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Drei Fragen an Cornelia Möres:Begleitung, Beratung und Unterstützung für die Pastoral vor Ort

Datum:
7. Mai 2026
Von:
Newsdesk/kla
Cornelia Möres ist seit dem 1. November 2025 die neue Fachbereichsleiterin der Lebensbegleitenden Pastoral im Erzbistum Köln. Das Angebot des Fachbereichs umfasst die Begleitung, Beratung und Qualifizierung von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie die Unterstützung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen, um Glauben unter heutigen Bedingungen erfahrbar, anschlussfähig und inspirierend zu gestalten. Im Interview schildert Frau Möres ihre Erfahrung der ersten sechs Monate im Amt sowie ihre Perspektive auf den Begriff „lebensbegleitend“.

Sie sind seit sechs Monaten im Amt – welche Erfahrungen aus der Anfangszeit haben Sie besonders bewegt?

Als ich vor gut sechs Monaten gestartet bin, bin ich v.a. von einem sehr engagierten und herzlichen Team aufgenommen worden, das sich mit viel Herzblut den Themen der Lebensbegleitenden Pastoral widmet. Das hat mir den Start leicht gemacht. Wer hier arbeitet, fragt sich, was die Menschen in den Gemeinden und den Pastoralen Einheiten brauchen, um ihren Glauben unter den sich stark verändernden gesellschaftlichen und kirchlichen Bedingungen leben zu können. Das hat mich von Anfang an beeindruckt.

Die Lebensbegleitende Pastoral umfasst ein breites Themenspektrum – wo sehen Sie derzeit besondere Chancen oder auch Herausforderungen?

Das stimmt, unser Spektrum ist sehr weit. Unsere Stärke und damit auch unsere Chancen liegen darin, denjenigen, die die Pastoral vor Ort gestalten, Begleitung, Beratung und Unterstützung zu bieten. Das geschieht u.a. durch Qualifizierungen, aber auch durch persönliche Kontakte und ein vernetztes Arbeiten mit anderen Bereichen und Fachbereichen hier im Haus.

Ich bin überzeugt, dass sich Inspiration und Vernetzung immer positiv auswirken. Daher laden wir zum Beispiel gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Jugendpastoral jedes Jahr zum Forum Katechese Jahrestreffen nach Altenberg ein. Katechetisches Handeln in Haupt- und Ehrenamt erfährt dadurch Wertschätzung und Bestärkung.

Herausfordernd ist es aber grundsätzlich, immer wieder zu fragen, wie wir mit der Botschaft des Evangeliums auch all die Menschen ansprechen, die bisher keinen Kontakt damit hatten. Wir könnten unseren Tag immer mit all den Angeboten füllen, die wir schon haben.

Ich frage mich aber auch: Was muss es noch geben, um im wahrsten Sinn des Wortes zu inspirieren, um unsere Begeisterung weiterzugeben? Und an welchen Stellen müssen wir uns gleichzeitig trennen von Angeboten, die nicht mehr tragen?

Was verbinden Sie persönlich mit der Lebensbegleitenden Pastoral und welche Schwerpunkte möchten Sie in Ihrer Arbeit setzen?

Es bedeutet für mich, dass wir uns tatsächlich anschauen, an welchen Punkten und in welchen Phasen des Lebens die Pastoral Besonderes anbieten kann: So kommen katechetische Felder zu den Sakramenten Taufe, Erstkommunion und Ehe in den Blick. Damit die Menschen gut darauf vorbereitet und auf dem Weg dahin begleitet werden können, unterstützen wir Haupt- und Ehrenamtliche durch Vernetzung, Kompetenzerweiterung und Beratung.

Das Gleiche bieten wir in Feldern wie Beziehungspastoral, Altenpastoral und Trauerpastoral. Neben der Ausbildung zur ehrenamtlichen Begräbnisleitung gibt es etwa ganz neu den Grundkurs Trauerpastoral. Dass diese Kurse sehr gut nachgefragt sind, freut uns natürlich sehr und ermutigt mich, weitere Kursformate zu planen. Zurzeit denken wir etwa über Qualifizierungen in der Katechese und der Familienpastoral und -liturgie nach.

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