offiziell in sein neues Amt eingeführt. Dabei erhielt er die Ernennungsurkunde von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Zum Amtswechsel gehörte zudem die symbolische Übergabe der Schlüssel zum Erzbischöflichen Generalvikariat.

Kardinal Woelki sagte bei dieser Gelegenheit: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer Hopmann und bin überzeugt, dass er starke Impulse für einen neuen Aufbruch in unserem Erzbistum geben wird.“ Gleichzeitig dankte der Erzbischof dem bisherigen Generalvikar für dessen engagierten Einsatz: "Monsignore Assmann hat während vier erfolgreicher Jahre als Generalvikar die Neuaufstellung des Generalvikariats sowie wichtige Weichenstellungen im Erzbistum engagiert begleitet."

Assmann war seit Juli 2022 Generalvikar des Erzbischofs von Köln und wird sich ab jetzt wieder ganz der Aufgabe des Dompropstes an der Hohen Domkirche widmen.  

Verantwortung für die pastorale Ausrichtung

Sein Nachfolger Tobias Hopmann übernimmt künftig Verantwortung für die pastorale Ausrichtung. Die Leitungsebene der Bistumsverwaltung war im Jahr 2023 neu aufgestellt worden und setzt seitdem auf drei klar profilierte Ressorts: Pastorale Ausrichtung, Verwaltung und Finanzen. Drei Ressortleiter – Generalvikar, Amtsleitung und Ökonom – tragen dafür jeweils die Verantwortung. Damit wurde die Ankündigung Kardinal Woelkis aus dem Jahr 2022 umgesetzt, ein zeitgemäßes Management für die Bistumsverwaltung zu entwickeln.

Kirchenrechtlich ist der Generalvikar zudem persönlicher Stellvertreter des Bischofs. Er handelt an dessen Stelle („alter ego“) in allen Angelegenheiten, die sich der Bischof nicht persönlich vorbehalten oder an einen Bischofsvikar übertragen hat.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe betonte Tobias Hopmann: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden im Generalvikariat sowie auf die Begegnungen mit vielen Menschen im Erzbistum Köln. Die neue Verantwortung übernehme ich mit großem Respekt und im Vertrauen auf eine gute gemeinsame Zusammenarbeit.“

Vita von Tobias Hopmann

Tobias Hopmann wurde 1974 in Düsseldorf geboren und ist in Hilden aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann, dem Zivildienst sowie einem Lehramtsstudium in München studierte er Katholische Theologie in Bonn. Im Jahr 2008 empfing er die Priesterweihe.

Seine Kaplanstationen führten ihn nach Lindlar und in den „Neusser Süden“. Von 2012 bis 2021 war Hopmann Domvikar und Domzeremoniar an der Hohen Domkirche zu Köln sowie Präses der Kölner Dommusik. Ab 2015 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Subregens, des stellvertretenden Leiters des Erzbischöflichen Priesterseminars Köln. Hinzu kamen Tätigkeiten als Schulseelsorger.

Seit September 2021 war Tobias Hopmann Leitender Pfarrer in Euskirchen, seit Januar 2026 Leitender Pfarrer der fusionierten Pfarrei St. Martin Euskirchen, bestehend aus ehemals 16 Pfarreien.

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